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Bremer Handelsgeschichte im 19. Jahrhundert Bremer Handelsstatistik vor dem Beginn der öffentlichen administrativen Statistik in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts / Friedrich Rauers. Hrsg. von Bremischen statistischen Amt
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Transitzölle etc. (Per 1(0 kg in Mark.)

Von der Schweiz nacli der Nordsee

Von der Nordsee nach der Schweiz

1. Auf dem Wasserwege nach Rotterdam und vice versa:

an Rheinzoll .......................................

an Transitzoll.......................................

0.92

1.36

Summa.

2. Über Köln nach Antwerpen und vice versa:

an Rheinzoll...........................

an Transitzoll..........................

0.92

0.32 0.10

1.36

CAS 0.10

Summa.

3 Über Köln nach Bremen und vice versa:

an Rheinzoll (Lit. A. IV. 8 des Tarifs vom 31. Dezbr. 1841)......

an Transitzoll...................................................

0.42

2.00

0.58

2.P0

2.00

2.00

1.08 l. r 8

0.66 1.42

Summa____

Es betragen auf dem Wege zu 3 die Abgaben mehr als

auf dem Wege zu 1.............................................. .

auf dem Wege zu 2...............................................

Schreiben von F. L. v. Rocnne aus dem Handelsamt in Berlin an Senator Arnold Duckwitz in Bremen vom 30. Januar 1848. Papiere des verstorbenen Bürgermeisters Duckwitz, Im Besitz von Herrn Herd. Duckwitz in Bremen. Duckwitz sagt In seinen Denkwürdigkeiten aus meinem öffentlichen Leben, Bremen 1877, S. 17, 18: Für weniger wertvolle Artikel. Bremer Stapelartikel, mußte der Seeweg Bremen-Rotterdam und von da auf Rhein und Main nach Thüringen, Bayern und Württemberg eingeschlagen werden, weil dieser sich als wohlfeiler herausstellte. Von einem Transporte nach Osterreich und der Schweiz konnte nicht die Rede sein, weil Hannover einen Transitzoll von '/r, rfc und der Zollverein von >/, rf. für den Zentner von allem von den Hansestädten durchgehendem Gut erhoben, während der Transitzoll des Zollvereins für alle aus den Niederlanden vermittel» der Rheinhäfen nach der Schweiz und Österreich auf dem ..Landwege durchgehenden Waren auf einen Kreuzer für den Zentner gestellt war. Hamburg konnte wenigstens mit der Elbe Österreich erreichen.

i) Ermäßigter Rheinzoll KölnKoblenz kommt in Anwendung, beträgt0.51 Mk. per 100 kg, dazu kommt der nassauische und der hessische Rheinzoll.

k) Incl. Durchgangszoll des Zollvereins und des Steuervereins.

I) Bei sehr niedriger Fracht.

ml BremenBasel in direkter Fuhr ist 5 Meilen weiter als Havre-Basel per Achse, dagegen ist Bremen-Zürich 5 Meilen kürzer als Havre- Zürich, und für Glarus, St. Gallen ist das Verhältnis [irr Bremen noch günstiger (3).

n) Excl. Durchgangszölle des Zollvereins und des Steuervereitis, die auclr über Münden und Minden-Straßburg nicht mitberechnet erscheinen.

o) Rückvergütung des Rhcinoctroi für Baumwolle.

p) Incl. Rheinoctroi.

q) Transitzoll des Zollvereins für nach der Schweiz deklariertes Gut, bezw. mit Einschluß dieses Transitzolls.

rl Baumwolle, Tabak und Rohzucker.

s) Güter erster Klasse (der Eisenbahntarifierung).

t) Baumwolle, Tabak.

u) Kaffee.

v) Tabak.

w) Per Dampfboot, incl. Assekuranz und Überladungsspesen in Rotterdam, x) Winterfracht.

y) Incl. Schlepplohn von 0.26 Mk.

z) Fracht und Oktroi auf dem Neckar.

S) Incl. Spesen in Cannstadt.

+1 Bei Rückvergütung von Rheinoklroi auf Baumwolle im Betrage von 1.37 Mk.

[] Transitzoll für die'iiber Rotterdam ein-, über Lindau ausgehenden Bezüge Baumwolle.

)( Normalgüter zu vollem Rheinzoll.

::) Zoll an der Brücke in Straßburg oder in Alt-Breisach ist nicht berechnet.

') Ertragsfähigkeit einer Eisenbahn zwischen Bremen und Hannover, Vortrag von Arnold Duckwitz im Senat 1. Mai 1841. Nachgelassene Papiere des verstorbenen Bürgermeisters Duckwitz, im Besitz von Herrn Ferdinand Duckwitz in Bremen.

') Aus Schreiben von Job. Ph. Schneider-Bremen an Syndikus Dr. H. Smidt vom 17. Okt. 1845. Papiere des ver­storbenen Bürgermeisters Arnold Duckwitz, im Besitz des Herrn Ferdinand Duckwitz in Bremen.

8 ) 10. Oktober 1846 für die Weserschiffahrts-Rcvisions-Comtnission aufgestellt. Aus den nachgelassenen Papieren von Bürgermeister Duckwitz, im Besitz von Herrn Ferdinand Duckwitz in Bremen.

«) Aus einem Schreiben der Augsburger Handelskammer vorn 19. Februar 1847. Papiere des verstorbenen Bürger­meisters Duckwitz.

s ) Bremer Handelsblatt 1853, Nr. 97, 13. August; Heinr Meidinger, Die deutschen Ströme, IV. Abt., Leipz. 1854, S. 64 8 ) J. P. Dippel, Güter-Transport-Tarife, Cassel, I. Jahrg., April 1853; H. Meidinger, Die deutschen Ströme, II. Abt., Leipz. 1853, S. 40 ff.; Preuß. Ges.-S., 1851, S. 516 ff., no. 3429.

Auswanderer-Passagepreise von Bamberg über Havre oder Bremen nach^a) New York, 1843.

Tab. XXI Über Hävre. Über Bremen.

Für eine erwachsene Person.

Nach dem Havrer Agentschaflstarif,, Reichlich angeschlagen:

Reisekosten und Verzehrung bis Mainz Mk. 10.26 Reise bis Bremen mit Verzehrung unter-

VonMainz via Rotterdam nach Havre... 51.30 wegs und in Bremen.......... Mk. 42.75

Verzehrung in Rotterdam und Havre Passage mit Proviant nach New Yor k .. 85.50

rechnen nur..................... ,, 8.55 ,..,._ uy loeot;

,, u u m \7 r voce zusammen mk.

Von Havre nach New York............. 78.66

Proviant etc............................ 34.20

Zusammen Mk. 182.97

(respektive einschließlich des Commutationsgeldes).