1] mine No qu Bog that d n/ 0 irs and субе 103 in 80 Glückwünschende Pflicht Bey der Hochzeitlichen Verlobniß Des Mol- Edlen/ Besten/ Broßachtbahren und Bochgelahrten errn Hrn. Johannis Schöne, Beyder Rechten wolgewürdigten Doctoris, und weit berühmten Advocati, wie auch derselben Facultät auf hiesigem Illuftri Gymnafio wol- verdienten Eltesten Profefforis Publ. Ord. Mit der Mol- Edlen/ Biel hr- und Bugend- belobten Sungfer/ Sungfer/ med Ifr. Gesche Margareta de Grberfeld/ Des weyland Wol- Edlen/ Großachtbahren und Wolweisen Serrn/ Herrn Philipp de Erberfeld/ Wol- fürnehmen Kauff- und Handels- Herren/ wie auch hochansehnlichen Rahts- Verwandten dieser Stadt nachgelassenen Ehelichen Jungfer Bochter/ Welche, Als dieselbe Anno MDCCXXXII. Den 20. Maji celebriret ward/ Seinem hochgeehrtesten Herrn Vetter hat abstatten wollen Michael Harmes. Litt. Eleg.& Philol, Stud. Bremen/ gedruckt bey Hermann Christoph Jani/ des Löbl. Gymnafii Buchdr. 36 33 34. Sim an Romit Dann wo Gel Ein Feld 20 Bo fein Doch wo S liebte jenes Rom viel Tempel auffzubauen, Und viel verdeckte Gång', die fast unzählig sind; Es war der Rhodier belieben, anzuschauen Coloffum; der berühmt, doch nun fein Platz mehr find't; Doch Dir, Wol- Edeler/ war dieses nur Vergnügen Der Kunst und Wissenschafft die Tugend benzufügen. Du hast mit grossen Ruhm den! Tugend-Tranck genossen, Wodurch Dein hoher Geist mit Tugend ist geziert, Die hastu nachgeam't, von welchen Du entsproffen, Und bist dem Tugend- Pfad auf keiner Weiß entführt; Du hast die Tugend jung gesuchet, bald gefunden, Sie lebete vertraut bey Dir zu allen stunden. Du liebtest Wissenschafft die an sich selber schöne, Drum nahm sie alzugern ein Schönes Zimmer ein. Hier traff das Sprichtwort ein, so Vätter, so die Söhne Du woltest nur an Kunst, und Sitien Schöne seyn, Also daß man von Dir besonders könte spühren Wie Du auch in der That den Nahmen köntest führen. Du hast in Büchern auch das Griechen- Land gesehen, Und aus der Römer That das beste nachgedacht Was für gelahrt, beredt, und sinnreich kan bestehen Mehr Oehl als Wein verzehrt biß in der Mitternacht, Du suchest mit aller Macht der Tugend obzuliegen Und durch der Tugend: Glanz die laft're zu besiegen. Drum nim Wol- Edeler die wahre Ehren- Krone Die Dir Minerva selbst mit eignen Händen flicht, Du hast sie höchst verdien't, drumb nim sie hin zum Lohne, Sie ist vor deinen Fleiß und Mühe zu gericht. Danb Und Ein Feld Ein Ein Feld Die Dir Golaß, Die Gif feir Ich Den schi Allein ich treib In auch De Bagonn onely Sie ist d Die Die eine Go Bey der In Der Ghick zu Uns Sie wil De Bober Umb ein Nan find; Play ; hrt; cht, Te Nim an den Ehren- Schmuck den Dir die Themis schencket, Womit sie Dich numehr zum Liebes- Felde lencket. Dann wann wohl ehemahls ein Maro von den Lieben Gesungen, must der lieb' die beste Herberg seyn Ein Feld, wo Schäfferen mit Liebe war getrieben, Woselbst die Gratien sich auch mit stelten ein Wo kein Gethone war der lermenden Trompeten, Doch wo Annehmlichkeit lacht aus den Hirten- Flöhten. Drumb ist Dein Edler Sinn mit Liebes- Blick umbhüller, Und such'st bey einem Feld Dein besten Aufenthalt, Ein Feldt mit Gottes- furcht, und Tugend angefüllet, Ein Feld das Tempen selbst mit Schmach zurücke prallt, Ein Feld durch dessen Blüht, blüht angenehme Freude, Die Dir Herr Bräutigam dien't zur der Seelen- Weyde. So laß, ò Macenat, Dir diese Zeilen dienen, Die Dir die Schuldigkeit zur Hochzeit hat beftim't, Es ist kein Meister- stick womit ich bin erschienen, Ich mußte zwar, und weiß, daß es mich wol geziem't. Den schwachen Feder- Kiel in deinen Knhm zu wenden. Allein ich kenne Dich du kanst kein rühmen leyden. Es treib't mich auch die Pflicht nicht nur, umb Sie zu nennen Indem, WolEdle Braut/ was unser Sinnen treib't, Alls auch dieweil ich mich muß Dem ergeben kennen Dem Sie sich jetzt ergibt, und Hand und Hertz verschreib't Vergonne Sie mir, daß mein Vers Ihr Fest besinget, Uud nehme solches an, was Pflicht in Schwachheit bringet. Sie ist die zweyte schon von zweyer Schwestern paaren, Die sich mit holden Muht den Schönen zugefellt, Die eine hatte kaum das Band der Eh' erfahren, So hieß es Sie ist Braut, die Jungfer d'FRBERFELDT, Bey der man Gottes- furcht zu allen Zeiten findet, In Der die Tugend hat ihr weyrauch angezündet. Glück zu, Wol: dle Braut, Sie eyft zu Ihren Ehren, Und tritt die Tugend- Bahn' an höhern Orten an, Sie wil den grossen Schaß der Tugenden vermehren, Den auch die späte Zeit der Nach- welt rühmen fan. Wobey der Neyder- Schaar sich schämet einzufinden, Umb einen Nessel- ſtrauch in Ihren Kranz zu winden. Sie 33 34. Sie hat von Kindheit auff die Gottes- furcht geschäßet, Die teutsche Redlichkeit ist einzig Ihre Lust, Es ist die zarte Lieb in Ihrer Brüft geåßet, Ihr Geist zwingt sich empor den Lastern unbewuſt; Sie ist mit einem Wort ein schöner Rosen- Garten, Wo fein vergålter Stich der Dorne zu gewarten. Wolan, Beglückte Zwey, ich wünsch zu diesen Zeiten, Wo Garten, Waldt, und Feld, sich Ihrer Blüht' erfreut, Daß Euch der höchste GOtt auch wolle so begleiten, Daß Ihr im Ehe Feld' empfindet Fruchtbarkeit: Er wolle seine Hand niemahlen von Euch wenden Und auff Euch Segens fatt aus seinem Schooße senden. Diß sey der letzte Wunsch, den als zum Unterpfande Die unverrückte Treu aus Freundschafft lieffern muß; GOtt segne euer Paar in diesem Ehe- Bande, Und schenck Euch seine Gür im reichen Überfluß, Damit Du Edles Paar den Eltern lasseft sehen, Wie daß aus zweyen kan der dritte Mann entstehen. 4131