Vorwort.
V^eil lange Vorreden selten gelesen werden, so ist Dasjenige, was über Zweck und Bestimmung des vorliegenden Buches, so wie über Auswahl und Behandlung des Stoffes im Allgemeinen zu sagen war, in das Schlußwort eingeflochten.
Die Quellen, aus welchen der Verfasser geschöpft hat, sind zunächst die über bremische Vergangenheit vorhandenen, größer», gedruckten Werke, die Chroniken von Roller, Storck, Micsegaes und Duntzc gewesen; dann auch einzelne ältere und eine Menge kleinere Schriften, welche über dieses oder jenes Ereigniß im Besonder» Aufschluß zu geben vermochten.
Der Verfasser hat sich bemüht, überall durch Vergleichung und Zusammenstellung das Wahre herauszufinden und die interessantesten Begebenheiten zu einem Ganzen zu verbinden.
Dasein streng fortlaufender Faden insofern nicht befolgt werden konnte, als hie und da manches Minderbe- deutende ausfiel, in der Zeltfolge größere Lücken entstanden, so suchte derselbe jeden Abschnitt mehr als für sich bestehend abzurunden und wählte deßhalb für die Arbeit den