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2. Theil (1818)
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und die Domherren, die eine üble Behandlung fürchteten, selbst seine Defreyung bewirkten. Nach der Ziihausekunft leistete er der Stadt iö3l> wichtige Dienste in dem Aufruhr, welcher der Bürger Viehweide wegen entstand, reiste im fol­genden Jahre zum Convcnt nach Vaßthal, wohnte dem Reichs­tage zu Negensbnrg bey, und unterschrieb »555 den Nürnbergi­schen Friedensvertrag; darauf bemühte er sich, die Lehre der Protestanten in Münster auszubreiten, und als die Wieder­täufer daselbst zu wüthen anfiengen, gieng er rö33 nebst an­dern aus der Stadt, um wieder nach Bremen zu reifen. Etwa drey Meilen von Münster geriet!) er mit einem Chor- bischof des Glaubens wegen in einen harten Wortwechsel. Man warf ihn zu Horstmar in das Gefängniß, verklagte' ihn bey dem Bischof, von dem er ohne Unistände, als ein Ketzer, zum Scheiterhaufen vernrtheüt wurde. Dem Go- gräfen Engelbrecht Krästcing zu Sandwolden, ward die Voll­ziehung dieses Urtheils aufgetragen, er ritt, weil er die Grausamkeit eines solchen Verfahrens mißbilligte, selbst zum Bischof, in der Hoffnung, einen gelinden Ausspruch zu be­wirken; allein die Omoiiiel besorgten, ihr Gefangener möchte durch diese Vorstellungen aus seinen Banden befreyet werden, und ließen ihn im Jahre i.'.'ch heimlich im Gefängnisse ent­haupten. I.culicnl '1'om. 11. IVittcli. Ve>1. .sti'Z. 11il>-

liotli. Urom. dlinoil« II. l6.s. Ilmnolinaiini ozioru noaluA. lii.'Uoe. znig. 200. 097. /!'. 1190. 1207.

§h. I. (lonsilinni, cy!» (lwxciri roslrtcec: Iloero strolintvr, teutsch übersetzt von Georg Spalatin, s. T. Joh. Wycks Rathschlag, daß man dem Kaiser widerstreben möge. Steht auch im lloitlcdcr II. läb. 11. e. 7. und in l.iiui^

Samml. Ve»n. 1. NIUN..

2. LonsiilUNl» 1). ,1o. clo 1'leo, 8vnclioi Lrem. in gna innlilx laliviilbrü, c!i:inou>1i!>I, ?ontlli et (llooo Iloniano su- «lieinm vt -1eei!iionon> in oiinoilio clekeiil i>ou ilcbero xocl -ubilii!; oomniiiwncle.in eüse. 8iVoncloil liisl. Vutli. I.. 111, 8ect. VII- §- 17. st.'A. Hj- kiteistou. I,. VIII.

5 . Bries an Jac. Probst, Regensburg am Freytag 6->n- tat« ibU2 steht in der 11>1>1. Lrcin. Vloss. II. 4>üg. 104-009 abgedruckt.

2 .

TApponiris (.laaok Ooininlcnis) war 1634 gebohrcn, promovirte zu Padua am - 3 . Äiärz -657 in Dr. meclic. practicirte seit dem 2. Dec. i 6 ä 7 als Arzt in Bremen, gieng darauf nach Hamburg, und starb 1667.