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Ansichten der Freien Hansestadt Bremen und ihrer Umgebungen / von Ad. Storck. Mit 16 Kupfern
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Boden.

IVleeresfluthen überströmten in der Urzeit die niederdeutschen Flächen der Weser bis hinauf an die westfälische Pforte. Zermalmter Granit, was wir Sand nennen, bildete den Grund dieser Was­serfläche. Bloche dieses Gesteins liegen allenthal­ben vereinzelt in dem Boden als stumme Zeugen der Veränderungen der Urwelt, die auf unsere Fra­gen keine Antwort geben. Als die Wasser zurück­traten und dieser Sandboden auf's Trochene kam, bahnte sich der Flufs. Weg durch die weichen Mas­sen , fand aber nach unten den Widerstand der im­mer wiederkehrenden Fluthen zu mächtig, und zer- theilte sich in vier schmale Mündungen. So noch bis ins zwölfte Jahrhundert. Die Fluth, welche über das Land mit den Mündungen des Stroms flofs, brachte die Schiffe in den Flufs und führte sie fort"

Aber der Flufs strömte nicht allein den Sand, den er in seinem Laufe fand, fort, und warf hin und wieder Sandbänke auf, sondern er brachte auch jenseits seiner Pforte aus fetten Fluren feine Erd-