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1. Theil (1818)
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Lu^enler. daesar- 6(7

auch ^'otanvs des Reichskammergerichtes zu Wctzlar und deir d. Jan. 1719 Prokurator dos Obergerichtes zu Bremen. Lr. Lt. xsA. 2i. Starb am s. Aug. 1752.

Rutzenter (Nuttk.) wurde den 23. Okt. 16-7 sechster, den i3. Nov. 1666 fünfter Lehrer am Pädagogio, und starb den 3. Sept. i675.

Kult (.lolmnn) kam den 24. Nov. i6i5 in den Rath und starb den 30. März 1628.

Rrixtork (6erlsoli) aus Kamen in Wcstphalen, eist Sohn des Dr. der Rechte 3o,ic!>>m Luxtorfs, der bey ver- schiedenen Fürsten und bey dem Grafen von Waldcck Hoft rath und Kanzler war, nahm als er seine akademischen Stu- dien geendigct und die vornehmsten Universitäten in Teutsch.' land, Frankreich, Italien, England und Holland besucht hatte, 1612 zu Basel die juristische Doktorwürde an, wurde 1614 Syndikus und Archivarius in Bremen, 1628 wegen des Elsflethcr Zolles an Kayser Ferdinand H- nach Prag ge- schickt, er starb aber zu Prag, wie der Nathsherr 3ol,ann Rine plötzlich, am 8. Jan. 1628, und man glaubte, sie wä­ren beyde vergiftet worden. Ihre Leichname wurden nach Bremen cinbalsamirt gebracht und sehr ehrenvoll beerdiget Allgem. histor. Rox. eigne Sammt.

§§. r. Viüp. in rmroam I'uIIom Oaroli IV. Rsril. c 6 c2 . erschien nachher in Form eines Traktats. '

2. Ooiinilium äs jure lu«trritiom8, 8sguelo: oto.

Seine aus juristischen, historischen und in das Staatsrccht einschlagenden Bücher hinterließ er dem Magistrat. Sie wurden auf der Güldenkammer aufgestellt und i646 der öf­fentlichen Bibliothek einverleibet. Nonnen Gesch. der Sffcntl. Dibl. zu Bremen, xsx. ä-

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(6erftsrcl) ein Sohn des Senators Siegnluirä TM»8, gcbohren am 25. May 1790, studirte hier und zu Göttingcn., wo er am 22. April 1816 nach öffentlicher Ver­theidigung der von ihm herausgegebenen Streitschrift: äs inäu6Ü8 paetoguo remi88orio , die juristische Doktorwürde er­hielt. Nach vorhergegangener Prüfung wurde er noch in dem nämlichen Jahre unter die Sachführer in den Brcmi- Ichen Gerichten aufgenommen, und machte darauf eine ge­lehrte Reise durch Italien und Frankreich.

eWLi- (pliilipp) aus Casscl in Hessen, studirte zu Marburg, wurde 1610 äoliam, Läal^l,8, Herzogs zu Hol­stein-Gottsrp, Hofprcdiger, und anstatt des äscod ksdrieiu?