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Infanterie-Regiment Bremen im Felde 1914 - 1918
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Der erste Kamp f tag

(2 1. März 19 18)

Von Oberleutnant Flach.

oher der schlichte Kinderglaube kam, daß dann, wenn wir nur ernstlich wollten, die Unerschütterlichkeit der Westfront zum Mär­chen werden müßte ? Weder hatte gedank­liche Bearbeitung der Gemüter unsere Ein­bildungskraft überhitzt, noch leichtfertige Beurteilung der Lage ungereifte Zuversicht aufschießen lassen. Die Bremer sind sachliche und zielbewußte Leute. Sie halten sich an die Wirklichkeit. Die Tatsache, daß unsere Heeresleitung an der Westfront überhaupt eine Angriffs­unternehmung anbahnte, war allein schon Anlaß genug, dem feind­lichen Grabennetz die Widerstandskraft abzusprechen, die man dem unseren ohne weiteres zugestand. Die mehr und mehr geübte Zusammenarbeit der Waffen und Verbände schuf Kraftbewußtsein, der Gedanke, Angreifer zu sein, Uberlegenheitsgefühl. Als sich mit der Nähe der Front die Straßen immer mehr füllten, die Türme der österreichischen Geschützzüge auftauchten und unsere Infan­terie auf dem Wege nach Queant die letzten Kolonnen der in Stellung fahrenden Geschütze zärtlich begrüßte, wuchs um den Aufbau des großen Planes die Vorstellung sicherer Geborgenheit.

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