M-K Ktz,M - WM ^ MMÄ L 4 KiSÄÄ Lj W?^ sE WM D WW Ä R WW B M-ÄM ^ MM§ O WW U HD N WM K WM N 'vLZK KD W W KWWL K /Iv^Ä'^Ä) ^-x?^!-:( Ä KAM §° WM K MM ^ >»^?.'e'-^2 >>, WW 8 M 8 >v. WM ß WW A WW ^ !^>'L-^L d^ r^G ' > . WK^ P MSN "S'M D WD Ä N WW L 4 ZÄ)^!Z r ss 19 Jahre Zrauenbunö -er Deutschen Kolomalgesellschaft Zestschrist Zum 11. Juni 1918 Serlin 141S »Kolonie u. Heimat', verlagsgeselischafi m. b. y. MM W WM UMU A>7L^>M MLW / WM L MW '' S V WW U MM -H r-.tzM '' WZM 8 HMD ^ WW V WM Sß MüLÄ) ßUM HW tzß NZ 8 M ?E WW AH M .>-,v.M HMD 10 ot.. - ><^0- ^ 1S Iahrr Zrauenbunö -er Deutschen Kolonialgesellschaft Zeslschrist zum 11. Juni 191S öerlin 1-1k »Kolonie u. Heimat', vrrlagsgesellschast m. b. H. ! 10 Jahre Frauenbund ! der Deutschen ! Kolonialgesellschast ; Herausgegeben vom Ausschutz des : Frauenbundes der Deutschen ! Kolonialgesellschast : (Unter dem Protektorat S. Hoheit : des Herzogs Johann Albrecht r zu M e ck l e n b u r g) : Berlin 1918 ^ „Kolonie u. Heimat", Verlagsgesellschaft m. b. H. Er'- 02.^.0960 D^- L^.- Inhalt Eoüe ! Einleitung .. . . 5 : Bon Hedwig Heyi, Vorsitzende des Frauenbundes der ; Deutschen Kolonialgesetlschast Die Arbeiten des Frauenbundes Von Eise Frobenius, Generaisekretärin Das Heimathaus in Keetmanshoop . , . . . 14 : Das Jugendheim in Lüderitzbucht . . . . . 18 : Mädchenausreisen. . . 21 : Büchereien. . . 24 - Kriegsarbeiten des Frauenbundes r s) Der koloniale Hilfsausschuß . . . . . 27 ; b) Fürsorge für kriegsgesangene Kolonial- : deutsche. . . 29 : o) Vaterländische Kriegshilse .... . . 33 : Der Vorstand des Frauenbundes .... . . 37 : Die Abteilungen des Frauenbundes. . . . . . 41 - Uebersee-Abteilungen des Frauenbundes . . . . 83 r Werbearbeit. . . 86 : Vermögensbcstand. . ... . . 88 : Einleitung. von Lscdwig tsc^'l, Vorsitzende des Frauenbundes der Deutschen Aolonialgesellschaft. gn der flucht der Aeit, der Begebenheiten und Arbeiten einen Tag in der Erinnerung festzuhalten, der als Geburtstag eines großen Bundes gelten kann, .... erscheint nur dann gerechfertigt, wenn er Segen brachte, dann aber ist es auch Pflicht und der Pietät würdig, iin Sinne einer werdenden Geschichte, an diesem Tage Aufzeichnungen zu mackren, die den Rückblick zu einer Feierstunde gestalten. Glühende Liebe zum Vaterland, heilige Ueberzeugung für den segensreichen Einfluß der Frau bei der Kolonisation beschäftigte einen Kreis warmherziger Frauen, die die Freifrau Adda von Liliencron schon vor dem ss. ss)uni ssiOL als „Kolonialen Frauenbund"- um sich scharte, der aber nur in einem engeren Anschluß an die blühende Deutsche Kolonial- gesellschaft und an die Bestrebungen Sr. ihoheit des Uerzogs ^whann Albrecht zu Ulecklenburg eine lebensfähige Arbeit für die Frauen in den Kolonien finden konnte. Nach wohlwollend aufgenommenen Verhandlungen mit dem Präsidenten der Deutsäsen Kolonial-Gesell- schaft wurde am l s. Juni ssi 08 aus einer- Tagung der Deutschen Kolonialgesellschaft der Anschluß vollzogen und der „Koloniale Frauenbund" in den „Frauenbund der der Deutschen Kolonialgesellschaft" umgewandelt und als solcher begründet. Adda v. Lilicncron schrieb über diese Gründung in ihrem Buch „Krieg und Frieden": „Die Deutsche Kolonialgesellschaft sandte schon seit etlichen Jahren Frauen und Bräute der dort weilenden Deutschen hinüber. Jetzt sollte — so war es gedacht — der neu zu gründende Frauenbund die Arbeit aus diesem Gebiet ausdehnen, sich der Deutschen Kolonial- gcsellschaft zur Seite stellen und mit ihr sür das Neu- deutschiand überm Meer arbeiten, in dem der Bund sich dort den Aufgaben widmete, die besonders der Frauenhand zur Ausführung bedurften. Kleinkinderschulen und irgendein Keim drüben, in dem wir deutschen Mädchen ein Asyl bieten könnten, das war — freilich nur aus nebelhafter Ferne winkend — ein Zu- kunftsgedanke, der sich später an die Arbeit anschließen sollte, die mit dem Aussuchen und Kinaussenden der geeigneten Mädchen anfangen mußte. Seine Hoheit der herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg, der mit seinem ganzen herzen und seiner ganzen Kraft für die koloniale Sache wirkt, hatte mich stets in gnädiger Meise unterstützt in Angelegenheit der Schutztruppe. Dein Herzoge und seiner hohen Gemahlin hatte ich auch eine Einladung nach Schloß lviligrad verdankt, als Hauptmann Franke, von Südwest kommend, dort war. ... Gegründet auf die vielen Beweise gütiger Unterstützung meiner kolonialen Interessen legte ich dem 7 Herzog als dem Präsidenten der Deutschen Aolonial- gesellsä^aft das Schreiben aus Berlin vor, mit der Bitte, sich gnädigst über eine eventuelle Gründung dieses Frauenbundes zu äußern. Schon Lude Juni machte unser neu gegründeter Bund zusammen mit der Deutsä?cn Aolonialgesellschaft eine Dampferfahrt, und als in Wannsee beim Abendessen Exzellenz Dernburg in marinen Worten ein Hoch auf den Frauenbund ausbrachte, und Exzellenz von Schuckmann, dessen Abreise als Gouverneur von Südwcst bevorstand, mir versicherte, daß er unsere Arbeit drüben in jeder Weise unterstützen würde, da hatte ich das Gefühl, daß wir festen Boden geivonnen hatten. .Ihre Hoheit, die Herzogin Johann Albrecht zu Aiecklcnburg, nahm gütigst das Protektorat an, und im Juni l908, etwa ein Jahr nach der Gründung, wurde in Bremen auf der Hauptversammlung der Deutschen Aolonialgesellschaft unser Bund der Deutschen Aolonialgesellschaft angeschlossen, unter dein Namen „Frauenbund der Deutschn Aolonialgesellschaft". . . . Soweit die Aufzeichnungen von Frau von Liliencron. Seine Hoheit Herzog Johann Albrecht entsandte drei Delegierte der Deutschen Aolonialgesellschaft in den Ausschuß des Frauenbundes. Die Gesichtspunkte für diesen Anschluß schienen auf der Hand zu liegen, denn eine großzügige Arbeit in den Aolonien bedurfte des Einschlags der Frau sowohl vom Niutterlande aus, als in den Aolonien selbst, und Hand in Hand mit den mächtigen männliäxen Förderern der Deutschen Ao- 8 lonialgcsellschaft konnte eine ersprießliche Entwicklung, erwartet werden. Der Frauenbund erhielt seine selbständigen Satzungen und eigene Bewegungsfreiheit, Aus der Korrespondenz von Freifrau von Lilien- cron mit vielen Zugehörigen der Schutztruppe hatte sich die Notwendigkeit gezeigt, deutschen F r a u e n die Kläglichkeit der Auswanderung nach den Schutzgebieten zu schaffen. ^ Die Mädchen wurden in der dritten Schifssklasse von Hamburg bis Swakopmund beziehentlich Lüderitz- bucht oder auf Wunsch zweiter Klasse mit einem Zuschuß von l50 Du befördert. Auf der Hauptversammlung der Deutschen Kolonialgcsellschaft in Dresden sHOH konnte Frau v. Aichthofen die inzwischen Borsitzcndc des „Frauenbundes der Deutschen Kolonialgcsellschaft" geworden war, folgendes berichten: „Es sind jetzt zwei Jahre her, seit der Frauenbund ins Leben trat; in dieser Zeit hat er die Zahl von HHs7 Ausgliedern erreicht, von denen 5I5^ Damen und q,6Z Herren sind. Es sind 37 Abteilungen gegründet worden, von denen 56 im engsten Anschluß an Abteilungen der Deutschen Kolonialgesellschast stehen. Eine Neuorganisation des Bundes, die sich an die Satzungen der Deutschen Kolonialgesellschast anlehnt, ist im wesentlichen beendet und wird voraussichtlich im Zuli Gültigkeit erlangen. Die Arbeit des Bundes baut sich so auf, daß die Abteilungen die Auswahl der Mädchen, soweit möglich, vornehmen und eigene Aufgaben in den Kolonien ausführen. Hinaus- gesandt wurden bisher 88 Mädchen, für u>elck>e Seine Hoheit, als Präsident der Deutschen Kolonialgesell- 9 schaff die Alittel bewilligte. Abgesehen von der großen Aufgabe der Errichtung eines Atädchenhcims iin Aeetmansl?ooper bezirk, sind folgende Aufgaben in Angriff genommen worden: Die Unterstützung einer Kleinkinderschule in ^üderitzbucht durch die Abteilung j)osen i die Versorgung der Station in IDarmbad (Süd- westafrika) >nit Nähinaschinen und Stoffen durch die 2lbtcilung Utagdeburg; die Schaffung einer Bibliothek in Okahandja (Südwestafrika) durch die Abteilung hameln; die Stiftung eines Frcibcttcs für das Elisabeth-hans in Mndhuk durch die Abteilung Draun- schweig. Der Frauenbund der Deutschen Aolonialgesellschaft dankt denr l^ohcn Präsidenten und dem Dorstande der Deutschen Aolonialgescllschaft siir das gestern bewiesene Dertraucn, das uns die Summe von sO OOO Utark uneingeschränkt zur Derfügung stellt, und verspricht, allezeit die nationalen Aicle als Teil der Deutschen Aolonialgesellscbaft und als Vertretung der patriotischen Frauenwelt hochzuhalten." Als am 7. Atärz >g)io Frau von Aichthofen starb, wurde an ihre Stelle die zureite Vorsitzende, Frau