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5.3.1996 - 1999 Drucksache 14/128
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bremische Bürgerschaft

Stadtbürgerschaft 14. Wahlperiode

Drucksache 14 / 128 S

(zu Drs. 14/108 S) 05. 03. 96

Mitteilung des Senats vom 5 . März 1996

Wirtschaftlichkeit der BSAG

Die Fraktion der AFB hat folgende Große Anfrage an den Senat gerichtet:

Wirtschaftlichkeit der BSAG Wir fragen den Senat:

I. Umsätze und Erträge

1. Welche Umsätze, welche Erträge oder Verluste wurden pro Jahr in den letzten zehn Jahren erzielt?

2. Welche Umsätze, welche Erträge oder Verluste werden pro Jahr für die nächsten zehn Jahre erwartet?

3. Wie viele Fahrgäste wurden pro Jahr in den letzten zehn Jahren be­fördert (Fahrten pro Person/Personenkilometer)?

4. Wie viele Fahrgäste werden pro Jahr für die nächsten zehn Jahre pro­gnostiziert (Fahrten pro Person/Personenkilometer)?

5. Wie hoch war der Zuschuß Bremens zur Deckung der Verluste der BSAG pro Jahr in den letzten zehn Jahren absolut und pro Fahrgast?

6. Welcher Zuschußbedarf Bremens an die BSAG wird pro Jahr für die nächsten zehn Jahre absolut und pro Fahrgast prognostiziert?

II. Fahrpreise, Kosten und Auslastung

1. Wie hoch sind die Tarife für den Einzelfahrschein, Sammelfahrschein und die Bremer Karte bezogen auf eine Fahrt?

2. Wie hoch sind die Tarife für den Einzelfahrschein, Sammelfahrschein und Zeitkarten, die mit der Bremer Karte vergleichbar sind, bezogen auf eine Fahrt in den Städten Nürnberg, Stuttgart, München, Köln und Hamburg?

3. Ist es richtig, daß die Tarife von übertragbaren Monatskarten bei anderen Verkehrsverbünden in der Regel deutlich höher sind als in Bremen?

4. Wie hoch wären die Kosten pro Fahrt für einen Fahrgast auf der Grund­lage einer Vollkostenrechnung, in die alle eigenfinanzierten Investitio­nen eingeschlossen sind, der bremische Zuschuß zum Verlustausgleich aber ausgeschlossen bliebe, bei einer durchschnittlichen Auslastung aller Systeme?

4.1 Wie hoch wären die Kosten pro Fahrt für einen Fahrgast, wenn man diese Vollkostenrechnung in Straßenbahn- und Buskilometer diffe­renzierte?

4.2 Wie hoch müßten die Fahrpreise der einzelnen Systeme sein, um eine Deckung aller Kosten zu erreichen?

4.3 Plant der Senat eine Erhöhung der Fahrpreise?

4.4 Welcher veränderte Zuschußbedarf ergäbe sich daraus für die näch­sten zehn Jahre, pro Jahr insgesamt und pro Fahrgast?

5. Wie stark sind die einzelnen Linien im Durchschnitt ausgelastet?

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