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Trauriger waren die Folgen für das innere Staats- wesen.
Der neue Rath.
Den durch gehässige Nachreden verdächtig gemachten alten Rath durch neue Einrichtungen zu entfernen, und einen ganz neuen zu bilden, war jetzt das Streben der Unzufriedenen, wozu der erste Schritt durch ungesetzliche Eindrängung vier neuer Rathsherren von ihrer Parthei gethan wurde.
Schon dafs nur drei durchs Loos bestimmte Rathsherren, dahingegen eben so gewählte sechs Glieder der kaufmännischen undZünfte-Deputirte, an die Stelleder halbjährlich abgegangenen sieben Herren vom Rath, die selbst nicht wieder zur Wahl kommen konnten, aus der Rürgerschaft wählen sollten, liefs voraussehen , dafs bald von dem bestehenden Rath kein einziges Mitglied mehr da seyn würde, und so geschah es. Hierauf verliefsen viele der abgegangenen Rathsglieder die Stadt, und selbst die mit den Zurückgebliebenen eingegangene Sühne oder Eintracht honnte nur die gänzliche Unterdrückung zur Folge haben.
Jene Entwichenen des alten Raths, die sich indessen bei mehreren Reichsständen um Hülfe bemühten, wurden, da sie der Einladung zur Rückkehr von Seiten des neuen Raths kein Gehör gaben, ihrer Güter verlustig erklärt. Hie zurückgebliebenen sechszehn Herren des alten Raths wurden in den Thurm geworfen. Sie durchbrachen aber das