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s. Das Armeninstitut.
§. 6y.
So viele heilsame Anstalten unsere Vorfahren gleich getroffen hatten, um die Armen, besonders in ihrem Alter, zu unterstützen, wie man aus der vorhergehenden Beschreibung so mancher hiesigen frommen Stiftung wird ersehen können: so blieb doch bey ihnen eine Sache immer noch unerfüllt, nemlich die Abschaffung der Straßenbetteley. An sogenannten Bettlermandaten hat es Unsere Obrigkeit zwar nie ermangeln lassen F): allein weil man ar-
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A) So berichtet schon Renner in seiner Chron.ka folgendes: „Anno 152V. würd eine oroeninqe „lho Bremen gemaket, vnd vecr Diaken geset- „rel vor de Armen, darmil de nich vp de straten „vnd vor den Kerckdöhren bedelen dorfften; son- „dcrn in allen veec Karspelen van den GadeS« „klsten versehen werden mochten... Und in diesem Jahrhundert hat der seel. Frieder. Meier alle, seit 1711. bis 1749. ausgeganqene Bett- lermandate in der von ihm 175«. in Quarto her nisaeaebenen Sammlunq verschiedener Verordnungen der Kais. fr. Reichsstadt Bremen, und zwar von pa^. Z4!« an bis p3A. Z54. insonderheit aber xaZ. 347. u. f. beygebracht.