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Ansichten der Freien Hansestadt Bremen und ihrer Umgebungen / von Ad. Storck. Mit 16 Kupfern
Entstehung
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grö'fstentheils von nah unil weit entlegenen Dörfern, Burgen und Städten, aus denen sie oder ihre Vor­fahren gebürtig gewesen, entlehnt sind. In dem Maafse, wie dieses allgemeiner erscheint, zeigt sieh auch immer mehr das Erheben des ephemeren kauf­männischen und Handwerhsstandes über den Grund­besitzer, indem die Zünfte keine Adelichen aufnah­men , diese auch vielleicht durch die sich bildenden Corporationen eine zu grofse Gegenwehr gegen ih­ren Einllufs entstehen sahen. Die Klügern vom Adel vermischten sich lieber mit Aufopferung ihrer Stan­desprivilegien mit den bürgerlichen durch Annahme des Gewerbs und durch Heirath.

Die f r e i e Gemeine.

Schon seit Otto des Grofsen Zeit verbreitet sich, wie durch Verabredung, oder als wenn ein all­gemein nachgeahmtes Vorbild da gewesen, ein selbst­ständiges Gemeinwesen in den Städten Deutschlands, so wie es noch in Italien zum Theil geblieben war, zum Theil sich weiter ausbildete, wo noch ein Be­griff altrömischer Städte-Verfassung sich erhalten hatte; nur mit dem Unterschied, dafs dieselbe, da sie dort aus dem heidnischen Bömerthum ins christ­liche Kaiserthum überging, nur selten harmonisch erscheint, und zwischen ewigem Wandel von herge­brachter Form und Bedürfnifs der Zeit schwankt; dagegen sich die norddeutschen Städte rein nach dem Bedürfnifs formten, mehr Sitte und ächte Keligiosi-