Vor bericht.
^ie sich zur Domkirche in Bremen haltenden Lutheraner sprechen mit ihren Predigern in Gesellschaften sehr gern von den Begebenheiten und Schicksalen ihrer Kirche, und ihre ganze Aufmerksamkeit ist gespannt, wenn sie auf ihre Fragen gehörige Antwort erhalten. Eben so oft wird gefragt, und selbst von angesehenen Frauen, ob man keine Geschichte besitze, in welcher das Nöthige zu finden sey? Eine Frage, auf die sich nichts Befriedigendes antworten läßt. In des General-Superintendenten Zoh. Heinrich Pratje, in des Professors Ioh. Phil. Cassels, in des Subrectors und nachher gewesenen Pastors Hermann Schlichthorst und andern Schriften finden sich zwar Materialien; aber sie liegen zerstreut und können nur von Wenigen benutzt werden. Die zu Bremen 1758 in 4. auf 14 Seiten erschienene kurze Nachricht von der Domkirche St. Petri kann Niemand befriedigen; eine ältere Nachricht von der Stadt Bremen, ohne Jahr und Druckort, 130 S. 8., giebt eine nur unvollständige Nachricht, von Karls des Großen Zeiten bis auf den Erzbischof Adaldag. Eine freundliche Unterredung eines Lutheraners und Reformirten über den vergangenen und gegenwärtigen Zustand ihrer Kirchen, Frankfurt und