hedmig heyl, zur Vorsitzenden gewählt. Dicrtauscnd Alitglieder in über ganz Deutschland zerstreuten kleinen Abteilungen konnten natürlich keine selbständigen Schöpfungen unternehmen. Durch straffe Organisation des Ausschusses, dem tchsO Oberstabsarzt Auhn, Hauptmann von Aamsav, Gchcimrat Atever-Gerhardt, Dr. Hugo hardy, Frau Oberstabsarzt Auhn, Frau Pros. Le Alang, Frau Staatssekretär von Lindequist, Erz., Frau Geheinrrat, später (Don- verneur Schnee, Baronin von Süßkind, Fräulein von hatten, Frau Baronin von Maltzahn, Frau Supf, Frau Geheimrat Elly von Siemens, Frau von Bredow, Herr Dr. Buchmann und Herr Ulajor Volkmann angehörten, war es der werbenden Tätigkeit der Borsitzenden im Verein mit der rührigen Generalsekretärin, Fräulein von hatten (Freifrau von Richthofen-Dams- dorf),-gelungen, zahlreiche Abteilungen zu gründen und für die Arbeit des Frauenbundes zu werben. Mit der finanziellen Erstarkung konnte ermöglicht werden, das heim in Kectmanshoop, das inzwischen erworben war, auszubauen, das für alle deutschen Frauen eine Zufluchtsstätte wurde und die nach drüben kommenden Mädchen in die afrikanischen Verhältnisse vor ihrem Dienstantritt einführte und vorbildete. Der Kauf des Hauses in Acetmanshoop zur Errichtung des Mädchenheims wurde durch die Bewilligung einer zinslosen, unkündbaren Hypothek der Deutschen Kolonialgesellschaft erleichtert. Da die Statuten des Frauenbundes auch den Schutz der Kinder vorsahen, wurde in Lüderitzbucht ein Kinderheim gebaut, welches gleichzeitig den Zweck lzatte, den durchreisenden Mädchen eine Unterkunft zu bieten und einen Sammelpunkt der deutschen Mädchen zu bilden. Ein blühender Kindergarten, eine Nähschule gediehen in diesem freundlichen heim, das unter besonderem Schutz der Abteilung Lüderitzbucht und ihrer Vorsitzenden, Fräulein Mehlmann, steht. Der Bau des neuen Kinderheims in Karibib ist während des Krieges nicht ausgeführt worden, ebenso n unterblieb die Einrichtung der Erholungsstätten Maka- tumbe in Gstafrika, mit denen der Frauenbund seine Arbeit dort einleitete. Die Einblicke, die unsere deutschen Frauen in das junge Deutschtum in Afrika gewannen, legten es ihnen nahe, die durch Frau von Liliencron versandten Feldbüchereien weiter auch für die gesamte deutsche Bevölkerung auszubauen, und es entstand eine von unserer Abteilung Lübeck unter Fräulein von Steinmann stehende besondere Abteilung für Bibliothekversand. Besonders für den Versand eingerichtete Kisten enthielten die von allen Abteilungen gesammelten und geordneten Bücher. Die Ziele des Frauenbundes, die auf Erstarkung des Familienlebens, Erziehung der Jugend und Frauen und Bewahrung deutscher Mädck^en in den Kolonien zur Hauptsache hinausliefen, brachten ihm viele Freunde, und die sich stetig mehrenden Abteilungen gewannen immer mehr Verständnis für die Bedeutung „Neu-Deutfchlands" über See. Das Bundesorgan „Kolonie und Heimat" unterstützte treu diese Erkenntnis und brachte unter Leitung unseres Ausschußmitgliedes Dr. Buchmann durch alle Jahre die ausgezeichnetsten Anregungen und eine feste Verbindung mit den kolonialfreundlichen Kreisen. Da der größte Teil der Bundcseinnahmen zur Bestreitung der Unkosten des Blattes und Büros verwendet wurde, war der Ausschuß dankbar, daß die Abteilungen, und zwar schon mit 800 Mitgliedern, zur Ausgestaltung der Bundesziele immer neue Mittel zur Verfügung stellten. ^2 Das innere Leben des Frauenbundes hat manche Alippe siegreich umschiffen können. Die Rührigkeit des Frauenbundes gab an manchen Orten Anlaß zu Aonkurrenz befürchtenden Besorgnissen in den Abteilungen der Deutschen Aolonialgesellschaft, man hatte noch nicht erfaßt, daß die koloniale Arbeit der Hand und des Herzens der Frauen nicht ent- raten konnte und der Frauenbund nur den einen Ehrgeiz hatte, sein Programm — unbeschadet der stets bewunderten Arbeit der Deutschen Aolonialgesellschaft — gut durchzuführen. Die Praxis hat auf den in: Arieg gemeinsam beackerten Gebieten die beste Ent- krüftung anfänglicher Befürchtungen gebracht, und es ist auch in Ankunft zu hoffen, daß die gemeinsame ersprießliche Arbeit sich zur Erreichung der großen Aiele kolonialer Bestrebungen teilt und ergänzt. Die Verbindungen mit dem Aeichskolonialamt lind imt dem Aoten Areuz für die Aolonicn haben auch die Möglichkeit gegeben, die ersten Empfänge der Gefangenen aus den Aolonicn, welche ausgetauscht waren, in der Schweiz wirkungsvoll zu gestalten. Ähre Majestät begrüßte unsere befreiten Volksgenossen telegraphisch, während Ähre Aöniglichc holcht die Großhcrzogin von Laden in gütigster Weise den Flüchtlingen die vielen Aciscschwierigkeiten erleichtern ließ- IDcnn es gelungen ist, den Frauenbund im vierten Ariegsjahr ohne Lesitz der Aolonien zusammenzuhalten, so war das nur durch den gemeinsam gepflegten Gedanken vaterländischer Pflichterfüllung möglich. Aber gerade die weit gcsteck- 13 teil Ziele haben den ganzen Vorstand daran gewöhnt, sie in unendlicher Kleinarbeit zu fördern. Liebevolle, gütige Gedanken trugen die Begeiste- rrmg, und wenn wir heute voll Dank auf Tausende unserer Autarbciter blicken dürfen, so wissen wir sie eins mit dein Vorstände und dem Ausschuß, mit Gut und Blut für Deutschland und seine koloniale Zukunft einzustehen. Wir danken alle Gott, der das Gute, Wahre und Treue in allen Glieder«: unseres Bundes gestärkt hat, das sich in künftigen Dezennien in praktischer Arbeit an unsern Kolonien bewähren wird. Dieser Hoffnung hat Ihre Wajestät unsere Kaiserin besondere Worte verliehe««, als sie am Januar tstl? im Aeichskolonialamt geruhte, eine von: Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft für Lazarette hergestellte Decke««- und Kissensammlung entgegenzu nehmen und zu verteilen und dabei die Vorsitzende«« der Abteilungen huldvollst begrüßte. Wögen alle Schichten des deutsche» Volkes durchdrungen sein von den: einmütigen Wu»scl«e, ein starkes Kolonialreich zu schaffen, das die Unabhängigkeit Deutschlands i«: Zukunft gewährleistet. Kolonien brauchen wir .... aber nicht minder starke Wänner und tüchtige Frauen, um ihren Erwerb durch Geschick, Fleiß und zähe Ausdauer wirklich zu unserm Besitz werden zu lassen. Der Frauenbund wird dazu auch in Zukunft seine vorwiegend erziehlichen Aufgaben in zielbewußter Führung einsetze««. Wöge Gott ihn ii« seinen« Streben stärken und segnen. !>4 Die Arbeiten des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft. von Llse Frobcnius, Gcncralsckrctärin. Das Heimathaus in K e e t m a n s h o o p- Als der Frauenbund der Deutschen Kolonialgesell- sä>aft gegründet wurde, nahm er als Punkt 2 in seine Satzungen auf: „Deutsche Frauen und Mädchen, die sich in den Kolonien niederlassen wollen, mit Rat und Tat zu unterstützen und die Fraueneinwanderung anzuregen." Sein Protektor Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg verpflichtete sich, deutschen Mädchen, die vorn Frauenbund hinausgesandt wurden, freie Ausreise zu bewilligen. Der Frauenbund richtete eine Stellenvermittlung ein, um gute Hilfskräfte für die wichtigen Aufgaben der deutschen Kindererziehung und der inneren Deutschwerdung unserer Kolonien auszuwählen. Bald erwies es sich, daß die auswandernden Mäd- chen dringend eines Heims bedurften, um sie in die afrikanischen Verhältnisse einzuführen und in das sie zurückkehren konnten, wenn sie stellenlos waren oder Rat und Hilfe brauchten. Besonders wichtig war ein solches für den Süden der Kolonie, weil dort deutsche Frauen am meisten fehlten. Wegen der zahlreichen Burenbevölkerung ist die Mischlingsgefahr dort groß und nur zu überwinden, wenn deutsche Familien begründet werden. Das Gouvernement von 5üdwestafrika bezeichnete es dein Frauenbunds als vaterländische Pflicht, das geplante Keim in Kcctmanshoop, an einen: der wichtigsten Knotenpunkte der Lüderitzbuchter Eisenbahn, zu gründen. Im Herbst IstOst wurden die ersten Aufrufe mit der Bitte um Spenden veröffentlicht. Die Deutsche Kolonialgesellschaft stellte dein Frauenbünde 50 000 Mark als unverzinsliche Grundschuld zur Verfügung. Im Juni ist 10 waren unter tatkräftiger Mithilfe der neu entstandenen Abteilungen bereits über ^5 000 M. gesammelt. Der Bau des Heimathauscs konnte in Angriff genommen rvcrden. Der Ausschuß des Frauenbundes erwarb ein bebautes Grundstück zum preise von H8 000 AI. Im Vorderhaus wurden einige Räume ausgebaut, so daß es zehn Zimmer enthielt, denen zwei schöne Veranden vorgebaut wurden. Daneben Pferdestall, N)asch- raum, Küche und Hühnerstall. Zehn Mädchen konnten gleichzeitig im Hause beschäftigt