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Infanterie-Regiment Bremen im Felde 1914 - 1918
Entstehung
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Großkampftage bei Barleux (Somme) 30. August bis 4. September 1916

Von Major W. Caspari

ie meist in unruhiger Marschbereitschaft ver­brachten sechs Tage in Athies sind vorüber. In der Nacht vom 30. zum 31. August muß das II. Bataillon wieder in den Hexenkessel bei Barleux. Die Kompanien marschieren allein, mit Sturmgepäck und vier eisernen Portionen. Lautlos in dunkler Nacht brechen sie auf. Im Pionierpark Ennemain nimmt jeder Mann noch ein Schurzholz mit für Unterstandsbauten da draußen. Schwer ist heute der stundenlange Nachtmarsch. Regen hat die durch die Felder getretenen Lehmwege schlüpfrig gemacht.

Gegen 10 Uhr abends fahren Schneider, ich und die beiden Burschen mit dem Panjewagen ab. Der Gegner ist unfreundlich und schießt zu unserm Abschied nach Athies recht kräftig hinein. Es kracht ordentlich. Stockdunkel ist es unter den Bäumen vor dem Tore unsrer Fabrikvilla. Die Pferdchen werden unruhig. Wir sind froh, endlich aus dem Dorf heraus zu sein.

Mir ging es sehr schlecht. Ein schon tagelang währendes Fieber hatte sich noch nicht ausgetobt. Klappernd saß ich im Wagen. Uber Ennemain und St. Christ fahren wir auf der Straße

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