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Robert Schumann.
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tete, plötzlich mit einem gewaltigen Satz aus dem Bette sprang, den überraschten Geist um den Leib faßte und ihn mit einer kräftigen Armbewegung zum Fenster hinauswarf. Derarme Teufel" stürzte in den Burggraben, an die oben be­zeichnete Stelle, brach ein Schenkelbein und wurde, da er Barett und Mantel verloren hatte, von den dort stehenden Posten festgenommen. Merkwürdiger­weise scheint man Gründe gehabt zu haben, die ganze Geschichte mit dem Mantel des Schweigens zu bedecken, so daß es im Publicum nie bekannt ge­worden ist, wer der verkappte Teufel war, noch welchen Zweck er.dabei ver­folgte. Die Thatsache selbst aber konnte nicht geheim gehalten werden; sie verbreitete sich schnell und erwarb dem jungen Kurprinzen die Bewunderung der Wiener, ohne jedoch ihren Teufelsglauben, wie es scheint, im Geringsten zu alterirm. In diesem Punkt waren sie einmal Dogmatiker, und so sprachen sie denn auch mit dem Dogmatiker imWalpurgisnachtstraum":

»Ich lasse mich nicht irre schrein, Nicht durch Kritik nvch Zweifel, Der Teufel muß doch etwas sein; Wie gäv's denn sonst auch Teufel?"

Robert Schumann. Wenn wir auch unter den vorliegenden Umständen den Tod des unglücklichen Künstlers als ein glückliches Ereignis; betrachten müssen, so können wir uus doch ciucr tiefen Trauer nicht erwehren. Die produktive Kratf der Musik scheint mehr und mehr im Abnehmen begriffen, und von den Männern, denen wir in Deutschland in dieser Beziehung uoch manche schöne Gabe verdan­ke», war Schumann nicht blos künstlerisch der bedeutendste, sondern sein Idealis­mus war auch der reinste. Wir haben ihm in seinen spätern Werke» , die theil­weise das Maß der Natur verließen, nicht folgen können, aber auch hier noch machte sich immer der bedeutende Musiker geltend, bei den, selbst die Irrthümer lehrreich waren, und was er in der frühern Zeit geleistet hat, wird in der Ge­schichte der Kuust unvergeßlich bleiben. Nicht ohne Wehmuth wird man den Jubel- kläuge» lausche», die er früher aus, dem innerste» Herzen herauszulocken wußte, und das düstere Gedankeulabyrinth, in das er uns später bannte, wird durch sei­nen Tod geheiligt werden. Ein schönes Leben ist frühzeitig erstickt worden, und man wird nicht verfehlen, auch das wieder der Kunst aufzubürden. .Aber die Trauer soll nus nicht ungerecht machen, es bleibt doch nur ein individuelles Un­glück, nicht das Schicksal des Genius überhaupt.

Ans Spanien. Der Telegraph hat die Uebcrgabe von Saragossa gemeldet, wo, wie man anfangs glaubte, die coustitutionellc Opposition gegen den Staats­streich einen Sammelplatz u»d ein Heer zu ihrer Verfügung finden würde. Damit ist für das gegenwärtig in Madrid herrschende System der Sieg so gut wie ent­schieden, denn die gleichzeitig aus dem südlichen Spanien, aus Valencia und Gra-