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18.2.1916 Mitteilung des Senats
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139
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1916. Februar 18.

Mitteilung des Senats

vom 18. Februar 1916.

Jahresberichte in betreff des Schulwesens für das Jahr 1914/15.

Die eingereichten Jahresberichte

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1) der Schuldeputation über das Schulwesen in der Stadt Bremen, 2) der Behörde für das Landschulwesen inbetreff der Schulen im Landgebiet, 3) der Senatskommission für das Unterrichtswesen über das Schulwesen der Hafenstädte

läßt der Senat der Bürgerschaft hierneben zugehen.

Jahresbericht der Schuldeputation über das Schulwesen in der Stadt Bremen. I. Schulaufsicht.

In der Schulaufsicht sind im Berichtsjahre Änderungen nicht eingetreten.

II. Höhere Schulen.

Gesamtzahl der Schüler und Schülerinnen aller höheren Schulen:

Anlagen 1-3.

Anlage 1.

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A. Höhere Knabenschulen.

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Im Berichtsjahre hat der Krieg auf das äußere wie auf das innere Leben der höheren Knabenschulen naturgemäß in starkem Maße eingewirkt. Von den 190 Lehrern dieser Schulen wurden im Jahre 1914 und weiter bis zum 1. Dezember 1915 zum Heere einberufen oder traten freiwillig ein: 68; zwei weitere wurden als Kriegsgefangene in England zurückgehalten. Dem dadurch ent­standenen Ausfall an Lehrkräften wurde zum Teil durch Einstellung von Hilfskräften abgeholfen. Die Gewinnung männlicher Vertreter wurde mit der Zeit immer schwieriger, so daß auch 9 Lehrerinnen eingestellt werden mußten. Es wurden ferner schwächer besetzte Parallelklassen zusammengezogen, einzelne Oberklassen gingen ein infolge Eintritts sämtlicher Schüler ins Heer. Hier und da wurde eine Einschrän­kung des Unterrichts in einzelnen Fächern notwendig, doch konnte der Unterrichts­betrieb im ganzen ohne erhebliche Einbuße aufrecht erhalten werden. Von den Schülern trat eine große Zahl als Kriegsfreiwillige ins Heer ein, infolge davon ist die Schülerzahl hier und da zurückgegangen oder doch nicht angewachsen. Den Schülern wurde der Eintritt ins Heer erleichtert durch Veranstaltung von Not­prüfungen und vorzeitige Versetzungen. Über alle diese Verhältnisse schon jetzt nähere Angaben zu machen, erscheint nicht zweckmäßig; es ist ins Auge gefaßt, nach Beendigung des Krieges genauere Zusammenstellungen darüber zu geben.

1. Besuchsstatistik.

a. Altes Gymnasium.

Schülerzahl April 1914

Abgang:

Abiturienten( davon 25 Kriegsfreiwillige) Kriegsfreiwillige aus anderen Klassen Verbleib unbekannt

308

28

44

36

Übertrag... 272

38