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1. Theil (1818)
Entstehung
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LVI
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LVI ^6n1<6.

1680 daselbst und zu Hclmstädt, ward 1688 Lutherischer Pre­diger zu Eugcrhove in Ostfriesland, 1692 Stiftsprediger zu Bassum, 1697 Pastor zu Oldenburg an der Lambertikirche, und ,699 Assessor des Consistorii. Er schlug vorthcilhaste Antrüge nach Celte, Minden und Aurich aus, und der Kür nig von Dänemark schickte ihm ohne sein Suchen, die Be­stallung eines Obervorstchcrs der Klöster Blaukcnburg und Hofswürden zu. Zwey Jahre vor seinem Tode, als er Su­perintendent in Jever werden sollte, ertheilte er ihm auch das Prädikat eines Consistorialraths und Vice-Generalsupcr- intendenten. Sein Leben beschloß er am 19 - Aiarz 1726. Vergl.. fortgesetzte Samml. von A. und N- theolog. Sachen, 1726 . Pag. 319 f. an welchen er, so wie auch an den Un­schuldigen Nachrichten, Mitarbeiter war. Er hat mit vie­len Gelehrten im Briefwechsel gestanden, wurde in vielen theologischen Sachen zu Rathe gezogen, hat aber ausser ei­nigen LeichcnpreLigten nichts drucken lassen.

denke (Ililurcl) aus Bremen, wurde 1665 zu Straß­burg beyder Rechte Dr. mit einer I)lsp>. clo vonclitlone xor rrvorsionom , ojnsgus oyposlto.

Ikon (Arnold) ein Sohn lleimioli«, vl. Neclle. ge- bohrcn zu Bremen am 22. Zan. 1701, wurde zu Stcinfurt 1726 Ldvoeaius tisoi, am 16. August 1727 beyder Rechte vr. zu Marburg mit einer visx. cle ^ävoeato lisei, den 7. August >738 Consistorialrath und Präsident zu Bentheim, den 4 . April 1747 ki'vl'vsuvr juris xulll. und den 16. Jul. 1759 Hofrichter zu Steinfurt.

Iken (lieiiiiiel, 6 eoi^ Oerinunns) gebühren im Ju- niüs 1723 zu Steinfurt, wo er nachher Prediger und Pro­fessor der Theologie wurde; er ist mir nur aus einem Ge­legenheitsgedicht auf die Bnrtorfische Hochzeitsfeyer, Bremen 1747 . Fol. bekannt. Er. war ein Sohn von Arnold llce» ä. II. 1 )i. und Rcgierungsrathes in Steinfurt, dessen Vater der Arzt Or. Ilcim iol, Heil in Bremen war.

dürfen, gewesener Feldprediger, wurde gegen 127k) Prediger zu Arsten, nach andern zu Huchting.

L. '

Kulkmunn (Oa 5 p>ue) war zu Bremen am 7 . Jan. 1737 von bürgerlichen Acltern gebohrcn, besuchte die Domschule und das Athenäum, studiere drey Jahre von 1755 bis i 75 S zu Helmstädt, wo er ein Mitglied des theologischen Semi- narii war, und gicng dann noch ein Jahr nach Göttingen. Am ?. Icbr. 1764 berief ihn der Magistrat in Stade als -