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Der Roland.
Z. ic>5.
An der nordöstlichen Ecke des Markts steht das aus Stein ausgchauene colossalische Bild eines geharnischten Mannes, mit bloßem Kopfe, an einer hohen steinernen Säule, mit einem zugespitzten Dächlein über dem Haupte, mit Gothischen Zierrathen, und zwar auf einem zwo Stuffen hohen, gepflasterten und mit einem eisernen Gitterwerk eingefaßten Platze. Die Bildseule wendet ihr Gesicht nach Osten, und hat ihre linke Seite gegen das Rathhaus gekehrt. Das Bild ist mit einem langen bis auf die Fußsohlen herabhangenden Talar bekleidet, halt in der rechten Hand ein blankes Schwert, an der linken Brust aber ist ein Schild befestigt, worin der zweyköpfigte Reichvadler ausgehauen ist, um welchen man folgende niedersachsische Reimen lieset: Vryheir dc> ick jun> openbahr,
De Larel un mannig Vorst vorxvaht
Destr Srar gegeven har:
Des dancker Sode, is min räch <?).
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H Kaiser Heimich V. ertheilte der Stadt
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