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24.1.1996 - 1999 Drucksache 14/109
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bremische Bürgerschaft

Stadtbürgerschaft 14. Wahlperiode

Drucksache 14 / 109 S

24. 01. 96

Antrag der Fraktion der AFB

Novellierung des Flächennutzungsplans von 1983

Die Stadtbürgerschaft möge beschließen:

Die Stadtbürgerschaft stellt fest:

Die Stadtbürgerschaft unterstützt den Senat in seinen Bemühungen, zur Absiche­rung der Ziele des Investitionssonderprogramms innerhalb der Landesgrenzen die Schaffung eines ausreichenden und attraktiven Wohnraumangebotes sowie ein bedarfsgerechtes, gualitativ hochstehendes und regional weitgestreutes Gewer­beflächenangebot zu planen (vgl. Mitteilung des Senats vom 21. November 1995, Drs. 14/131, S. 3).

Zur Erreichung des Sanierungsziels müssen in den kommenden Jahren in Bremen 50 000 neue Arbeitsplätze entstehen und 60 000 zusätzliche Einwohner gewon­nen werden.

Die Stadtbürgerschaft möge daher beschließen:

1. Die Stadtbürgerschaft fordert den Senat auf, umgehend eine sanierungsge­rechte Novellierung des Flächennutzungsplans von 1983 in Angriff zu neh­men. Um die Umsetzung in möglichst kurzer Zeit zu gewährleisten, ist ein freies Ingenieurbüro von Stadtplanern federführend an der Planung zu be­teiligen.

2. Die Stadtbürgerschaft fordert den Senat auf, insbesondere die folgenden Än­derungen zu berücksichtigen:

— Das Logistikzentrum links der Weser muß weitere Entwicklungsmöglich­keiten erhalten. Deshalb müssen sowohl Teilgebiete von Niedervieland I als auch Niedervieland III zügig als Gewerbeflächen ausgewiesen wer­den.

— Die Hemelinger Marsch ist über die bereits festgelegte Fläche hinaus als Gewerbegebiet auszuweisen. Die weitere Erschließung erfolgt in öst­licher Richtung mit einer Erweiterungsoption bis hin zur niedersächsi­schen Landesgrenze, wobei ein angemessener Abstand von der Weser einzuhalten ist.

— Im Bereich der Osterholzer Feldmark

a) sind Gewerbegebiete südlich der Osterholzer Landwehr und nörd­lich der Eisenbahnlinie Bremen—Hannover sowie östlich des Ausbes­serungswerkes auszuweisen;

b) ist eine Wohnbebauung östlich des Ehlersdamms und nördlich der Osterholzer Dorfstraße zu ermöglichen.

— In Bremen-Nord ist die landwirtschaftliche Fläche Hospitalstraße als Ge­werbegebiet auszuweisen.

3. Der Senat wird aufgefordert, bis zum 31. Mai 1996 darzustellen, wie er das Problem der sich abzeichnenden Flächenknappheit am Standort Technologie­park Universität zu lösen gedenkt.

Rebers, Peper, Elke Kröning und Fraktion der AFB

Druck: Hans Krohn, Bremen