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Bremen und seine Bauten / bearb. und hrsg. vom Architekten- und Ingenieur-Verein
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34°- Längsschnitt durch das Badeanstaltsgebäude.

Badeanstalten.

Von W. SüNKEL.

Bis zum Jahre 1897 bestanden, abgesehen von den Flufsbadeanstalten, nur beschränkte Privatanstalten, welche früher dem Bedürfnisse wohl annähernd genügt haben mögen, da die Wohnungen der bemittelten Klassen fast ausnahmslos Badeeinrichtungen enthielten. Im Jahre 1874, als die Bestrebungen für allgemeine Wohlfahrtseinrichtungen immer mehr in den Vordergrund traten, bildete sich ein Komitee für Gründung eines Vereins, welcher sich die Aufgabe stellte, den Bau von öffentlichen Bade­anstalten zu fördern, in welchen zunächst und in der Hauptsache den Bedürfnissen der unbemittelten Bevölkerung durch Abgabe billiger Bäder Rechnung getragen werden sollte.

Nachdem die städtische Sparkasse am 10. Juli 1875 dem Vereine zu diesem Zwecke die Summe von 300000 Mark überwiesen hatte und zugleich

Fig. 341. Grundiiis der Badeanstalt am Bahnhofsplatz. G. Runge. 1875.