werden, davon waren zwei im Hause fest angestellt, um den großen Haushalt in Gang zu erhalten. Die anderen mußten sich verpflichten, für drei Monate gegen Lohn im Hause zu bleiben, ehe sie in eine für sie paffende Stelle im Lande gingen. Sie erlernten die Hausrcinigung, Mäschebehandlung, Glanzplätten, Schneidern, Ausbessern, Kochen, Backen und Geflügelzucht und wurden in die afrikanisclM Mrtschaftsverhältniffe eingeführt. An der Einrichtung des Hauses beteiligten sich liebevoll die Abteilungen in Deutschland; sie spendeten Möbel, Bett- und Tischwäsche, Porzellan, Glas, 16 Korbwarcn und Bücher. Abteilungen, die 6000 M. spendeten, erhielten das Recht, ein Zimnrer zu benennen. Berlin stiftete ein „Berliner Zimmer" und ein „Richthofcn-Zimmer"; Lübeck, Pommern, Dresden, Hamburg, Magdeburg, Göttingen, Rudolstadt, Nauniburg, Burg, 5teinfurt-hagen und Westfalen sowie die Vorsitzende der Abteilung Leipzig Hildegard Blcichcrt und ihre Tochter hanni je ein Zimnicr. Die Abteilung Keetmanshoop übernahm die ständige Gberleitung des Hauses. Am 9. November l9l0 übergab der stellvertretende Lezirksamtinann das Haus der Gberin Frl. Räte poffehl aus Damerow in Pommern. Bereits am f5. November konnten die ersten aus Deutschland kommenden Mädchen aufgenommen werden. Alle gingen bald in Stellung, da bereits viele Gesuche aus dem Süden der Kolonie vorlagen. Das Heimathaus enthielt für durchreisende Damen drei Fremdenzimmer, die sich regen Zuspruchs erfreuten. Am 6. April k9ll konnte eine Bücherei in Schrankkisten nach dem System der Trdmannsdorfer Bücherschränke von der Abteilung „Westlich Vororte Berlins" hinausgesandt werden. Ts wurde im Haus ein Kindergarten, Geflügelzucht und Wäscherei eingerichtet. Schon im ersten Jahre ergaben die Einnahmen durchschnittlich stö? M. monatlich, was hauptsächlich dein Wäschereibetrieb zu verdanken war. Die Abteilungen des Frauenbundes steuerten gegen f0 000 Mark jährlich bei, um den Betrieb des hcimathauses in Gang zu erhalten. Auf Kosten der Deutschen Kolonialgesellschaft wurden l9kj: 20 Mädchen, s9f2: -s8 und fstsZ: in das hcimathaus gesandt. Von Januar bis August 1 ? 1914 gingen 67 hinaus. Am 1. Januar 1913 übernahm Frl. Friederike Neugebohrn die Leitung des Heimathauses. Die Zentrale des Bundes erhielt in jedem Monat ausführliche Berichte sowie die Stellenvermittlungslisten, aus denen hervorging, daß die Nachfrage nach Mädchen sehr groß war. An Sonntagnachmittagen machten die Mädchen Ausflüge oder sie sangen an den schönen afrikanischen Abenden im Freien Heimatlieder. Ihre Briefe lauteten meist froh und zufrieden. Auf der Hauptversammlung des Frauenbundes in Münster im Juni 1914 verpflichtete der Westfälische Gauverband sich, in Zukunft die besondere Fürsorge für das Heimathaus zu übernehmen. Als jedoch der Weltkrieg ausbrach, fand die Frauen- auswanderung mit einem Schlage ein Ende. In der Zentrale des Frauenbundes, wo sich oft 50 Bewerberinnen täglich zur Auswanderung gemeldet hatten, trat plötzlich Stille ein; nur spärliche Nachrichten vom Heimathause drangen durch. Es ist 1915 von den einrückenden Truppen der Engländer und der Union geplündert und ein Teil der Einrichtung zerstört worden. Mit großer Hingebung und Umsicht hat Frl. Neugebohrn es durch die Kriegsfährnisse gelenkt. Sie kam jedoch zu der Erkenntnis, daß es am besten sei, das Heimathaus bis Kriegsende zu schließen und unterbreitete dem Aus- schuß diesen Vorschlag. Anfang 1917 gab sie ihre Stellung auf, und der Vertreter der Lüderitzbuchtgesell- schaft in Keetmanshoop, Herr Hassenstein, übernahm die Verwaltung des Heimathauses. Es wurde an deutsche Beamtenfamilien vermietet, die sich infolge der in dem besetzten Südwest herrschenden Teuerung in sehr 2 18 schwieriger Lage befanden. Den Bedürftigsten unter ihnen wurde die Miete gestundet. So dient das Heimathaus zurzeit wenigstens einem vaterländischen Zweck. Das Jugendheim in Lüderitzbucht, - i e „A d d a - v. - L i l i en c r o n - 5 t i f t u n g." Die Erziehung weißer Kinder durch schwarze Dienstboten bedeutet immer eine große Gefahr für erstere. Darum hat sich die Anlage deutscher Kindergärten in unseren Siedlungen als durchaus notwendig erwiesen. Die Kinder lernen dort Heimatart und deutsche Sitte und erlangen eine gewisse Disziplin, die die Grundlage ihrer Eharakterentwicklung bildet. In dieser Erkenntnis legte die Gattin des früheren Gouverneurs von Südwestafrika Frau von Schuck- mann es der Abteilung Lüderitzbucht nahe, ein Jugendheim zu gründen, das gleichzeitig eine Ergänzung des Heimathauses bildete, indem es den durchreisenden Mädchen Schutz und Aufnahme gewährte. Auch sollte seine Leiterin die in Lüderitzbucht wohnenden Mädchen Sonntags um sich sammeln und Frauen und Kindern, die aus dem Lande ins Innere kamen, gegen geringes Entgelt Aufnahme und Erholung bieten. An den Vorarbeiten der Abteilung Lüderitzbucht beteiligte sich tatkräftig der Bürgermeister Kreplin. Die Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwestafrika schenkte dem Frauenbunds ein 500 im großes Grundstück und überließ ihm ein weiteres Stück Land zu (9 billigem preise. Major a. D. von Ramsay übernahm die Leitung der Baukommission. Die Abteilungen des Frauenbundes brachten als Bausumme 2 s 000 M. auf; der Gauverband Posen stellte sich unter Leitung der Ehrenvorsitzenden des Bundes Freifrau Adda v. Liliencron die Sonderausgabe, für Lüderitzbucht zu werben. Sie besorgte persönlich einen Teil der Einrichtung, wobei die Abteilungen Bromberg und Posen besonders gebefreudig waren. Saarbrücken, Breslau, Weimar, Löslin, werden a. R., Essen, Frankfurt a. V., Marienburg, Llberfeld, Töln, Goslar, Heidelberg und Braunschweig haben zum Teil bedeutende Summen für den Bau und zur Einrichtung beigetragen. Zm Dezember ssis s fand die vorläufige Eröffnung des Hauses statt, am s8. Februar s9f2 die feierliche Einweihung. Der Bau ward völlig schuldenfrei hergestellt. Die innere Einrichtung war geschmackvoll und zweckmäßig. Die Abteilung Lüderitzbucht, der Rheinische Gauverband und der Gauverband Posen stellten durch die Zusage regelmäßiger Zuschüsse das Zugendheim sicher. Frl. Anna Bauer übernahm die Leitung. 30 Rinder wurden ihr sofort gemeldet. Bald steigerte sich die Zahl. Nachmittags fand Handarbeitsunterricht für größere Rinder mit durchschnittlich zehn Teilnehmern statt. Nach Fröbelmethode wurde unterrichtet. häufig wanderte die Oberin mit der ganzen Schar hinaus an die See, was jedesmal großes Entzücken auslöste. An Sonntagnachmittagen versammelten sich die in Lüderitzbucht lebenden Mädchen beim Raffee, sangen deutsche Lieder und besserten auf der Nähmaschine des Hauses ihre Sachen aus. Die Oberin war dabei stets bereit, ihnen in allen ihren persönlichen 3 » Sorgen mit Rat und Hilfe zur Seite zu stehen. Am 20. Juli t9l2 übernahm Frl. Lisbeth Schulzendorf die Leitung des Jugendheims und sandte der Zentrale monatlich ihren Arbeitsplan. Der Geburtstag des Kaisers und der Kaiserin und das Weihnachtsfest wurden stets festlich begangen und in wochen- langer Arbeit vorbereitet. Als im Januar t9l3 Freifrau Adda v. Liliencron starb, beschloß die Hauptversammlung, das Jugendheim, für das sie so hingebend gearbeitet, „Adda-v.-Liliencron-Stiftung" zu nennen, um das Gedächtnis der „Freifrau von Afrika" auch dem heranwachsenden deutschen Geschlecht zu erhalten. Zm September t9l^ verschleppten die eindringenden Engländer sämtliche Frauen und Kinder aus Lüderitzbucht. Das Jugendheim wurde geplündert, Türen und Fenster beschädigt und die Einrichtung zerstört. -Als im Sommer Südwest kapituliert hatte, wurden die Frauen und Kinder aus Lüderitzbucht wieder zurückgebracht. Auf Frachtdampfern transportiert, kamen sie nach mühseliger Fahrt in Süd- west an. AN großer Tatkraft nahmen die heimkehrenden die Arbeit im Zugendheim wieder auf. Frl. Schulzendorf, die auch während der Kriegsgefangenschaft eine Anzahl Kinder unterrichtet hatte, begann den Unterricht in alter Weise. Wlan behalf sich, so gut es ging, mit den vorhandenen Einrichtungsgegenständen. Seit dem Juli tsttö leitet Frl. hilda Kränke das heim, unterstützt von Frl. Anna Wehlmann, der Vor- sitzenden der Abteilung Lüderitzbucht. Nach dem letzten Bericht versammelte sie täglich 60 Kinder um sich. Diese sangen nicht mehr ihre alten Lpiellieder, sondern mit Begeisterung vaterländische Weisen, wie „Deutschland, Deutschland über alles" und „Die Wacht am Rhein". Den Geburtstag des Kaisers und der Kaiserin feierten sie trotz der englischen (Okkupation in alter Weise. Leit Anfang sßs? haben die Gngländer