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diesen Namen mit Recht führt, und von dem Rathhause, dem Versammiungsplatz des Senats, zu unterscheiden ist. Die Höfe der Bischöfe hiefsen, so wie die fränkischen Königshöfe, in lateinischen Urkunden palatia. An manchen Orten war Pfalz und Rathhaus einerlei, z. B. in Regensburg. Der für dieses schöne Gebäude gewählte Name, den man mit goldenen Buchstaben im Frontispit.z liest, ist also der alten Benennung angemessen. In diesem vormaligen Bischofssitz befindet sich nun auch die städtische Hauptwache und die Post.
Das alte bischöfliche Palatium war im Jahr 1286 gebaut worden, nachdem der Bischof, nach dem Vorgange Bischof Chrodegangs von Metz im achten Jahrhundert, bis dahin stets in einem Kloster, der jetzigen Gelehrtenschule, mit seinen Mönchen, Kanoni- chen genannt, gewohnt hatte. Durch eine Gallerie stand der Bischofspalast zur Bequemlichkeit des Erz- bisehofs mit dem Dom in Verbindung. Man mul's aber nicht glauben, dafs sich der Erzbischof gewöhnlich in demselben aufgehalten habe, sondern in Bremervörde. Es findet sich, dafs 1446 der Bürgermeister Johann Vrese in demselben gewohnt hat.
Der Schütting.
Die Vorsteher oder Aeltermänner der Kaufmannschaft kauften schon im Jahr 1425 ein grofses Haus, um in demselben ihre Zusammenkünfte zu halten. Es wurde wegen Baufälligkeit im Jahr 1537 niedergerissen, und an dersclbigen Stelle das stattliche