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Geschichte der Domkirche St. Petri zu Bremen und des damit verbundenen Waisenhauses und der ehemaligen Domschule, von ihrem Ursprunge und mancherlei Schicksalen bis zum Jahre 1828 : mit zwei Abbildungen / von Heinrich Wilhelm Rotermund
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194 Verzeichnis; der Domherren an der Kathedralkirche zu Bremen.

ger Theilnahme an den Vortheilen dieser Stiftung immer näher gerückt werden möge.

Beschlossen Bremen in der Versammlung des Senats am 3. und publicirt am 6. April 1829.

Verzeichniß

der Domherren an der Kathedralkirche zu Bremen.

Sie können aber nicht nach den Jahren, wann sie es wurden, sondern nach der Zeit, wo sie in Urkunden vorkommen, angegeben werden. Daß ih­rer eine große Menge meör waren, als hier genannt sind, wird Jeder einsehen. '

Im Jahre 1042 war Edo, ein Friesländcr, Domprobst.

1171 Friedericus, Decanus, Jacobus Custos, Rudolphus Cano­nicus und Probst zu Repesböte. Alebrand Scholasticus. Hardwich, Cellarius.

1187 Hermann de Stadio, Domherr.

1194 Albert von Apeldern, Domherr, wurde 1198 Bischof in Liefland und starb 1229.

1195 Rudolph von Bederkesa, Dekan. Er wurde 1199 von einem Schmidt zu Diekhausen erstochen.

1206 eterich von Hagen, Canonicus. 1219 Johann, Graf zu Diepholz, Canonicus.

Albert Sauerbeer, Scholasticus, wurde 1230 zum Bischof in Liefland vom Domcapitel in Bremen gewählt und geweihet. Die Rigaischen Domherren und Stande aber, die nicht mehr von Bremen abhängen wollten, wählten den Nicolaus von Magdeburg, welchen der Papst bestä­tigte. Erst nach dessen Tode erhielt er 1254 das Bis- thum Riga.

1222 Siegebod, Canonicus, auch Probst zu Repesholte. 1231 Magister Otto, Domcantor.

Gerhardus, Dechant.

Heinrich, Cellarius, 1232 Präpositus.