eine Postsperre über Lüdwest verhängt; so haben wir im Augenblick keinerlei Nachricht vom Jugendheim. Wir hoffen jedoch, daß es trotz des Krieges seine so standhaft und mutig fortgeführte Arbeit unentwegt weiter leisten wird und warten nur die Wiederherstellung des Verkehrs ab, um unsere Tätigkeit für dasselbe in vollem Umfange wiederaufzunehmen. Mädchen-Ausreisen. Bereits vor der Gründung des Frauenbundes sandte der Vorsitzende der Deutschen Kolonialgesell- schaft Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg aus einem der D. K. G. zur Verfügung stehenden Fonds weibliche Familienangehörige nach Lüdwest. Der Frauenbund suchte nach Angliederung seiner .Arbeit an die D. K. G. die Bewerberinnen für Stellungen in Lüdwest aus, und Leine Hoheit bewilligte ihnen von Fall zu Fall das Reisegeld. Die Mädchen wurden auf das genaueste geprüft und ärztlich untersucht. Nur wenn sie sich des besten Leumunds erfreuten, nahm der Frauenbund sie in seine Listen auf. Monatlich wurden sie mit Dampfern der Woermann- 22 Linie befördert, mit einem Schreiben der Bundesvorsitzenden und vielen guten Ratschlägen ausgerüstet. t908 wurden auf diese Weise 57 Mädchen befördert. tHOZ bildete der Frauenbund unter dem Vorsitz von Frau Le Mang eine Kommission zur heraus- sendung der Mädchen, der u. a. Oberstabsarzt Kühn, Frau Kühn und Frl. von hatten angehörten. 69 Bewerberinnen, darunter drei staatlich geprüfte Lehrerinnen, gingen hinaus, s9lO wurden 75 entsandt. l9l l konnten bereits 20 Mädchen in das neue Heimathaus Keetmanshoop geschickt werden, außerdem 76 in kontraktlich feste Stellungen. Den Vorsitz über die Kommission für Heraussendung der Mädchen übernahm Frl. von Woedtke. t9s2 wurden von s07 Bewerberinnen H8 in das Heimathaus, 59 in kontraktliche Stellungen gesandt. Der größte Teil bewährte sich gut. Auf H3 Anfragen gingen 37 sehr befriedigende Antworten ein. s9t3 gingen 90 Mädchen hinaus, davon -p in das Heimathaus. Altona überwachte seit s9l3 die Ausreisen und übernahm die Besoldung einer Persönlichkeit, die die Mädchen auf dem Bahnhof empfing und ihnen bei der Regelung ihrer Reiseangelegenheiten behilflich war. Zwei Damen des Vorstandes gingen stets an Bord des Dampfers, um sich von der guten Unterbringung der Ausreisenden zu überzeugen und ihnen Lebewohl zu sagen. Tassel arbeitete mit Eifer Beschäftigungskisten, in denen ihnen allerlei eingerichtete Handarbeiten als Unterhaltung für die Reise geboten wurden. Von der Gberin des Heimathauses gingen regelmäßige Berichte über die Mädchen ein. Laut Verein» baruug mit der Kolonialschule Weilbach b. Flärsheim, an der der Frauenbund sich beteiligt hatte, wurden bei Stellenvermitlungen dort ausgebildete Schülerinnen besonders berücksichtigt. l9l3 beschloß die Hauptversammlung, die Be» werberinnen vierteljährlich in größeren Trupps unter Aufsicht einer älteren Vertrauensperson auszusenden. Die afrikanischen Abteilungen lehnten diesen Vorschlag jedoch ab, weil sie die Kosten zu groß fanden. So wurden die Mädchen häufig unter den Schutz ausreisender Missionare gestellt. Im letzten Jahre ward in der Begel die älteste des Kreises zur Führerin erwählt. tsts3 übernahm Frau Margarete Schnitzker den Vorsitz der Mädchenkommission. Vorn Januar bis August ssilH wurden sOst Bewerberinnen als geeignet in die Liften des Frauenbundes eingetragen. Davon sind 67 ausgereist, 37 waren fest verpflichtet, 30 gingen in das Heimathaus. Unter ihnen befanden sich zwei Kolonial- schülcrinnen der Schule Karthaus b. Trier. Am 26. Juni traten st Bewerberinnen auf dem Dampfer.„j^rinz Regent" die Ausreise an. In Teneriffa mußten sie wegen des Krieges monatelang liegen bleiben. Seine Hoheit bewilligte die Rückreisekosten für sie. Für ein zehntes Mädchen bezahlte der Frauenbund die Heimkehr. So reisten die sO Mädchen am 22. November lstsH von Teneriffa ab und kamen über Genua nach München, wo unsere Abteilung sie gastlich empfing. 5 gingen direkt in die Heimat, 3 kamen nach Berlin, wo sie im Lauf weniger Tage gute Stellungen fanden. beschloß die Hauptversammlung in Münster, jährlich auch H Bewerberinnen nach Gstafrika zu schicken, weil sich dort für gebildete Frauen, — insbesondere für Erzieherinnen, — mehr Existenzmöglichkeiten boten als in Südwest. Der Bund stiftete außerdem einen Mädchenreisefond von 23 900 M., um gegebenenfalls auch aus eigenen Mitteln Mädchen hinaussenden zu können. Ferner trat der Frauenbund mit dem Verein für das Deutschtum im Auslande in Verbindung, um solchen Mädchen, die in Afrika keine geeignete Stellungen erhalten konnten, Stellungen unter deutschen Volksgenossen im Auslande zu schaffen. Der Krieg verhinderte die Ausführung des Planes. Seit dem August fstlH konnten keinerlei Ausreisen mehr vermittelt werden. Büchereien. Schon Adda von Liliencron hatte, indem sie ihre Schutztruppenlieder nach Südwest sandte, erkannt, wie ungeheuer wichtig es für die Kolonialdeutschen ist, von der Heimat mit geistiger Anregung versorgt zu werden. Der Frauenbund, der den geistigen Zusammenhang der Kolonien mit der Heimat erhalten will, faßte daher auch diese Aufgabe, sich an ihrer Versorgung mit Lesestoff zu beteiligen, tatkräftig an. l9lO bildete der Ausschuß eine Kommission für die Bibliotheken in den Kolonien unter dem Vorsitz von Frau von Bredow. Viele Abteilungen arbeiteten mit. Lüdcritzbucht, Bethanien und Mlhelmsthal in Afrika 25 erhielten gute Bücher. Die westlichen Vororte Berlins sammelten selbständig für das Heimathaus, Lübeck sandte eine Bücherei nach Woschi-Gstafrika. lstl2 stellte Frau von Bredow 2 Bibliotheken für Auibis und Warmbad zusammen. Da sie eine längere Reise unternahm, ward eine Zentralsammelstclle für Büchereien in Lübeck unter der Leitung von Frl. von Steinmann eingerichet. Außerdem sammelte Hamburg selbständig für die Rcgierungsschule in Windhuk eine Jugendbüchern, und Burg bei Rlagdeburg stellte mit besonderer Unterstützung der Abteilung Bonn eine Büä^erei für die Adda-von-Liliencron-Stiftung zusammen. l9l2 sandte die Zentralsammelstclle in Lübeck Bibliotheken nach Swakopmund, Gobabis und Gutjo, l9l^ nach Gibeon und nach Gkahandja. Letztere wurden auf der Werkbund-Ausstcllung in Adln in den praktischen Schrankkisten aufgestellt, die zuerst zum Versand dienten und später als Bibliothek- Schränke aufgestellt werden können. Dresden hatte aus eigenen Rütteln eine Bücherei für das Rcgicrungskrankenhaus in Tanga gesammelt. Außerdem waren in Lübeck Volksbücher für die entfernt liegenden Farmen gesammelt. Sie sollten von den s?olizeistationen in Südwest verwaltet und von dort weiter verliehen werden. Aehnliche Aisten gingen nach Rlaltahöhe. Warmbad, das Aaiserliche Landcs- muscum in Windhuk und Aeetmanshoop wurden bedacht: Westliche Vororte Berlins stifteten Noten und einen Schrank. Die Beteiligung am Büchersammeln 26 war sehr rege. In Angriff genommen wurden Büchereien von Lübeck für Karibib, von Hamburg für Rabaul und eine Iugendbücherei für Ksakos. Aus Windhuk, Nwrogoro, Aus, Swakopmund, Nlaltahöhe, von der Kupfergrube Khan und verschiedenen Krankenhäusern aus dem Bezirk Kamerun gingen Bitten um Bibliotheken ein. Heidelberg wollte eine Krankenhausbücherei in Duala stiften. Die Woermann-Linie-Hamburg und die Tisen- bahn-Linie Lübeck-Büchen übernahm bereitwilligst den kostenfreien Versand der Bücher. Auch in dieser Arbeit griff der Krieg störend ein. Einige Büchereien sind noch unterwegs. Der belletristische Teil der letzten noch nicht abgesandten Bücherei wurde dem Seebade-Anstalt-Lazarett in Kiel geborgt und bereitete den Verwundeten und Kranken viel Freude. Auch die Abteilungen Hamburg, (Osnabrück, Frankfurt a. Oder, Düsseldorf und andere verwandten die bereits gesammelten Bücher zum Besten unserer Truppen. Nach dreijähriger jDause trat im Sommer lHl? an den Frauenbund aufs neue die Bitte um Heraus- sendung von Büchern nach Südwest heran. Sie kam von den kriegsgefangenen Offizieren in Johann-Albrechts- höhe. Der Ausschuß forderte die Abteilungen auf, für sie zu sammeln. Ls gingen im Laufe des letzten Jahres gegen 3300 Bände bei der Zentrale ein, zum Teil wertvolle neue Bücher, die aus Nlitteln der Abteilungen gestiftet waren; außerdem 30 000 Zigarren und Zigaretten, nach denen die Kriegsgefangenen beson- 27 dere Sehnsucht hatten. In kleinen Kriegsgefangenen- paketen sind sie richtig ans Ziel gelangt und haben viel Freude bereitet. Line große Anzahl vollständiger Jahrgänge verschiedener Zeitschriften, sowie Bücher politischen Inhalts, deren versand von den Engländern nicht gestattet ist, wurde örtlichen Lazaretten gespendet. während des ganzen Krieges haben einzelne unserer Abteilungen zum Besten unserer Feldgrauen oder der Vergessenen im Felde Bücher gesammelt, um denen, die auf einsamem Vorposten stehen, geistige Anregung zu bringen. Dank der Gebefreudigst seines Schatzmeisters Dr. Hardy konnte der Frauenbund ein halbes Jahr lang wöchentlich HOOO Nummern von „Aolonie und Heimat" ins Feld schicken und auch dort für den kolonialen Gedanken werben. Kriegsarbeiten. u) Der Koloniale H i l f s a u s s ch u ß. Am s8. August ldlH beschloß der Frauenbunds angeregt durch ein Schreiben Seiner Exzellenz, des Herrn Staatssekretärs Dr. Solf, und des stellvertr. ge- schäftsführenden Vizepräsidenten der D. K. G., sich letzterer anzuschließen zur Begründung eines Kolonialen H i l f s a u s s ch u s s e s. In Deutschland weilten bei Kriegsausbruch eine Reihe von Personen aus den Kolonien, darunter viele Frauen und Kinder, die durch den Krieg plötzlich von den Geldsendungen ihrer Ernährer abgeschnitten und in große Not geraten waren. Ihnen sollte zunächst durch Darlehen geholfen werden. 