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Erster Theil (1817)
Entstehung
Seite
236
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I. Vom Geflügel.

1. Enten zu braten.

Man verfahrt hiermit eben so, wie mit der Gans, nur daß die Enten nicht gefüllt werden, und daß sie in i Z Stunde gahr sind.

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2. Gans zu braten.

Nachdem man sse ausgewässert, füllt man sie aus mit geschälten und in Würfel geschnitte­nen Aepfeln, einer Handvoll ausgekernten Rosi­nen und feingeschnittenen Mandeln, setzt sie mit einem Stückchen Butter aufs Feuer, gießt et­was Wasser darunter, und bratet sie in 2 bis z Stunden gahr.

Z. Gänsefleisch sauer einzukochen.

Die Brust und die Keulen derGans kocht man Mit Essig und Wasser, doch nicht zu mürbe, und nachdem man siez abgeschäumt, thut man etwas schwarzen Pfeffer, Nelkenpfeffer, Lorbeerblätter und einige Zwiebeln dazu. Alsdann legt man das Gänsefleisch mit der Brühe'in ein irdenes Ge­fäß, wo sich sodann das herauögekochte Fett zu einem natürlichen Deckel bildet, der es vor der Luft schützt. Beym Gebrauch nimmt man einige