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Ansichten der Freien Hansestadt Bremen und ihrer Umgebungen / von Ad. Storck. Mit 16 Kupfern
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Ereignissen auf üi.»terst'Uzu:>g oder Vertretung der Militär-Garnison beschrankt, und ferner für diese Garnison ein'fsiges Feldbataiilon, aus vier Com- pugnien und einem Schützenzuge bestehend Die Kriegspfticht wurde bei Eröffimng des Feldzuges von 1815 durch Ralh und Bi'uger-BeschluPs für die einge- bornen Jünglinge ausgesprochen.

Zur Bedienung der Löschanstalten ist seit meh­reren Jahren ein aus Otiicieren, ünteroflicieren und Brandmännern bestehendes besonderes Corps unter 1 eitung einer Raths- und Bürger-* Kommission zweck mäfsig und neu organisiil. Die Vci'pllichtung dazu tritt nach vollendetem W ehrpliichtsalter unter früherer Berücksichtigung einiger dazu vorzüglich geeigneter Gewerbe, ais Maurer und Zimmerleute, Schornstein­feger u. s. w. ein.

KirchTi ehe Ver fa ss u n g. f

Schon seit frühern Zeiten rühmt sich Bremen, eine Hei berge der Kirche zu seyn; und wenn sich da des Herrn Kirche findet, wo in seinem Geiste, möglichst frei von menschlichen Bestimmungen, die Wahrheiten des Evangeliums verehrt und zur Be­förderung des religiösen Lebens genutzt werden, mag es sich dessen wohl rühmen. Seit Heinrich v. Zütphen zwei Jahre lang von bis 1524 in der Ansgarius-

Kirehe gepredigt , hatte die Reformation unter allen Klassen und Ständen der Bürger zahlreiche Freunde gefunden. Allein bald wurde es diesen schwer, sieh