Sonne und Sieg!
(25. Marz 19 18)
Von Oberleutnant Flach
as Bataillon Caspari war in den Kampftagen des 23. und 24. März in Reserve, aber nicht in Ruhe. Es lag, während das I. und III. Bataillon sich in zähem Ringen um den Beugnätre-Riegel mühte, rückwärts gestaffelt in Hohlwegen und flachen Gräben unter dem schweren Feuer der feindlichen Artillerie und kämpfte den tatenlosen, schweren Kampf des Duldens und Ausweichens. Eine bittere Rückerinnerung an den Stellungskrieg. Im Entsetzen und Lärm der Einschläge wachte der Trotz der Abwehrschlacht wieder auf, und so gewiß jeder einzelne beim Sprung vom Hohlweg in die Gräben, von den Gräben in die Trichter sein Gewehr nicht vergaß, so gewiß nahm er jedesmal den festen Vorsatz mit fort: „Na, wartet nur, ihr Brüder, wenn wir wieder losgelassen sind!“
Nun ist’s so weit. Unsere tapferen Angriffsbataillone haben durchgebissen. Die feindlichen Batterien lassen nach, mit einem Lustgefühl der Erleichterung steigen die Leute des II. Bataillons aus der Deckung. Sie dehnen sich, strecken sich auf den Rasen, legen die Arme hinter den heißen Hinterkopf, in dem ein hundertfach
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