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2. Mittlere. §. HZ»
Sr. XVillehadus legte bereits die Domkirche und das von ihm den Namen tragende Bethhaus außerhalb dieses Grenzgrabens der Stadt Bremen auf einem dabey belegenen und mit Heyde bewachsenen Hügel an Nach und nach wurde die Gegend um den Dom mehr angebaut, und da auch an der andern Seite, mehr nach Westen zu, sich manche Ankömmlinge ansiedelten, so war man endlich im Jahr iozs. darauf bedacht, diese schon zu einer betrachtlichen Größe herangewachsene Stadt, nach damaliger Art gegen plötzliche Angriffe von Feinden durch Anlegung von solchen Festungswerken zu sichern, welche dieses zu leisten im Stande waren. Man bauete nemlich eine ziemlich hohe und starke Mauer um diese bis dahin nur noch offne Stadt, brachte darin in gehöriger Entfernung zu deren größerer Festigkeit und Vertheidigung Thürme an, ließ darin die ode« beschriebenen 4 Thore c),
und
ö) S. Oben Kap. III. §. r. xaZ. 55» c) S. Ebendas. §. z. u. f. xaZ. 58. tt. f.