Vor dem B e u g n ä t r e - R i e g e 1
(23. und 24. März 1918)
Von Oberleutnant Flach
ie beim Fußgänger der Eindrude gleichmäßiger Fortbewegung entsteht, trotzdem immer der eine Fuß auf dem Boden ruht, so setzt sich der ununterbrochene Vormarsch einer kämpfenden Truppe als eines Ganzen aus Ruhe und Bewegung der einzelnen Teile zusammen, eine Abwechslung, die jedoch mit „Reserve“ und „Kampf“ besser bezeichnet wird, da die soge- nannnte Ruhe auch Bewegung und mitunter recht viel Unrast, der Kampf aber auch unfreiwillige Rast in sich schließen.
Durch den Vaulx-Riegel hatte am 22. März das II. Bataillon die Bresche geschlagen, nun war das I. und III. an der Reihe, den Bapaume-Riegel nordöstlich Beugnätre zu durchbrechen. Der Gegner sah in dem Besitz von Bapaume ein Gleichnis der strategischen Unversehrtheitseiner Front und hatte zum Schutze der vorliegenden starken Stellung seine Reserven einströmen und den ganzen Aufwand an schwerer Artillerie auffahren lassen, der ihm zu Gebote stand. Unser Bremer Regiment dagegen kam von einem Leidensweg, dessen Dornen und Blut nach allen Plagen ein Paradies erhoffen ließ, aber mit einer Hölle lohnen sollten. Noch am Abend des 22. März hatte das Regiment, um seinen Kommandeur,
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