Granatwerfer!
Von Gefr. Winter
s war in Oppy, am 28. April 1917. Der Engländer, von der Vimy-Höhe her im Anmarsch, hatte unsere vorderste Linie durchbrochen, den Schloßpark durchquert und war, fast in sein eigenes Geschützfeuer hineinlaufend, im Orte erschienen. — Hier lagen in Kellern und Unterständen die 10. Kompanie und der 3. Granatwerferzug unseres Infanterie-Regiments „Bremen“. Ein geschlossener Einsatz der Truppe, wie er für diesen Fall vorgesehen und geübt worden war, war unter solchen Umständen nicht möglich. Lt. Goering, Kompanieführer 10./75, der sich dem Feinde an der Parkmauer entgegen warf, erhielt drei Schuß in die Brust und wurde in seinen Unterstand gebracht, um dort zu sterben.
Fünf Stunden waren vergangen. Es war vormittags V2II Uhr. Das Bataillon, immer noch im vordersten Graben ausharrend, das dritte, zäh sich vorarbeitend und dem Gegner Vorteil um Vorteil abringend, hatte den Ansturm zuschanden gemacht. Das zweite Bataillon war im Anrücken.
Im Orte selbst hatte Leutnant Plumeyer, Grabenoffizier I./73, den Widerstand zusammengefaßt. Bald hier, bald dort auftauchend,
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