Erste Hälfte des 13. Jahrhunderts.
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14. Bracteat. Tafel 1 No. u.
Brustbild eines Bischofs mit zweispitziger Mütze, in der Rechten einen einwärts gekehrten Schlüssel, in der Linken ein offenes Buch haltend, über einem Bogen worunter ein Kugelkreuz. Unter dem Buche im Felde eine Kugel.
20 Mm. 0, 55 Gm.
Erbstein, Kat. Schellh. S. 2, B f.
15. Bracteat. Tafel 2 No. 15.
Wie der vorige, aber unter dem Bogen ein sechsstrahliger Stern, unter dem Buche ein Kreuz.
21 Mm. 0, 45 Gm.
16. Bracteat. Tafel 2 No. ig.
Brustbild eines Bischofs mit zweispitziger Mütze, über einem flachen Bogen, mit der Rechten den auswärts gekehrten Krummstab haltend, links ein auswärts gekehrter Schlüssel, worüber ein Stern. 20 Mm. 0,55 Gm.
Vielleicht Erbstein, Kat. Schellh. S. 2, B b.
17. Bracteat. Tafel 2 No. 17.
Brustbild eines Bischofs mit zweispitziger Mütze, zwischen auswärts gekehrtem Krummstabe und geschlossenem Buche. 20 Mm. 0,55 Gm.
Erbstein, Kat. Schellh. S. 2, B y.
18. Bracteat. Tafel 2 No. 18.
Kopf eines Bischofs, mit Hals. Das Feld wird von einem Reife umschlossen, der oben durch die zweispitzige Mütze unterbrochen wird. Die innere Seite des Hochrandes ist mit Strahlen besetzt.
20 Mm. 0,55 Gm.
Erbstein, Kat. Schellh. S. 2, B ii. (?)
19. Bracteat. Tafel 2 No. 19.
Brustbild eines Bischofs mit zweispitziger Mütze, zwischen zwei auswärts gekehrten Schlüsseln, welche unten durch einen flachen Bogen mit einander verbunden sind. 20 Mm. 0, 45 Gm.
Auch dieser Bracteat kömmt vielleicht aus dem Brümmerloher Funde.
Erste Hälfte des 14. Jahrhunderts.
Bedeutende Funde von Bracteaten, welche in Bremen vermuthlich ihre Heimath hatten, sind 1829 zu St. Magnus bei Bremen, ca. 1839 bei Loxstedt in der Nähe von Bremerhaven gemacht. Eine Beschreibung der beiden Funde erschien in der Numismatischen Zeitung von 1850 No. 6, 7, 8. Die Ausprägungszeit der Bracteaten wird daselbst in die Jahre 1300—1340 verlegt. Die Pfennige sind von starkem
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