BREMISCHE BÜRGERSCHAFT
Stadtbürgerschaft 15. Wahlperiode
Drucksache 15 / 114 S
07. 03. 00
Mitteilung des Senats vom 7. März 2000
Fahrradstation am Hauptbahnhof
Die Stadtbürgerschaft hat auf ihrer Sitzung am 19. Oktober 1999 folgenden Beschluss gefasst:
1. Der Senat wird gebeten, gemäß der Koalitionsvereinbarung die Kurzzeitparkplätze für Pkw nach Abbau der Dienstleistungscontainer der DB-AG auszuweisen.
2. Die Planung für den Bau der Fahrradparkanlage mit Servicestation auf der Südseite ist soweit vorzubereiten, dass im Sommer 2000 mit dem Bau begonnen werden kann.
3. Die Stadtbürgerschaft bittet den Senat, bis zum 29. Februar 2000 über den Stapd der Planungen einen Bericht vorzulegen.
Hierzu legt der Senat den nachfolgenden Bericht vor. Die Stadtbürgerschaft wird um Kenntnisnahme gebeten.
Bericht zur Fahrradstation am Hauptbahnhof
Die geplante Fahrradstation am Bremer Hauptbahnhof soll größtenteüs im Bereich der Hoffläche des Ämtergebäudes der Deutschen Bahn AG (DB) und im anschließenden Verbindungsbau zur ehemaligen Güterexpresshalle entstehen. Der Eingangsbereich der Fahrradstation mit einem Geschäftsgebäude ist entsprechend der bisherigen Planung auf der Fläche zwischen dem historischen Empfangsgebäude des Bremer Hauptbahnhofs und dem westlich davon liegenden Ämtergebäude der DB vorgesehen. Gegenstand dieses Berichtes ist der letztgenannte Bereich zwischen dem Empfangsgebäude und dem Ämtergebäude. Der Senator für Bau und Umwelt hat entsprechend dem Bürgerschaftsbeschluss vom 19. Oktober 1999 zum Bau der Fahrradstation und zur Einrichtung von Kurzzeitparkplätzen in verschiedenen Varianten untersucht, wie der o. g. Bereich zwischen Empfangsund Ämtergebäude planerisch neu geordnet werden kann. Dabei war zu prüfen, ob
a) alle gewünschten Nutzungen, nämlich die fahrradbezogene Nutzung, die in einem Geschäftsgebäude der Fahrradstation unterzubringende Polizeistation und eventuell Pkw-Parken dort miteinander in Einklang zu bringen sind und
b) welche ökonomischen Folgen dies für den Betrieb der Fahrradstation haben könnte, wenn deren Flächen zugunsten von Pkw-Parkplätzen reduziert werden.
Zwischenzeitlich wurde dem Senator für Bau und Umwelt von der Polizei mit Schreiben vom 25. Januar 2000 mitgeteilt, dass zurzeit eine in dem o. g. Geschäftsgebäude unterzubringende Polizeistation nicht darstellbar ist.
Somit musste eine weitere Anpassung an den neuen Sachstand bezüglich der Polizeipräsenz erfolgen. Als erste Reaktion auf diese neue Entwicklung wurde zusammen mit der DB, der Bremer Parkraumbewirtschaftungs- und Management GmbH (Brepark) und dem Senator für Inneres, Kultur und Sport, Bereich Inneres,
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