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Bremer Leben : satirische Gedichte / [Albert Hermann Post]
Entstehung
Seite
13
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Sommcrnlitnd.

Abend ist'5, noch drückt des Tages Schwüle, Doch man seht sich ans die Gartensliihie. Welche <>>l»t" beginnt das Fräulein leis, Der Herr Sohn sagt,ja es ist sehr heiß."

Mutter meint:ach ja es ist recht drückend", Vater stöhnt:die Lnft ist ganz erstickend", Fräulein ächzt:das sind mm schon acht Tage", Der Herr Sohn spricht:ja es ist 'ne Plage".

Mntter flüstert:wollt' es nur mal regnen", Vater seufzt:das wollt' ich wirklich segnen." Endlich kommt beim Nachtigallenflöten Dann Cathriue mit den Butterbroten.

Diese schilt man, weil sie's Salz vergessen, Tüchtig aus und dauu geht es an's Esseu: Darauf gähnt man und legt sich zu Bett. Ist doch solch eiu Leben wundernett!