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dessen Kindern Kaspar, Christoph, Christian n. Adelheid, jährlich 20 Fuder Torf ans dem „Brinckener moere zum wolsshope am Nienngraben" in die neuen Gebäude „aufs den Cattenesch" fahren zu lassen. Am 8. Mai 1576 bestätigte Herzog Julius von Braunschweig u. Lüneburg dem Bremer Domdechanten Jacob Hincke den Besitz des demselben vom Grafen Otto von Hova zum ewigwährenden Pachtgute verschriebenen Kattenesch u. der jährlich verwilligten 20 Fuder Torf aus dem Brintumer Moore zu graben. Dasselbe that Herzog Friedrich Ulrich sür deu Amtmann Christas Hincke zn Heiligenrode am 20. April 1616. Im Jahre 1848 kam Gut Kattenesch in den Besitz des königl. hcmuov. Oberpostmeisters (seit 1803 bestand die hannoversche Post in Bremen) Carl Gottsried Neubourg; 1854 gelangte es an Joh. Friedrich Philipp!, der eine Tochter Neubourg's ge- beirathet hatte, u. von Philippi Erben erwarb es (ca. 50 Morg.) am SV. April 1867 der Königl. Nieder!. General-Consul Gerh. Heinr. Roessingh, ein Holländer von Geburt, für 14000 Thlr. Gold. Dieser liest 1867/68 das jetzige Hans erbauen. Frau Ww. Rossingh, geb. Plate, kaufte am 6. Octbr. 1885 vom bremischen Staate reichlich 50 Morgen sehcmals Eigenthum der ohne Erben verstorbenen beiden Schwestern Tissot, dereu Haus südöstlich vom jetzigen Hofe stand) für 47000 Mark hinzu, u. am 18. Mai 1888 kaufte es dann I. H. W. Heddewig aus Ierichow, Gemeinde Langwarden in Butjadingen, für 110000 Mk. Das Gut hat jährlich an die Küsterei u. Pfarre zu Arsten ca. 14 Mark zu zahlen.
23. Ausflug.
Buntenthorssteinweg — Kuhlen — Grolland.
0,000 Km Marktplatz in Bremen.
1,850 Km ! Fußpfad, r., durch Gemüsegärten; in gerader 0,000 Km j Richtung n. S.-^V. 0,150 Km Hardenbergstraße, l. u. r. 0,c!00 Km Kornstraße l. u. r.
Jakobikirche, l., erb. 1875—76. 0,500 Km Gastseldstraße, l. n. r. 0,700 Km Hauptstraße, l. u. r. Gemüsegärten enden. Getreidefelder l. u. r. Blick, I., nach Brinkum (Kirche).
0,770 Km Silberwaarenfabrik, l., von Koch u. Bergfeld; erb. 1875.
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