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studitte die -Rechte in Göttingen und erhielt dort nach öffentlicher Vertheidigung einiger Streitsätzc am 17. Scpt. i80r den Doktorhut und zugleich das Diplom eines NoMi-ii; seit/ dem' nimmt er die Geschäfte eines Sachführers in den Gerichten seiner Vaterstadt, sowohl unter Französischer als Bremischer Herrschaft wahr.
Nunim (Oonrsä) wurde den 1. Febr. 1628 Nathshcrr, starb den ist. Febr. 1628. Er war vavic!» Sohn.
Hunne (vuviä) kam den 4. Ort. -596 in den Nach, wurde den 20. Jun. 1600 Richter, starb den 16. Nov. 1625.
Hannover (ilnbann) seit 1624 Pest-Medikus in Bremen. Er war der Schwiegersohn des SccretairS >Iol>. Uon- nee, und machte aus dessen kurzen Auszuge feiner Bremischen Chronik, der in plaktteutschen Versen 1586, 8. erschien, im Jahr .16 42 eine hochteutsche Ueberseßung in ungebundener Schreibart, die aber sehr fehlerhaft ist, bekannt.
ttanslecle (lelix) Magister, gebühren zu Stechbinen, im Anhaltischen den 22. Der. 1598, wurde Hofprediger zu Hcrborn, am 9. Jul. i644 Prediger an der Anscharükirche zu Bremen, und starb am 28. Jul. 1652. Locliinann» kli8l. ÄiiNalt. pa-r. 3/si.
hh. Vermahnunq sich eifrig und unsträflich zu beweisen in Besüchung der Predigten, Verachtung des Gebets und Uebung wahrer- Buße. Dreyfache Betrachtung des Leidens Christi. Bremsn, 1654. 4.
Hklicleribnt'F (pikiert) war im Jahr 1516 im Flecken Hardenbcrg, in der Provinz Oberyssel, gebohren, und vorzüglich im Kloster Aduwert in Sprachen und Wissenschaften unterrichtet, wo der Abt sein Verwandter war. Der Herzog Karl von Egmont, dem seine Angehörigen bekannt waren, sorgte dafür, daß Albert gegen i58st auf die hohe Schule nach Löwen kam. Hier sollte er scholastische Theologie lernen, fieng aber an die Wahrheiten des Evangclii aus Erasmr und einigen Büchern der teutschen Reformatoren kennen zu lernen. Bald behauptete er bey'm Disputiren die Säße, welche von der römischen Kirche als irrende angesehen' wurden. Darüber kam er in Verdacht, daß er einen Hang zu den Lehren der Protestanten habe. Diesen suchte man bald durch Drohungen, bald durch Verheißungen zu ersticken. Um mehr Freyheit zu haben, seinen Einsichten gemäß zu lehren , ward er in Löwen IZüociiNmious der Theologie und verwiest die. Menschen frey auf Christum. Der Tod des Herzogs, seines Gönners, machte seinen Aufenthalt in Löwen, wo er acht