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Bremische Wohnhäuser um 1800 : Beiträge zur Baugeschichte der Stadt Bremen / von Karl Priester
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des Buntentorsteinweges sind noch heute derartige Anlagen nicht selten und besonders die Katen im Kohlhökerland (Kohlhökerstrasse) waren höchstwahrscheinlich zum grössten Teile derartige Gang­häuser. Am häufigsten aber treffen wir sie noch jetzt in der Neu­stadt an, wie dort in der genannten Broschüre allein ca. 260 auf­gezählt sind. Diese Ganghäuser wurden häufig in früherer Zeit von

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Abb 5762. Grundrisse der sechs häufigsten Ganghaustypen

begüterten Familien und wohltätigen Stiftungen um Gotteslohn an­gelegt und für geringen Preis an Arme vermietet. Sie trugen dann häufig den Namen des Erbauers. (So lag z. B. das zum sogenannten Pundsackschen Haus gehörende am Schnoor). Um dieses wohl­tätigen Zweckes willen hiessen sie auchGottesbuden. Das seltene Vorkommen der Ganghäuser in der Stadt ist im achzehnten Jahr­hundert wohl aus folgenden Gründen erklärlich. Einmal wohnten noch bis um die Mitte des vorigen Jahrhunderts alle Abhängigen im Hause ihrer Dienstherren. Dann aber wurde das Entladen der

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