142
Die Billeteurs sind angewiesen, den Eintritt nur auf die Plätze zu gestatte», wohin die Billets lauten.
Nach polizeilicher Bestimmung geschieht die Auffahrt der Kutschen von der Ostcrthorsseite; die Abfahrt nach dem Hcerdcnthorc und haben die Wagen in dieser Richtung zu halten.
Der Besuch der Bühne ist weder bci'Proben, noch während der Vorstellungen erlaubt.
Der freie Eingang ist ohne Ausnahme aufgehoben.
Caff cn - Oesfnun g 5 Uhr. Anfang 6 Uhr.
eZ" Bestellungen auf den Theater-Zettel werden in der I. (st. Hepse'schen Buchhandlung, Pelzcrstraße Nr. 9, angenommen.
Dienstag, den 17. Octobcr 1843.
Zessonda.
Große Oper in drei Akten. Musik von Spohr.
Pcrs oucn:
Jcssonda, Wittwe eines Najah.Mad. Tordin.
Amazili, ihre Schwester.Dem. Mepcr.
Dandau, Oberbramiu.Herr Rudolph.
Nadvri, Bramin.Herr Sepler.
Tristan d'Acunba, General.Herr Hofmann.
Pedro Lopes, Obristcr der Portugiesen. . . Herr Büßer.
Ein indianischer Officicr.Herr Nöthcl.
Erste , «Dem Müller.
Zweitel Dazadelc.! Dem. Gauditz.
.
»»«usi«»-, O»i-,.„»>„«,
Braminen. Bajaderen. Portugiesische und indianische Krieger. Die Scene ist in und vor Goa an der Küste Malabar. Die Zeit der Handlung der Anfang des sechszchnten Jahrhunderts.
Pdeisc der Plätze u. s. w.
An die Leser.
Die Geschichte des Theaters ist bis auf die jetzige Zeit gegeben, mit den Vorstellungen konnte dies nicht geschehen, weil die Kosten zu groß geworden wären. Man wird dies entschuldigen um so mehr, da die Vorstellungen der letzten Jahre im frischen Andenken sind. Die Zettel davon sind sämmtlich aufbewahrt, und die Zusammenstellung derselben wird in späteren Jabren leicht sein. Da die Zettel jetzt aber vollständig in den Tages - Blättern erscheinen, so wird sie kaum gewünscht werden.