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Ansichten der Freien Hansestadt Bremen und ihrer Umgebungen / von Ad. Storck. Mit 16 Kupfern
Entstehung
Seite
586
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Anlage B.

(Zu Seite 559.)

Schon seit Jahrhunderten ist die Gegend von Blumen­thal bei den Bremern beliebt gewesen. Dilich erklärt, der poetische Name komme von der Anmuth, -welche die Natur so reich über diesen Fleck der Erde aus­gegossen, indem auf der einen Seite die anmulhigsten Gehölze, von' der anderen Höhen von heiterem und reizendem Anblick und weite Triften erscheinen.

Die Geschlechter von Steding, Oumünde, Reten, Borch und Weyhe erbauten im Jahre 1355 die Burg Blumenthal und errichteten eine Burgniannschaft. Was man hinter dem Amthause noch jetzt den Burg­wall nennt ist wahrscheinlich die Burg gewesen; man sieht noch Erhöhungen, die wohl Reste des Walls seyn könnten.

Aus dieser Burg mögen die Bremer manche Be­einträchtigungen ihres Handels und Wandels erlitten