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den bremischen Schlüssel, diese durch einen Adler (bis 1866 das hannoversche Pserd) bezeichnet. Als Bremen u. dessen Rachbarstaaten noch nngleichzeitige Büß- u. Bettage hatten (bis 1892) kegelten die Bremer an dem ihrigen Festtage ans hannoverschem (seit 1866 preußischem) Territorium, die Hannoveraner (Preußen) entsprechend aus der bremischen Kegelbahn.
Horn
13. Ausflug. Wahrster Straße — Sevaldsbrnck.
0,000 Km Horn. Scharfe Biegung der Chaussee nach
l. 5,100 Km von Bremen (Marktplatz).
Wegweiser; Wahrster Brücke.
Straße, r. (0.). 0,150 Km Biegung der Straße, r. (8.). 0,350 Km Schloß „Kreyenhorst", r. (s. S. 98).
Wirthschaftsgebäude u. Anlagen l. (Der Bremer Bürger u. Nathmanu Albertus Krene oder lireuge erwarb am ö, März 1357 von den Gebrüdern Peter, Heinrich u. Arnold v. Clawenbete für 40 Bremer Mark ein Biertelland in „Vora"!).
0,500 Km Biegung r. (8.-^V.).
0,700 Km Biegung der Straße, l.
Einmündung, r., des von der elektrischen Bahn abzweigenden Fußpfades; 0,5 Km.
0,750 Km Landgut r., von H. H. Deetjen.
0,950 Km Wahrster Straße; regulirt u. ausgebaut 1873—74; hat südöstliche Richtung u. bietet l., an der Ostseite (Vahr) einen guten Reitweg, r., an der Westseite, jenseit des mit vielen Holzbrücken überspannten „Wahrster Fleeths", das den Ort, sowie den westlichen Theil von Sebaldsbrück entwässert u. von Enten belebt wird, einen angenehmen, alleeähnlichen Fußpfad. Die stattlichen, sauberen, von Gärten begrenzten u. von Eichen, Eschen u. a. Bäumen beschatteten Höfe u. Wohnungen (100, darunter 14 Vollbaue) liegen an der östlichen Seite der Straße. Die Grundstücke verlaufen in genau östlicher Richtung von der Wahrster Straße bis Achterdiek