Druckschrift 
Erster Theil (1817)
Entstehung
Seite
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L. Vom Ztusnchmen und Aufbiegen so wie auch vom Reinigen des Geflügels.

1) Enten schneidet man den Kopf ab, und verfährt übrigens so wie folgend mit den Gänsen, werden auch nicht gespickt. Man be­reitet sie zur Suppe so wie zum Ragout als wenn man sie braten wollte.

2) Gänse, nachdem man den Kröpf abge- lößt. And sie hinten ausgenommen hat, schnei­det man den Kopf, nachdem der Hintere Theil an dem Halse sitzen bleibt, dicht hinter den Au­gen, und den Hals dicht vor der Brust ab. Die Leber, den Magen und den Hals, schneidet man in der Mitte durch; das Endgelenk schnei­det man von den Flügeln ab, in der Mitte hackt man sie etwas ein, bindet quer über den Leib einen Bindfaden, und sticht dicht hinter den Flügeln, vorn bey den Knochen hin, eine Spiele durch, damit auf dem Spieße die Gänse festsitzen. Von den Spornen angerechnet, wer­den die Beine in 04m zweyten Gelenk abge­schnitten, mit einer Spiele aufgebogen, und hin­ten an dem Gelenk, unter den Steiß durch Mit einem Bindfaden zusammen gebunden. Zu­letzt wird der Steiß durch die Steißöffnung durchgezogen. Die abgeschnittenen Füße legt man auf Kohlen, und zieht sodann die Haut