28 Freudig schloß der Frauenbund sich dieser Arbeit an und erwählte zu seinen Vertretern im Hilfsausschuß Frau Hedwig Heyl, Frau Hedwig von Bredow und Herrn Direktor Hellmann, während die Deutsche Kolo- nialgesellschaft durch Herrn Pastor Thiessen, Herrn Direktor Hupfeld und Herrn Christian von Bornhaupt vertreten ist. Die Vorsitzende richtete an die Abteilungen die Bitte, für diesen kolonialen Zweck 20 v. H. ihres Vermögens herzugeben, eine Aufforderung, der 69 Abteilungen bereitwillig nachkamen. Mehrere Abteilungen stellten außerdem Spenden zur Verfügung oder gaben statt der 20 v. H. Regelmäßige Unterstützungen für Ansiedlerfamilien. Außerdem beteiligte sich der Frauenbund durch Untersuchungen und Pflege in Fällen, welche Frauen und Kinder betrafen, an den Arbeiten des Hilfsaus- schusses. Er wandte sich in zuständigen Fällen an seine Abteilungen im Reich, die gern die Untersuchungen übernahmen und teils die Unterstützungen des Hilfsaus- schusses auszahlten, teils aus ihrer eigenen Aaste Hilfe spendeten. In Berlin wurden viele Personen in der Kriegsnähstube des Deutschen Lyzeum-Tlubs mit Kleidern versehen, zu Weihnachten von der Abteilung Westl. Vororte Berlins mit Kleidern, Lebensmitteln, Briketts und Milchmarken versehen. Die Zahl der Hilfesuchenden nahm stetig zu. hatten dem Kolonialen Hilfsausschuß schon H00 Gesuche vorgelegen. Die Zahl der Empfänger von monatlichen Darlehen und Unterstützungen betrug f zum Teil vielköpfige Familien. Seit Ende wurden vom Reichskolonialamt Bescheinigungen ausgegeben, die den Angehörigen der Kolonialkrieger tue Kriegsunterstützung vermittelten. Häufig waren unsere Abteilungen hierbei behilflich, woran sich eine dauernde Fürsorge für die Familien schloß. Daher forderte der Ausschuß die Abteilungen t9zur Uebernahme von Aolonialpatensch asten auf. Ueber tOO Familien sind auf etwa 50 Abteilungen verteilt. Groß-Berlin versorgt z. At. 25 Familien, Hamburg und Dresden je t2. Häufig spenden die Abteilungen N)eihnachtsgaben und Bekleidungsgcgen- stände. 5ie vermitteln freie ärztliche Behandlung, Sommeraufenthalt, freie Wohnung und dergl. Abteilung Hamburg kaufte ihre Schützlinge in eine Kriegs- patenversicherung ein, wofür die Damen des Vorstandes insgesamt ^ 000 U7. stifteten. Ergänzend tritt die Arbeit der Zentrale neben die der Abteilungen. Ihr sind nun schon seit 3 Jahren die Weihnachtssendungen des kolonialen Nähsaals Ludwigshafen zur Verteilung übergeben worden. Vft versendet sie Kleidungsstücke und steht beratend den Kolonialfamilien zur Seite. Häufig übernimmt der Koloniale Hilfsausschuß Ermittelungen für das Reichskolonialamt, wobei Fälle, die Frauen und Kinder betreffen, meist dem Frauenbünde überwiesen werden. b) Fürsorge für kriegsgefangene K o l o n i a l d e u t s ch e u. K o l o n i a l s p e n d e n. Am Schicksal unserer kriegsgefangcncn Stammesgenossen in den Kolonien hat der Frauenbund stets den wärmsten Anteil genommen. Die Arbeiten für sie konnten jedoch erst im Jahre t9t5 einsetzen, da vorher 20 jegliche Verbindung mit ihnen fehlte. Im September traf hier die Nachricht ein, die aus Lüderitzbucht nach Pretoria und Pieter-Maritzburg verschleppten Frauen und Mädchen seien wieder heimgekehrt. Die Not unter ihnen sei jedoch groß, insbesondere herrsche vollkommener Mangel an Kleidungsstücken. Darauf wurden alle Abteilungen aufgefordert, Geldsammlungen, Konzerte und vortrage zum Besten der Südwestafrikaner zu veranstalten und in Näh- und Strickabcnden Kleider und Wäsche für sie anzufertigen. Mit großem Gifer gingen sie daran. Der Barbestand der Frauenbundspende war bis zum Zs. März durch Zuwendungen und privat- spendcn auf gegen 30 000 M. angewachsen. Mehrere Mal konnten Geldsendungen an die Vorsitzende unserer Abteilung Lüderitzbucht gehen. Auch etwa 70 Kisten mit Kleidungsstücken gingen der Zentrale zu. Bremen allein spendete l2 große Kiste» mit gegen 3000 Gegenständen. Gin Teil konnte über Holland und Kapstadt nach Südwest gesandt werden und erregte dort große Freude. Als dann die Kamerun-Deutschen, einzelne Frauen und Kinder aus Südwest, sowie die kriegsgefangenen Gstafrikaner heimkehrten, wurden viele aus den Beständen der Frauenbundspende eingekleidet. Heute werden sie als kostbares Gut behütet und von einer besonderen Bekleidungskommission, Frl. von Held und Frau M. Schnitzker, verwaltet. Im Dezember tßsü beschloß die Deutsche Kolonial- gesellschaft, eine Herzog-Iohann-Albrecht- S p e n d e s ü r d i e K o l o n i e n in die Wege zu 31 leiten, welche vornehmlich dazu bestimmt ist, nach dem Hege den deutschen Ansiedlerfamilien beim Wiederaufbau ihrer wirtschaftlichen Existenz zu helfen. Seine Hoheit der Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg übernahm das Protektorat und ließ den Frauenbund zur Mitarbeit im Arbeitsausschuß auffordern. Die beiden Vorsitzenden des Frauenbundes, Frau Hedwig Heyl und Frau Hedwig von Bredow, wurden in denselben geladen. Zum Vorsitzenden des Arbeitsausschusses ist Herr Pastor Thießen gewählt. Die Vorsitzende des Frauenbundes machte den Vorschlag, die Frauenbundspende in die Herzog-Zohann- Albrechtspende übergehen zu lassen, da beide für das gleiche Ziel arbeiten. Zm April lßsö beschloß der Ausschuß, den Barbestand der Frauenbundspende im Betrage von sg 000 M. der Herzog-Iohann-Albrecht- Spende zuzuführen. Auch die Sammlungen unserer Abteilungen sind dann zum Teil direkt der Herzog-Zohann- Albrecht-Spende zugeflossen. Noch im verflossenen Winter sind mehrere tausend Mark gestiftet worden; die öffentliche Sammlung ist jedoch bereits abgeschlossen. Zm Dezember drang die Nachricht nach Deutschland, die Eroberer Gstafrikas hätten eine Anzahl deutscher Frauen und Kinder gefangengenommen und in Konzentrationslager gesperrt. Dies veranlaßte den Frauenbund, an „Kolonie und Heimat" und die presse einen Aufruf zu senden, worin er sich gegen dieses völkerrechtswidrige Verfahren aussprach. Als auf telegraphische Anfrage die Nachricht eintraf, daß in Gstafrika 700 Frauen und 750 Kinder weilten, die zwar gut behandelt wurden, aber monatlich ca. 60 000 Dwrk zum Lebensunterhalt brauchten, trat der Frauenbund mit den zuständigen stellen in Verbindung und erreichte die Zusendung erheblicher Summen. Das Schicksal der kriegsgefangenen Frauen und Kinder erregt allenthalben große Teilnahme und gehen unausgesetzt beim Frauenbünde Spenden für sie ein. Die Vertreterinnen des Frauenbundes stehen fortgesetzt in Fühlung mit dem Reichskolonialamt und bemühen sich, die Heimkehr der Kriegsgefangenen vorzubereiten. Gegen 300 Asiänner, Frauen und Kinder waren von den Belgiern in Tabora gefangen und durch das Kongogebiet nach Frankreich verschleppt, wo man sie in den Zntetnierten-Lagern festhielt. Endlich gelang es im Dezember ssts?, ihre Freilassung zu erwirken, nachdem Frau Gouverneur Schnee bereits im September heimgekehrt war. Die slellvertr. Vorsitzende des Frauenbundes, Frau hedwig von Bredow, reiste ihnen in die Schweiz entgegen. 