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Bremer Handelsgeschichte im 19. Jahrhundert Bremer Handelsstatistik vor dem Beginn der öffentlichen administrativen Statistik in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts / Friedrich Rauers. Hrsg. von Bremischen statistischen Amt
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c) Nacli Angabe von Besteller Schaer sind 1.S25 im IL Bezirk die Leester in der Überzahl gegen die Fremden (1).

d) In Hamburg passierten im Jahre 1814 nach F.mst Baaseh, Forsch, z. hamb. Handelsgesch., DL, Hamburg Iy02, Seite 64:

ein aus 737 Wagen 1579 Wagen 1396 . 1455 3368 , 1696 2299 , _2452

Zusammen...... 7800 Wagen 7182 Wagen

Sie bildeten nur einen Teil des Hamburger Verkehrs, da faktisch der in Hamburg und Lüneburg bleibende Achs- verkehr, der dort per Schiff von und nach Hamburg umgeschlagen wird, zum Hamburger Warenhandel gehört. (S. a. a. O.) Die Bahn Altona-Kiel kam 1844 zustande. 1845 machte sich bereits eine Abnahme des Fuhrverkehrs am Millerntor und Dammtor, den beiden Toren im Westen und Nordwesten, bemerkbar (Baasch, S. 64) O. W. Marcard, Z. Beurth. des National-Wohl­standes i. Kgr. Hannover, Hann. 1836, S. 74 nimmt bei gering gerechnet 425 000 dz auf den beiden Straßen von Harburg und Lüneburg nach Süden und 9 dz als starke Pferdelast 42 665 Pferde, wovon '/» oder 14 000 nicht hannoversche sind, an.

e) Ohne die starken Getreideftihren des Jahres.

f) Einschließlich Getreidefuhren.

g) 1868, I. Jan. bis 30. Juni, im letzten halben Jahr, da die Güterbestederei bestand, wurden 108 Frachtwagen ab­gefertigt, die 2861 dz luden (1).

l ) Güterbestederakten des Bremer Staatsarchivs Ii. 13 A. 4.

am Millerntor____

Dammtor ----

» Lübecker Tor Berliner Tor..

Frachtfuhrmannschaft und -Pferde in Bremen und in den Verwaltungsbezirken Hannovers nach der T a b. 28 Verteilung auf die Städte und das platte Land, 1826 bezw. 1833.

b) 2 ) Königreich Hannover 1833

Fracht-

remen

in den größeren Städten des Steuerdirektionsbezirks

In den kleineren Städtin und Flecken des Direktionsbezirks

auf dem platten Lande des Direktionsbezirks

Gesamtsumme der Frachtfahrer

'erde

lahrer mit

CO

CO CN CO

'S*

Hannover

Göttingen

Celle

Osnabrück

Aurich

In sämtl. 6 hannov. | Direktionen

Hannover

Göttingen

Celle

Osnabrück

Aurich

In sämtl. 6 hannov. Direktionen

Göttingen

Celle

Verden

Osnabrück

Aurich

In sämtl. 6 hannov. Direktionen

Zahl ihrer PI

1 Pferde

2 Pferden

3

4-8 . 8

> 15

5

1 1

8 2 5

1 1

1 1

2 5'

1

10 8 7 3 1

1

c)4 1

-

1 Co CO CO 1

7

2

c)2 1

2 14 11

d)13 16

d)2 62 26 41

29 7 9

19 4

C)3

8 2

5 131 35 70

17 153 52 84 1

17

306 156

504 8

Zus____

20

2

15

2

~2

T

29

1

5

19

9

~3~

~37~

1J9

131

45

23

Vi

241

307

991

Anmerkungen:

a) Nur Reisefuhrwerk, wie man nach der Stelle, wo sie stehen, anscheinend auch für die Red e n sehen Angaben für Hannover annehmen muß, ohne die in der Stadt tätigen Schlachtfuhrleute. 17 Fuhr!, (davon 3 in Tenever, Sebaldsbrück Huchting) in Bremen haben zumeist 2 bis 3 Pferde, 2, die Brüder Nienkerken, haben je 6 Pferde, 1841 hat Friedrich Neukirch 15 bis 20 Pferde, gegen 1870 : 30 bis 35. 1851 scheinen noch 6 stadibremische Fuhrleute Fracht über Land gefahren zu haben, davon sind 4 größere, 3 davon Neukirchs, das vierte Geschäft kauft damals ein Stiefsohn von Friedrich Neukirch (1).

b) Die Zahlen erscheinen sehr niedrig gegenüber Angaben Patjes, K. Abr. d. Fabr.-etc.-Zust. i. d. Chur-Br. L. Landen, Göttingen 1796, S. 391 etc., der z. B. für die Amtsvoglei Bergen bis zu 152 eingesessenen Hauswirten, die Fracht fahren, A. Topfs, Gartenlaube, 1864, S. 289, der bis zu mehreren hundert Frachtfuhrleuten für die sog. Leister bei Bremen und die sog. Gräfenthaler im Thüringerwald zählt, des Besteders Schaer (Staatsarchiv i. Br. R. 13A), der 1825 von 300 Wagen für die Leester (?) spricht. Ich habe für die sog. Leister in Petitionen etc. (Bremer Staatsarch. R. 13 A) und In den Fuhrmannsmalrikeln des Hänselbuches des norddeutschen Fuhrmannsgasthofes zum Engel in Nürnberg (Germ. Narionalmuseum) in dem Zeitraum von 1825 bis 1856 ca. 250 Namen mit den bremischen, 230 ohne die Bremer aufgefunden (nämlich Im hannoverschen Amt Syke: Bauerschaft Leeste 178, Brinkum 17, Erichshof 9, Barrien 20, Syke 7, Süstedt 2, Sudweyhe 1; im Bremischen: in Arsten 4, in Habenhausen 1, dazu die Stadtbremer). Das sind außer den eigentlichen Fuhrherren auch Söhne und Knechte, es ist aber zufälliges Material und meist ist im bäuerlichen Betriebe nur einer Fuhrmann. Die Zahl der wirklich im Landfrachtfuhrwerk verwandten Pferde zu erfassen ist sehr schwierig, der größere Teil dient zugleich in der Landwirtschaft. Den obigen Auf­stellungen liegen die Pferde- und Gewerbesteuern zugrunde. In Bremen dominierte 1826 noch der Karren. In Preußen wurden 1816 3700 Fuhrleute mit 8400 Pferden, 1846 18670 Personen, ebenso in Bayern 2767, in Sachsen 4072, in Baden 1381 im Fracht-, Stadt- und Reisefuhrwesen tätig, gezählt, 1861 in Preußen 9624 Fuhrherren, 8779 Fulirkucchle, 1867 (Altpreußen) 69655 Lastpferde, 1304350 landwirtschaftliche Pferde (August Meitzen, Der Boden u. d. landw. Verhältn. d. preuß. Staates, IV. Bd. S. 268; W. Sombart, D. d. Volkswirtsch. i. 19. Jh., Berlin 1903, S. 285, 290). Für das große Hauptfuhrmanns­gebiet, Thüringen, fehlen mir Zahlen.

c) Als unbesteuertes Nebengewerbe.

d) Davon einer als unbesteuertes Nebengewerbe. ') Bremer Staatsarchiv R. 13. A.

>) Fr. v. Reden, D. Kgr. Hannover, II. Abt., Hann. 1839, S. 343.

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