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zehn tausend Bände, meistens Werke über Naturwissenschaft, Landvvirthschaft, Handels- und Staatswissenschaft, Statistik, Geschichte, Literatur und Societätsschriften. Von ausgezeichneten Werken findet man die Prachtausgabe des Buffern in acht und dreifsig Bänden, Blochs Naturgeschichte der Fische, Shaw's Naturalist s Miscellanies, die Prachtausgabe von Peron's Beise nach Australien, Boss Reise nach dem Nordpol, Homer von Heyne und Tischbein, Tiedemann's Amphibien, mit den trefflichen Abbildungen der Krokodile ; Regenfufs auserlesene Schnek- ken, Muscheln und andere Schalthiere; Martini und Chemniz Conchylienkabinet, des Philodemus Werk de Musica, nach den im Herkulanum gefundenen Papyrusrollen gestochen; Annales et Memoires du Mu- see, die Philosophical transactions, den Moniteur vollständig u. a. m.
Unter den Verstorbenen, die sich thcils durch Arbeiten, theils durch Geschenke um das Museum verdient gemacht, nennt man den Aeltermann Ku- lenkamp, die Doktoren Gildemeister und Wienholt, den Aeltermann Pundsack, besonders den unvergefs- lichen Albers, der für das Museum so unablässig gewirkt hat. Unter den Lebenden die Professoren Heineke und Mertens, die Gebrüder Treviranus, Dr. Olbers und Andere.
Der Wall.
Wie die Befestigung Bremens nach und nach
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