000 N. wurden vom Bunde für den Empfang der heimkehrenden ausgesetzt. Frau v. B. trat mit den Schweizer Behörden und mit der dortigen deutschen Kriegshilfe in Verbin- duüg, half den Empfang der Austauschgefangenen, welche in zwei Transporten über Genf nach Bern kamen, vorbereiten und lud sie dann zu einem Erholungsaufenthalt nach Luzern, wo sie nach den langen Leiden der Gefangenschaft sichtlich aufblühten. An der deutschen Grenze ward ihnen im Auftrage der Großherzogin Luise von Baden ein festlicher Empfang bereitet. AAt warmem Dank wurde die Fürsorge -es Frauenbundes anerkannt, und die meisten heim- gekehrtcn Ostafrikanerinnen zählen heute zu seinen Mitgliedern. Der Frauenbund ist bemüht, ihnen nötigenfalls aus seinen Kleiderbeständen die Versorgung zt> erleichtern und hat mehreren Erholungsbedürftigen Auren vermittelt. Eine weitere Hilfsarbeit zum Besten der kriegs- beschädigten Ansiedler soll demnächst in die Wege geleitet werden. Es ist die Kolonialkriege r- spende, die vom Kommando der Schutztruppe ausgeht. Gleich den anderen Kolonial-Vereinen will auch der Frauenbund durch seine Mitarbeit den Helden, die draußen so tapfer für Deutschlands Ehre gestritten haben, seinen Dank beweisen. o) Vaterländische Kriegshilfe. Als bei Kriegsausbruch der Bund deutscher Frauenvereine an die ihm angeschlossenen Vereine die Aufforderung ergehen ließ, sich dem Nationalen Frauendienst anzugliedern, trat auch der Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft dieser großzügigen Organisation bei, um sich an der Bekämpfung der wirtschaftlichen Kriegsnot zu beteiligen. Anfänglich war bei der Deutschen Kolonialgesellschaft der Man, ein Lazarett zu errichten, woran auch der Frauenbund sich beteiligt hätte. Um hierzu Mittel bereitzustellen, bat er die Abteilungen, die den Mädchcnausreisefonds gestiftet hatten, ihn zu diesem veränderten Zweck herzugeben. Da der Man scheiterte, 3-4 beschloß der Frauenbund in einer außerordentlichen Vorstandssitzung am 8. August einen Mittagstisch für afrikanische in Not geratene Ansiedlerfamilien mit besonderer Berücksichtigung von Personen gebildeter Stände zu errichten. Der Mädchenausreisefonds wurde dazu von den spendenden Abteilungen erbeten und bewilligt. Herr Baumeister A r i st e l l e r stellte ein schönes Parterre-Lokal am Lützowplatz st gratis zur Verfügung. Ein Ausschuß unter dem Vorsitz Ihrer Exzellenz Frau Staatssekretär D r. S o l f trat an die Spitze des Unternehmens. Frau Regierungsrat S z c z e s n y - H e y I, die Tochter der Vorsitzenden, übernahm die geschäftliche Leitung des Mittagstisches, da eine einheitliche Führung unerläßlich war. Die Abteilung Berlin erließ einen Aufruf an ihre Mitglieder, die reiche Spenden beitrugen. Auch die Abteilung Westliche Vororte Berlins veranstaltete eine Sammlung zum Besten des Mittagstisches, dem von allen Seiten Gaben zuflössen und an den bis zum Januar die Gbstverwertungsküche des Deutschen Lyzeum-Tlubs angegliedert wurde. Am 2st. August geruhte Ihre Kaiserliche Hoheit, die Frau Kronprinzessin, ihn mit ihrem Besuch zu beehren. Ungefähr 70 Damen haben der Leiterin mit Eifer zur Seite gestanden, indem sie sich zur Hilfe am Mittagstisch für bestimmte Tage und Stunden und Arbeiten verpflichteten und ihren einmal übernommenen Obliegenheiten mit großer Treue, Ausdauer und Hingabe nachkamen. Der Mittagstisch hat in der Zeit vom August 4 stsH bis Juli sstlS zirka 220 000 Portionen Mittagessen ausgegeben, außerdem extra Suppen, Früchte, Aaffee und Limonaden. Bald gliederte sich eine Art Familienpflege an. Sie hat Flüchtlingen Stellungen aller Art vermittelt und Auskünfte aller Art gegeben. In der Anstalt sind soviel wie möglich Flüchtlinge und Arbeitslose als bezahlte Aräfte angestellt worden. Am f. Juli lstfS wurde der Mittagstisch geschlossen. Auch in den Abteilungen fand häufig ein Anschluß an die örtliche Ariegshilfe, das Rote Areuz, den Nationalen Frauendienst, den Vaterländischen Frauen- verein und andere Organisationen statt. Etwa die Hälfte der Abteilungen gliederte sich örtlichen Ariegs- arbeiten an, einige übernahmen selbständige Aufgaben. Da im Juni sstsö beschlossen wurde, Mittel des Frauenbundes nur für koloniale Zwecke herzugeben, haben unsere Abteilungen seither im wesentlichen durch persönliche Mitarbeit ihrer Vorstandsmitglieder in der Ariegshilfe mitgewirkt. Sehr mannigfach gestaltete sich diese Arbeit. Hamburg stiftete taufende von Aissen für Lazarette, Münster sammelte Liebesgaben für die Vergessenen im Felde, manche Abteilungen errichteten Speisungen für durchreisende Truppen, andere beteiligten sich an vaterländischen Opfertagen. Im Verlaufe des Arieges erwies es sich, daß diejenigen Abteilungen am treuesten zusammenhielten, i» denen der koloniale Gedanke durch regelmäßige Zusammenkünfte ihrer Mitglieder gefördert wurde. Um diesen Zusammenhalt zu stärken und gleichzeitig z» vaterländischer Arbeit anzuregen, forderte die Vor^ 3 36 sitzende im Herbst lsil6 zur Herstellung von Decken und Rissen aus Stoffresten auf. Da in den Lazaretten Ihrer Majestät der Raiserin Mangel daran herrschte, hatte Höchstdieselbe die Gnade, sich zur Annahme solch einer Sammlung bereit zu erklären. Etwa ein Drittel der Abteilungen hat sich daran beteiligt und viele kunstvolle Decken aus alten Seidenflicken hergestellt. Auch im letzten Winter ward diese Arbeit in einigen Zweigvereinen fortgesetzt. Am 2H .Januar syt? wurden etwa 3000 eingesandte Decken und Rissen im großen Sitzungssaal des Reichskolonialamts aufgebaut. Ihre Majestät geruhte, sie in Augenschein zu nehmen und erkundigte sich herzlich nach den Arbeiten des Frauenbundes, denen sie Gottes Segen wünschte. Vielerlei Aufforderungen zu vaterländischem Wirken sind während der Rriegszeit an den Frauenbund herangetreten. Er hat sich bemüht, seinen Abteilungen zeitgemäße Anregungen zu bringen; er hat ihnen Rochbücher und vaterländische Aufklärungs? schriften gesandt. Er hat sie zur Beteiligung an der deutschen Frauenhaar-Sammlung aufgefordert, an der mit solchem Eifer gearbeitet wurde, daß der Iubi- läumsspende bereits über H000 M. aus dem Erlös zugeflossen sind. Er sucht sie vaterländischer Gesinnung und im Willen zum Durchhalten zu bestärken. Da der koloniale Gedanke von vaterländischem Empfinden getragen sein muß, so ist es eine natürliche Ergänzung der Aufgaben des Frauenbundes, wenn er sich während dieser Rriegszeit auch an den allgemeinen Aufgaben beteiligt, die an jede deutsche Frau herantreten. 37 Der Vorstand des Frauenbundes. Geschäftsstelle: Berlin 35, Am Karlsbad 10. Namen und Ämter des Ausschusses. <31. März 1918.) 1. Frau Hedwig Heyl, Vorsitzende. 2. Frau Hedwig von Bredow, stelln. Vorsitzende. 3. Direktor Hellmann, Schatzmeister. 4. Herr Major Volkmann, stello. Schatzmeister. 6. Frau Elfe Frobenius, Generalsekretär!». k. Frau Margarethe Schnitzker, stello. Schriftführerin. 7. Herr Hauptmann Dr. B u ch m a n n. 8. Frau Generalleutnant Farne, Exzellenz. 9. Frau Emma Grabau. 19. Herr Geh. Regierungsrat Dr. H a r d y. 11. Fräulein von Held. 12. Frau Gräfin Honckel-Kinsky. 13. Herr Ministerialdirektor Dr. Meyer-Gerhard. 14. Frau Dr. M e r t e n s. 15. Frau Geheimrat von Siemens. 16. Frau Staatssekretär Solf, Exzellenz. 17. Frau Fabrikbesitzer Cups. 18. Freifrau von Süßkind. 19. Frau Vize-Admiral Winkler, Exzellenz. Delegierte der Deutschen Kolonialgesellschaft. Herr Dr. Schulte im Hofe. Herr Pastor T h i e tz e n. Namen des Vorstandes. <31. März 1918.) a) Die Vorsitzenden der Abteilungen: Frau Professor Hertwig, Aachen. Frau Geh. Regierungsrat von Hake, Allenstein. Frau Hedwig Heidmann, Aitona. Frau Regierungsrat Eggers, Aschorsleben. Frau Vize-Admiral Winkler, Exzellenz, Grotz-Berlin. Frau Dr. Wesenfeld, Barmen. 38 Frau Jenny Bach, Bergedorf. Frau Bergwerksdirektor Tlach, Beuthen. Frau Landrat Daniels, Biedenkopf. Frau Erich Delius, Bielefeld. Frau Kommerzieiirat Körte, Bochum. Frau General Wioderhold, Bonn. Frau Oberst Maercker, Borkum. Frau von Salmuth, Braunschweig. Frau von Engelbrechten, Bremen. Frau Geheimrat Minkowski, Breslau. Frau Geh. Sanitätsrat Dr. A u g st e i n, Bromberg. Frau Major Rabe von Pappenheim, Bückeburg. Frau M. Ortloff, Burg bei Magdeburg. Fräulein von Bsulwitz, Burgsteinfurt. Frau Fabrikbesitzer Nicolai, Calbe a. S. Frau Kommerzienrat Daimler, Cannstatt. Frau Justizrat Caspar!, Kassel. Frau Geh. Reg.-Rat von S t e d m a y n , Koblenz. Frau Kommerzienrat Otto Deich mann, Köln. Frau Stadtrat Fritsch, Kottbus. Frau Nechtsanwalt Eggers, Krassen a. O. Frau Regierungspräsident Foersier, Danzig. Frau Generaloberst Dr. Meixnor, Daressalam. Freifrau von Werthern, Detmold. Frau von Bsulwitz, Döbeln. Frau Landrichter Staeps, Dortmund. Fräulein Margarete von Hollsben, Dresden. Frau Albert Lütgen, Duisburg. Frau Konsul Günther, Düsseldorf. Frau Dr. Helene Roemer, Eberswalde. Frau Geheimrat Mager, Eisleben. Frau Eduard Gebhard, Elberfeld. Frau Geheimrat Schlomka, Erfurt. Frau Geh.