Kumor in der Stadt.
Die Bürger der deutschen Städte haben zwar auch iu diesem 19. Jahrhundert uoch nicht immer blos auf Rosen geruht. Aber jedenfalls sind doch der Dornen in unserm eugeu städtischen Zusammeuwohnen merklich weniger geworden. Kriegesnoth ist zuweilen in unsere Mauern eingedrungen, Revolutionen haben die Stadtbcwohnerschaften in Anf- ruhr versetzt. Aber dies geschah doch wenigstens nur in großen Tempos und längeren Zeitabständen, da die jeden Ort betreffenden Begebenheiten nnr Theile der weitreichenden und langsamen Erschütterungen waren, welche die ganze Welt durchzogen. Feuersbrünste in den Städten sind auch nicht ausgeblieben, obgleich wir nun endlich so ziemlich alle blos unter und zwischen Steinen Hausen. Aber man hat doch bessere Erfindungen gemacht, verständigere Einrichtungen und durchgreifendere Vorkehrungen zur Fesselung des wilden Elements getroffen, und die Bürger wissen doch zu ihrer Beruhigung, daß die ganze Stadt nicht mehr, wie ehemals ein leicht entzündlicher Zunder-, Stroh- und Holzhaufen ist. Wir arbeiten jetzt in allen Beziehungen im Allgemeinen mit etwas besser geölten Maschinen und es giebt nicht mehr so viele Unregelmäßigkeiten, Stockungen, Stöße und Püffe in unserm bürgerlichen