Bremer im Kampf um Oppy a m 28. April 1917
Von Oberleutnant Flach
ollte man den Grundriß des Ortes Oppy an der Arrasfront mit einem Worte kennzeichnen, so könnte man ihn mit einem großen Frosch vergleichen, der in der Richtung von West nach Ost zu kriechen scheint. Durch Rumpf und Kopf führte dann die Straße nach Neuvireuil, durch die beiden Vorderfüße der Feldweg Fresnoy-Oppy-Fresnes, während die beiden Hinterschenkel die Ortsteile darstellten, durch die an der Kirche vorbei gegen Norden die Straße nach Arleux en Gohelle, gegen Süden die nach Gavrelle führt. Die beiden Hinterschenkel des Frosches, um im Bilde zu bleiben, säßen an dem Rande eines Parkes auf, der an Größe dem Ort gleichkommt.
Wer nach Bailleul wollte, müßte erst die Straße nach Arleux einschlagen, um dann kurz außerhalb Oppy bei einem baumumrahmten Kalvarienhügel scharf links abzubiegen.
Oppy bestand vor dem Kriege aus lauter kleinen, nüchternen Arbeiter- und Pächterhäuschen, die ihre Poesie erst erhielten, wenn der Frühling sie hinter Fliederbüschen und Jasmin versteckte. Der dunkle Park war früher mit prächtigen Akazien und Buchen be-
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