Teil eines Werkes 
Theil 1 (1799) reichsfreien echten
Entstehung
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einem der schönsten öffentlichen Plätze Hieselbst um­geformt wird, da er vorhin nur sehr uneben und höckericht war. Gegen dessen Ende nach Norden zu sind zwey Vierecke, zwischen welchen der Fahrweg in der Mitte hergeht, mit Linden bepflanzt, mit Steinen und Kelten umzäunt, welche zur Prome­nade denen daran wohnenden dienen. Auf der so­genannten dem Dom gen Süden zu liegenden und an die Domschule stoßenden Domsheyde be­finden sich zween ebenfalls mit Bäumen bepflanzte unregelmäßige Platze, wovon der größere zu Zei­ten zur Promenade dient. Der daran stoßende Eschenhoff tt) gereicht diesem Platz zur Zierde.

Z. Die Schlachte.

§. IlO.

In der hiesigen Landessprache heißt ein jedes Bollwerk, das die Hollander K^)' nennen, und an welches die Schiffe anlegen, eine Schlachte. Insonderheit heißt hier das von Quadersteinen an der Altstadtsseite Bremens aufgemauerte Ufer der

Weser

«,) S. Casstls Erklärung einer alten Bremischen Aufschrift. (4. Bt?m. 1761.) x. iz. u. f.