-Rat Dettmar, Essen a. R. Frau Regierungsrat Pommer, Eßlingen. Frau General Friedrichs, Frankfurt a. O. Frau Oberbürgermeister Machens, Gelsenkirchen. Frau Geh.-Rat E ck , Gießen. Frau Geh. San.-Rat Kayser, Guesen. Frau Stella Runck, Gobabis. Fräulein Margarete Schmidt, Eodesberg a. Nh. Freun Marie von Vögten, Görlitz. Frau Generalsuperintendent Schröter, Goslar. Frau Professor Göppert, Göttingen. Freifrau von Elberfeldt, Gronau i. W. Frau Alice P o st, Hagen i. W. Frau Oberstleutnant von Honst ein, Halberstadt. Frau Helga Boysen, Hamburg. 39 Frau von Unger, Hameln. Frau Iustizrat Funke, Hamm i. W. Frau von Tschirschky-Bögendorff, Hannover. Frau Paula Wittich, Hattingsn a. R. Frau Geheimrat Wagenmann, Heidelberg. Frau Hsdwig Bruck mann, Heilbronn. Frau Mühlenbesitzer Schlimm, Heydekrug. Frau Eduard Hälbich, Karibib. Frau Admiral Hornung, Kiel. Fräulein I. von Braunschweig, Kolberg. Frau Geh. Iustizrat Alice Hennig, Königsberg i. Pr. Frau Gymnasialdirektor Olga Ionas, Köslin. Frau Professor Witte, Radium-Solbad Kreuznach. Fräulein Ottmann, stellotr., Krotoschin. Frau Konsul Sperling, Leipzig. Frau Oberpostdirektor Eoeke, Liegnitz. Frau Dr. Görtz, Lübeck. Fräulein Anna Marie Wehlmann, Lüderitzbucht. Frau Fabrikbesitzer Mack, Ludwigsburg. Frau Professor Dr. Scheffler, Lyck. Frau Eisenbahnpräsident Sommer, Magdeburg. Frau von Blankensee, Marburg. Frau Dr. Schomburg-Sch aller, Meiningen. Frau Ida Emmerich, Meißen. Frau Bankdirektor Schwarz, Memel. Frau Lieber, Meseritz. Frau Gräfin Montgelas, München. Ihre Durchlaucht Frau Fürstin zu Bentheim-Steinfurt, Münster i. W. Frau General von Fiedler, Naumburg. Frau Dr. Thode, Neumünster. Frau Dr. Schwitz-Helff, Neuenkirchen a. Saar. Frau Landrat v. d. Knesebeck, Neuruppin. Frau Major von Schuckmann, Northeim. Frau Nechtsanwalt Frucht, Nienburg a. W. Frau Geheimrat Behncke, Norderdithmarschen. Frau Julie Scheller, Bad Oeynhausen. Frau Obsrforstmeistsr Altmann, Oppeln. Frau Reg.-Präsident Tilmann, Osnabrück. Frau Privatiere Haub er, Pforzheim. Frau Gsh.-Rat Dr. Mehnert, Plänen. Frau Präsident C a r t h a u s , Posen. Frau Anna von Klitzing, Potsdam. Frau Baumeister Hansen, Pyritz i. P. Frau Gouverneur Hahl, Rabaul. Frau Fabrikbesitzer van Seiten, Ragnit. Frau Gräfin Schenk von Stauffenberg, Regensburg. Frau Dr. Appenzeller, Reutlingen. Frau Rschtsanwalt Kreuser, Rottweil. Frau Landrat von Baumbach, Rudolstadt. Frau Geheimrat Böcking, Saarbrücken. Frau Rittergutsbesitzer Mishner, Sagan. Frau Oberst Görlitz, Schlawe. Frau Regierungspräsident Schneider, Schleswig. Frau Fabrikbesitzer Max Iahn, Schalln (S.-A.) Frau Landgerichtsrat Hartmann, Schorndors. Frau Sanitätsrat Elise QuehI, Schwedt a. Oder. Freifrau von Richthosen, Schweidnitz. Frau Staatsminister Langfeld, Exzellenz, Schwerin. Frau Leopold Geisenheimer, Solingen. Fräulein Hedwig Lüdicke, Spandau. Frau Landrat. Freifrau von Kottwitz, Sprottau. Fräulein Maria Karow, Stargard i. P. Frau Iustizrat Malbranc, Stettin. Frau Gymnasialdirektor Dr. Mörner, Stolp. Frau Eeheimrat Stilling, Strahburg. Frau Generaldirektor Schneider, Stuttgart. Frau Iustizrat Meyer, Tilsit. Frau Missionar Lang, Tsumeb. Frau Rschtsanwalt von Mayer, Unna. Frau Stadtdirektor BeckS, Unterweserorte. Freifrau von Houwald, Usakos. Frau Bezirksamtmann Thea Beyer, Warmbad. Frau von Rosen, Warmbrunn. Frau Chemnitz, Weimar. Frau Otto Feulgen, Worden a. Ruhr. Frau Tilla Krieg, Wesel a. Rh. Frau Frieda Boigts, Windhuk. Frau Major Gaupp, Mitten a. Ruhr. Frau Rechtsanwalt Meisner, Würzburg. Frau Oberbürgermeister Dr. Külz, Zittau. Frau General von Seydewitz, Zwickau. d) Die Ausschußmitglieder. (Bgl. S. 37.) e) Die Ehrenmitglieder. Frau Staatssekretär Dernburg, Exzellenz. Frau Gouverneur von Schuckmann, Exzellenz, Rohrbeck. 6) Die Vertreterinnen großer Verbände. Fräulein Paula Müller, Hannover, und Frau Gräfin von Schwerin -Löwitz, Eoang. Frauenbund, und Fräulein von Earnap und Gräfin von Wolsf-- Metternich, Kath. Frauenbund. Die Abteilungen des Frauenbundes der deutschen Kotonialgesellschaft.*) Aachen: Vorstand: Frau Pros. Hectwig 1. Vorsitzende, Preußenweg 99, Frau General F e r n o w 2. Vorsitzende; Frei- fräulein v. M a s s e n b a ch 1. Schriftführerin, Herr Pros. Hertwig 2. Schristfllhrsr; Frau Theodor Neil essen Echatzmsisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 92. — Gegründet: 1910. Geschichte: Die Tätigkeit der Abteilung beschränkt sich im Wesentlichen auf Zahlung der Mitgliedsbeiträge. Während des Krieges ist Aachen als Grenzstation von den Kriegsereignissen so stark in Anspruch genommen, datz die Tätigkeit des Frauenbundes vollständig lahmgelegt wird. Allenstein. V o r st a n d: Frau v. Hake Vorsitzende, Bergfriede bei G.oß-Buchwalde, O.-Pr.; Frau Oberst Daring Schriftführerin, Schloßfreiheit,- Frl. Feld heim 1. Schatzmeisterin, Schloßfreiheit,- Frau Erd mann, 2. Schatz- meisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 45. — Gegründet: Januar 1910 gelegentlich Vortrag von Frl. K a r o w. Geschichte: Erste Vorsitzende Frau v. Western« Hagen, Exzellenz. Schnelles Anwachsen der Mitglieder auf über 100. Häufige Festveranstaltungen zusammen mit der D. K. G. und Flottenverein. Rückgang durch den Krieg. Eifrige Kriegsarbeit. Altona. Vorstand: Frau Hsdwig Heidmann 1. Vorsitzende, Altona-Othmarschen, Eichenallee 1, Frau Charl. Niese 2. Vorsitzende; Frl. W. Schellmann 1. Schriftführerin, Lssserspassage 8, Frl. M. Wall ichs 2. Schriftlich erin; Frau Baurat Bergmann 1. Schatzmsisterin, Moltkestr. 75, Fr. Professor Köpke 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 330. — Gegründet: Mai 1912 gelegentlich Vortrag von Frl. G. v. Hatten. Geschichte: Vorstand seither unverändert. Schnelle» Anwachsen der Mitglieder bis auf 370. Besondere Aufgabe Beaufsichtigung der Mädchenausreisen und Ver- *) Nach Angaben der Abteilungsvorsitzendsn, die wegen Raummangels vielfach verkürzt werden mutzten. sendung von Büchern und Zeitschriften nach Südwest. 1913 durch Veranstaltung eines Gartenfestes bei Frau Heitmann-Othmarschen Reinertrag von 7335 M. Anfang 1914 Gründung einer Jugendgruppe, die Kinderkleider für Slldwest arbeitet. August 1914 Anschluß an die Altonasr Krisgshilfs. Beteiligung an den Kolonial-Patenschasten, den Bücher- und Zigarrensendungen und der Haarsammlung des Frauenbundes. Aschersleben. Vorstand: Frau Reg.-Rat Eggers Vorsitzende, Bahnhofstraße 19: Frau Dr. Scheidtmann 1. Schriftführerin, Schmidtmannstr.: Herr Albert Dresche, Schatzmeister, Lindenstraße. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 42. — Gegründet 1999. Geschichte: Höchstzahl 54 Mitglieder. Gemeinsame Vortragsveranstaltungen mit der Kolonialgssellschaft. Ueberschllsse zum Besten der notleidenden Kolonial- Familisn gespendet. Groß-Berlin: Vorstand: Frau Winkler, 1. Vorsitzende, Berlin W., Würzburger Str. 12/13, Frl. v. Held, stellvertretende 1. Vorsitzende, Frau v. Bredow, 2. Vorsitzende: Frau Farne, 1. Schriftführerin, Halensee, Westfälische Str. 31, Frl. Lehnert, 2. Schriftführerin: Herr Direktor HelImann, 1. Schatzmeister, Lichtensteinallee 2, Frl. Fa - bricius, 2. Schatzmeister. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 745. — Gegründet: 1998 durch Stabsarzt Kühn. Geschichte: Erste Vorsitzende: Freifrau v. Richt- Hosen, zweite Vorsitzende: Frau v. Budde, seit 1911 Frau Admiral Winkler: anfangs 99 Mitglieder. Sammlungen für Keetmanshoop. Stiftung des Richthofen- Zimmers und des Berliner Zimmers. Dadurch erwirbt die Abteilung das Recht, ständig zwei Mädchen unterzubringen und jährlich 1999 M. zu den Untsrhaltskosten beizutragen. 2999 M. für Inventarien von einem Mitglieds gestiftet. 1917 Vereinigung der Abteilungen Berlin und Westliche Vororte Berlins zur Abteilung Groß- Berlin. Westliche Vororte Berlins gegründet 1998, auf Wunsch des Herzogs Ioh. Albrecht, durch Frau Dr. Sender, Frau Niebuhr und Frau M. Burckhardt. Seit 1914 durch Frl. v. Held geleitet. Beteiligung an den Vortragsveranstaltungen der Abt. Westl. Vororte der D. K. G. 1915 Vermögenzuwachs von 8995,47 M. Saniml. einer Bücherei für Keetmanshoop. 12 bis 13 Kolon. Patensch., für die große Wsihnachtsbescherungen veranstaltet werden. §3 Barmen: Vorstand: Frau Dr. Wesenfeld, 1. Vorsitzende, Ottostr. 31, Frau Max Luhn, 2. Vorsitzende,' Frau Willy Nourney, 1. Schriftführerin, Hohenstaufen- str. 20, Frau Dr. Deubel, 2. Schriftführerin,' Frau Carl Josephson, 1. Schatzmeisterin, Wertherstr. 