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Die Bremischen Münzen : Münzen und Medaillen des Erzbisthums und der Stadt Bremen mit geschichtlicher Einleitung / bearb. von Hermann Jungk
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Erzbisthum Bremen.

2. Denar. Tafel 1 No. 2.

Av. -f HINRIC I~M (rechts in der Mitte anfangend)

Gekrönter Kopf von der linken Seite. Rv. 5 j BREMA (ma vcrh.) | A

16 Mm. 1, 14 Gm. (19 Wiener Grän ä 60 Milligramm) Mader, L Beitrag S. 82, No. 48. Blätter für Münzkunde I. No. IS. Die Münze

gehört der Zeit Heinrich's II. an.

Erwähnt nach Mader von Lelewel, Numismat. du moyen äge, III. S. 154,

Tafel XVIII No. 32. Götz, Deutsche Kaisermünzen No. 233. Cappe, Münzen der

deutscheu Kaiser und Könige I. S. 109 No. 50G. Bode, Das ältere Münzwesen

Niedersachsens S. 211, Tafel I. No. 9. Abbildung nach Mader.

3. Denar. Tafel 1 No. 3.

Av. + H . . . R~C I~M

Gekrönter Kopf von rechter Seite. Rv. 5 | BREMA (MA verb.) | A 18 Mm.

Friedlaender und Möllenhoff, Der Silberfund von Farve S. 2G No. 15, Tafel I. No. 1, in welcher Schrift die Münze der Zeit Heinrich's III. zugewiesen wird. Cappe, Kaiser-M. II. No. 501, Tafel XXIII. No. 247. Einen ähnlichen Denar s. Mem. de St. Petersbourg III. S. 413 No. 41, Tafel X. No. 3 (unter Heinrich II.)

Abbildung nach Friedlaender und Müllenhoff. Der Fundort des Denars, Farve, liegt im östlichen Holstein.

4:. Obol. (V) Tafel 1 No. 4.

Av. HEIN ....

Schwebendes, befusstes Kreuz in einem Kreise. Rv. S | BREMA (MA verb.) | A 15 Mm. 0,4 5 Gm.

Stark abgeschliffenes Exemplar.

ErzMschof Libentins IL, 1029-1032. (?)

5. Denar. Tafel 1 No. 5.

AV. BREMENSIS VRBS (rückwärts zu lesen)

Brustbild mit Perlendiadem, von der rechten Seite.

Rv. + LKINO ÄROII(ie) . . . (rückwärts zu lesen)

Schwebendes Kreuz in einem Perlenkreise, von welchem nach den Winkeln des Kreuzes hin vier Spitzen ausgehen. 18 Mm. 1, 0 Gm. (2, Ts.)

Berl. III. für Münz- S.- und W.-Kunde IV. S. 208, Tafel IL. No. 15. Ein ähnlicher Denar aus dem etwa 1040 vergrabenen Funde, von Oster-Larskjer (Insel Bornholm) ist in den erwähnten Berl. Bl. II. S. G2, Tafel XIV. No. 11 be­schrieben und abgebildet. Dem Erzbischof Libentins wird die Münze, wenn auch nicht sicher, doch mit Wahrscheinlichkeit zuzuweisen sein. (A. a. O. IV. S. 208).

Abbildung nach den Berl. Bl. IV.