i'ung und Pai'theiung im Staat, dann Gewaltthat an Unschuldigen, dann allgemeines Unheil erzeugte.
Unglück der Zeiten.
Das Unglück des Erzbischofs, Ansprache auf Entschädigung durch die Stadt von Seiten aller, die im Friesenkriege mit ihm gehalten, Schuldenlast aus den anhaltenden Fehden und Staatsbauten, Verwüstung des Landes, daraus entstandene Theurung, endlich ansteckende Krankheit, Folge eines zu warmen "Winters, — alles dieses halte eine verderbliche Stimmung hervorgebracht.
Der gemeine Mann pflegt bei unabwendbaren Unfällen gern die Schuld auf die Obern zu wälzen. Fehlt es an Geld, müssen Schulden gemacht werden, so haben nach seiner Meinung die Vorgesetzten sich bereichert, Betrug geübt; ist ein Heer geschlagen worden, so waren die Anführer Verräther; treffen Calamitäten das Land, so ist's Strafe des Himmels für die Mifsgriffe der Obrigkeit.
So erhoben sich Klagen gegen den Kath; unredliche Verwaltung des Staatsguts, Bereicherung der Rathsglieder, wurde von den Unzufriedenen bei jeder Gelegenheit zur Rede gebracht. Der Bürgermeister Duckel nebst einigen andern Raths- herren mufsten darum sogar auf öffentliche Anklage ihr Amt niederlegen, und eine ansehnliche Geldstrafe erlegen, um welche Ungerechtigkeit Bremen abermals (1427) aus der Hanse gestofsen wurde.