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des Buntentorsteinweges sind noch heute derartige Anlagen nicht selten und besonders die Katen im Kohlhökerland (Kohlhökerstrasse) waren höchstwahrscheinlich zum grössten Teile derartige Ganghäuser. Am häufigsten aber treffen wir sie noch jetzt in der Neustadt an, wie dort in der genannten Broschüre allein ca. 260 aufgezählt sind. Diese Ganghäuser wurden häufig in früherer Zeit von
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Abb 57—62. Grundrisse der sechs häufigsten Ganghaustypen
begüterten Familien und wohltätigen Stiftungen um Gotteslohn angelegt und für geringen Preis an Arme vermietet. Sie trugen dann häufig den Namen des Erbauers. (So lag z. B. das zum sogenannten Pundsackschen Haus gehörende am Schnoor). Um dieses wohltätigen Zweckes willen hiessen sie auch „Gottesbuden“. Das seltene Vorkommen der Ganghäuser in der Stadt ist im achzehnten Jahrhundert wohl aus folgenden Gründen erklärlich. Einmal wohnten noch bis um die Mitte des vorigen Jahrhunderts alle Abhängigen im Hause ihrer Dienstherren. Dann aber wurde das Entladen der
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