Heft 
29.1.1916 Mitteilung des Senats
Seite
109
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Anlage 9.

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1916. Januar 29.

Bericht der Deputation für die Stadterweiterung.

Zu dem Haushaltsplan der Deputation ist zu bemerken:

I. Einnahmen:

109

Für die Positionen 1 u. 2 sind die gleichen Beträge des Vorjahres wieder eingestellt, während auf der Position 3 statt 500 Mb im Vorjahre nur 100 M eingestellt sind.

II. Ausgaben:

I. Gehalte.

Die im vorjährigen Budget als unbesezt bezeichneten Stellen sind auch jetzt wieder als unbesetzt ausgeworfen. Für die Beamten, Vermessungsbeamten Schierloh, Schmidt, Kanzleigehilfen Tiedemann, Heitmann und I. Zeichner Meyer und für die Angestellten Zeichner Zieger und Boten Busch treten im nächsten Rechnungsjahre Alterszulagen ein. Für die Vermessungsbeamten Harting, Wiemken, Kanzleigehilfen Müller, Plankammerverwalter Wunderlich, I. Zeichner Kröner, Zeichner Bernert, Pflug und Ortmann sind im Laufe dieses Rechnungsjahres bereits Alterszulagen eingetreten, die im nächsten Rechnungsjahre voll eingesetzt werden müssen. Die Erhöhung durch Alterszulagen beträgt 1343,33 M. Für die Schreiber Meincken und Kirchhoff sind die nach den Bestimmungen zulässigen Zulagen von je 100 M eingesetzt.

Für die Position„ Hilfskräfte" sind 47 500 M eingestellt, welche Summe jedoch nur voll gebraucht werden wird, wenn der Krieg bald beendet sein sollte.

II. Sachliche Ausgaben.

Die im Vorjahre aus Anlaß des Krieges zum Teil ermäßigten Positionen sind unter der Voraussetzung der wahrscheinlichen Fortdauer des Krieges in das Jahr 1916 hinein noch weiter gekürzt. Es sind daher für die Positionen 1) a. statt 40 000 M im Vorjahre nur 30 000 M

b.

500

200

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2)

7.000

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3) a.

7.000

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b.

10 000

6.000

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Anlage 10.

ür Reinigung

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500,-

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600,-

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rat.

9.

geprüft und

Tiefbau.

eingestellt. Bei der Position 3 c, Bureaumiete und Reinigung, konnte der eingesetzte Betrag um 1000 M gegen das Vorjahr niedriger genommen werden, weil inzwischen zwei Zimmer im Rolandhause an die Deputation zur Verwaltung der öffentlichen Grundstücke abgegeben sind.

Die Position 3d, Wassergeld, ist unverändert eingestellt.

Die Deputation für die Stadterweiterung. ( gez.) Wessels.( gez.) J. Lauts.

Bericht des Wasserbauamts.

Beifolgend überreiche ich ergebenst die Entwürfe des Voranschlags der ordentlichen Einnahmen und der ordentlichen Ausgaben des Wasserbauamts für das Rechnungsjahr 1916 nebst einem Verzeichnis der jahrgeldberechtigten Angestellten.

Ordentliche Einnahmen.

Position 2. Erlös aus verkauftem Sand.

Die Einnahmen aus verkauftem Sand sind durch den Krieg und die damit verbundene geringe Bautätigkeit ganz erheblich zurückgegangen. In den sieben Monaten April bis Oktober d. I. sind zusammen nur 7443% eingenommen worden, so daß bis zum Ende des laufenden Rechnungsjahres unter den gleichen Verhältnissen etwa rund 12 760 M Einnahme erzielt werden.

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