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Die Bremischen Münzen : Münzen und Medaillen des Erzbisthums und der Stadt Bremen mit geschichtlicher Einleitung / bearb. von Hermann Jungk
Entstehung
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Vorbemerkung.

Für die Bezeichnung der beiden Seiten der Münzen sind die Abkürzungen Av. (Avers) und Rv. (Revers) gewählt. Die rechte und die linke Seite des Feldes der Münzen sind nach heraldischem Herkommen bezeichnet, wonach diese Bezeichnungen nicht vom Standpunkte des Beschauers, sondern gleichsam von dem des (idealen) Schildträgers aus gebraucht werden.

Wo das Metall nicht angeführt wurde, ist stets Silber zu ver­stehen, so weit die Münzgattung nicht selbst ein anderes ergiebt.

Die Grösse der Münzen ist in Millimetern (Mm.), das Gewicht in Grammen (Gm.) angegeben. Zwar dienten möglichst nur be­sonders gut erhaltene Exemplare zur Ermittelung des Gewichts, dennoch kann dasselbe nur als annähernd richtig angesehen wer­den, da sich in dieser Hinsicht manchmal ein nicht unbedeutender Unterschied zwischen den einzelnen Exemplaren, namentlich der kleineren Münzsorten, findet. Bei Münzen, welche ein allgemein bekanntes Gewicht haben, z. B. Reichsthaler, blieb dasselbe un­erwähnt.

Von den zahlreichen Stempelverschiedenheiten der kleineren Münzen sind in der Regel allein diejenigen verzeichnet, welche Abweichungen in der Umschrift, bezüglich in den Trennungszeichen der Umschrift betreffen. Die vielen vorkommenden geringen Unter­schiede in der Zeichnung, bei übrigens einem und demselben Typus