41, Frau Cd. Molineus, 2. Schatzmeistsrin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 1l>7. — Gegründet 1911 nach Vortrag von Frl. v. Hatten durch Mitglieder der Abteilung Elbsrfeld. Geschichte: Mitgliederzahl anfangs 3V, Ende des ersten Jahres 58. Erste Veranstaltung November 1912. Erlös 1500 M. zum Besten des Jugendheims in Lllderitz- bucht. Mitgliederzahl 99. Gemeinsame Vortrüge mit der D. K. G., Bllchersammlungen für die Kolonien. 1914 Gartenfest. Erlös 2000 M. für Lüderitzbucht. August 1914 Anschluß an den Frauendienst Barmen. Beteiligung an den Kriegspatenschaften für die Kriegsgefangenen Frauen und Kinder. Bergedors: Vorstand: Frau Otto Bach, Vorsitzende, Bergsdorf/Hamburg, Wsntorfer Str. 66: Dr. Georg Sommer, Schriftführer, Schlebuschweg 22. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 35. — Gegründet: Juli 1914 nach einem Vortrage von Frau Elfe v. B ö t t i ch e r. Geschichte: Beteiligung an der Kriegsarbeit des Bergsdorfer Frauenvereins, an den Kolonial-Patenschaf- ten, der Lazarettdecken- und Haarsammlung, und an den Bücher- und Zigarrensendungen nach Südwest. Beuthen: Vorstand: Frau Bergwerksdirektor Margarete Tlach, Vorsitzende, Gotthardschacht b. Orzegow, Kreis Beuthen O.-Schl. — Anzahl der Mitglieder, am 1. 3. 18: 33. — Gegründet: 1911. Geschichte: Anfangs Mitgliederzahl. 52. Beteiligung an den Kolonial-Patenschaften und Ermittlungen für den K. H. A. Biedenkopf: Vorstand: Frau Landrat Daniels, 1. Vorsitzende, Frau Direktor Hoerenz, 2. Vorsitzende; Frau Studienrat Wehmeyer, 1. Schriftführerin, Frau Anna Heinzerling, 2. Schriftführerin: Frau Studienrat Wshmeyer, 1. Schatzmeister, Frau Medizinalrat Teu- bäum, 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 47. — Gegründet: 25. Februar 1912 nach Vortrag von Frl. K a r o w. Geschichte: Mitgliederzahl im Gründungsjahr 32. Alljährliche unentgeltliche Vortragsabende zur Erweckung 44 des Interesses für unsere Kolonien in ländlichen Kreisen, Im Kriege Zusammenwirken mit dem Vaterländischen Frauenverein bei verschiedenen Kriegsaufgaben. Bielefeld: Vorstand: Frau Erich Delius, 1. Vorsitzende, Wsrtherstr. 1c, Frau Kisker, 2. Vorsitzende: Frau Jenny Waitz, 1. Schriftführerin, Werthsrstr. 11, Frau Budds - berg, 2. Schriftführerin: Frau Nllnninghoff, Schatzmeisterin, Schillerplatz. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 141. — Gegründet: 28. Juni 1912 durch die Vorsitzende des Westfälischen Gauverbandes, Fürstin zu Bent- heim u. Steinsurt. Geschichte: 1913 großes Kolonialfest in den Räumen des Stadttheaters. Beteiligung der Vorstandsdamen an der Kriegsfllrsorge. Bochum: V o r st a n d: Frau Kommerzienrat Körte, 1. Vorsitzende, Kaiser-Wilhelm-Straße, Frau Kommerzienrat Baass, 2. Vorsitzende: Frau Musikdirektor Schütze, 1. Schriftführerin, Augustastraße, Frau Direktor Krone, 2. Schriftführerin: Frau Zahnarzt Zielaskowsky, 1. Schätzmeisterin, Kaiser-Wilhslm-Str. 2, Frau Winkel- mann, 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 181. — Gegründet: 14. Januar 1910. Geschichte: Anfängliche Mitgliederzahl 97, später 181. Der Vorstand wurde von 9 Mitgliedern auf 14 erhöht. 29. Oktober 1910 Anschluß an den Wests. Gau- verband. Spende, für Keetmanshoop. Im Kriege Fürsorge für ostpreußische Flüchtlinge und Sendungen an die „Vergessenen" im Felde. 1915 größere Sammlung zum Besten der Frauenbund-Spende. Gauverband-Versammlung unter Vorsitz der Fürstin Bentheim gelegentlich der Ausstellung für Verwundeten- und Krankenfürsorge. Gemeinsame Borträge mit der D. K. G. Arbeitsnachmittage zur Herstellung von Wäsche und Betten. Ankauf von Büchern für unsere Feldgrauen, Teilnahme an der Kriegsanleihe: Stiftung von 1000 M. sür die Iubiläums-Spende. Bonn: Vorstand: Frau General Wiederholt,, 1. Vorsitzende, Simrockstr. 10, Frau Eeh.-Rat Douqu 6 , 2. Vorsitzende: Frau Elfe Briest, Schriftführerin, Argelander Straße 115: Frau Marie Essingh, Schatzmeisterin, Cob- lenzer Str. 270. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 251. — Gegründet: 1908 durch Oberlandesgerichts-Präsident Exz. Hamm und Hauptmann v. A m e I u n g. Geschichte: Erste Vorsitzende: FrauEliss Briest. Seit 1909 Frau General Wiederhol d. Im ersten Jahr 40 Mitglieder, im zweiten 100, im dritten 190. 1911 Anschluß an den Rhein. Gauverband. 1917 Anschluß an den Stadtverband der Vereinigten Bonner Frauenvereine. Vermögen: 1913 439 M., 1918 1190 M., davon 409 M. Kriegsanleihs. Erhöhung des Vorstandes von 9 auf 13 Mitglieder. 1919 Bezahlung einer Mädchenausreise, 1913 Stiftung von 19 Kisten Büchern für Lüderitzbucht. Bei Kriegsausbruch Stiftung von Bettzeug für die örtlichen Lazarette. Seit 1918 eine Kolonial-Patenschoft, die reiche Spenden erhält. 1917 Bücher- und Rauchwerkspende für Südwest. Gemeinsame Vortragsveranstaltungen mit der D. K. G., durchschnittlich 4—5 Mal im Winter. Jährliche selbständige Veranstaltungen. 1913 großes Fest. 1917 Konzert des Bellwidt-Quartetts, Reingewinn für die Herzog-Iohann-Albrecht-Spends. Borkum: Vorstand: Frau Generalmajor Maerker, Haus Hohenzollern. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 12. — Gegründet: 1919. Geschichte: Im Herbst 1916 rettete Frau Generalmajor Maerker die Abteilung vor dem Zerfall. Braunschweig: Vorstand: Frau v. Salmuth, 1. Vorsitzende, Steintorwall 6, Frau Schottslius, 2. Vorsitzende: Frl. Sommerfeldt, Schriftführerin, Husaron- straße 72: Frau Schantz, Schatzmeisterin, Kaissr-Wilhelm- Straße 2. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 331. — Gegründet: 1999 durch Werbearbeit der Frau v. Regele i n. Erste Vorsitzende: Frau v. Rege lein, seit 1912 Frau v- Sallmuth : 1919—13 Ehrenvorsitzende Gräfin Basje - w i tz: 1913 Gründung einer Iugendgruppe, die für das Jugendheim in Lüderitzbucht und das Elisabethhaus arbeitet: Stiftung eines Freibetts im Elisabethhaus Wind- huk, und des „Braunschweiger Zimmers" in Lüderitzbucht. Zuwendung von 2999 M. an den Werbsfonds der Zentrale und 1999 M. an die Kolonial-Frauenschuls in Weilbach. Vermittlung von- Mädchsnausrsisen: monatliche Mitgiieder- zusammenkllnfts mit künstlerischen und kolonialen Vortragen, Ausflüge, Festvorstellungen im Hoftheater (1911). Beteiligung an den Kolonial-Patenschaften und Ermittlungen. Kriegsarbeit für den Deutschen Frauendank und den Nationalen Frauendienst. Bremen: V o r st a n d: Frau v. Engelbrechten, 1. Vorsitzende, Mathildenstr. 93, Frl. A. Schmidt, 2. Vorsitzende: Fri. E. Achelis, 1. Schriftführerin, Dobben 27, Frau Vietar, 2. Schriftführerin: Frau Julie Loh mann, 1. Schatzmeisterin, Vasanerstr. 21o, Frl. H. Deetjem, 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: ISO. — Gegründet: 8. Dezember 1910 nach einem Vortrage von Stabsarzt Dr. Kühn. Geschichte: Anfang 1911 Vortrag von Frau Hepl. 1. Mai 1911: 220 Mitglieder. Bis 1914: 294. Vor- standszuwahl von 10 Mitgliedern auf 14. Entsendung von 7 Mädchen nach Südwest nach gründlicher Prüfung und Ausbildung. 1913 gioßes Kolonialfest gemeinsam mit dem Frauenverein vom Roten Kreuz für die Kolonien veranstaltet. Einnahmen 40 000 M. Stiftung von 2000 M. von einem Vorstandsmitgliede für ein neu zu gründendes Kinderheim in Karibik. Beteiligung an der Ausstellung des Werkbundes in Köln durch Kindermöbel und Kisten. Im Kriegs Anschlutz an den Bremer Zentral-Hilfsausschuß vom Roten Kreuz, der als Ausgleich eine Spende von 2000 Ma.k gewährt, die zum größeren Teil in wertvolle Wäschekisten umgesetzt werden. Im Februar 1918 Sammlung für Kolonialdeutsche in Bremen. Der Frauenbund erhält 5000 Mark. Seit dem Kriege Fürsorge für zwei Kolonial-Pat- samilien. Breslau: Vorstand: Frau Geh.-Rat Minkowski, 1. Vorsitzende, Birkenwäldchen 3, Frau v. Lippa, 2. Vorsitzende,- Frau Luise Weber, 1. Schriftführerin, Hohen- zollernstr, 1S, Frau Schweißer, 2^ Schriftführerin,- Frau Degenkolb, Schatzmsjsterin, Kaiser-Wilhelm-Str. 188. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 18S. Gegründet: 20. November 1909 auf Anregung der Abt. Breslau der Deutschen Kolonialgesellschaft. Geschichte: Erste Borsitzende: Frau Berghauptmann S ch m e i tz s r. Jährliche Veranstaltungen, Vortrüge und Konzert,- 1911 Gründung des Schlesischen Gauverbandes. Beteiligung an den Kriegsarbeiten des Frauenbundes. Kolonial-Patenschaften, Ermittlungen, Sammlungen sür die Kolonialdeutschen usw. Bromberg: V o r st a n d: Frau Geh. Sanitätsrat Dr. Äugst e i n , 1. Vorsitzende, Danziger Str. 162, Frau Landgerichtspräsident Rieck, 2. Vorsitzende; i. V. Forstmeister Schulz, Schriftführer und Schatzmeister. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 66. — Gegründet: 3. Mai 1900 im Anschluß an das 25jährige Jubiläum der Abt. Bromberg der D. K. G. nach einem Vortrag des Herzogs Adolf Friedrich von Mecklenburg und Ansprache der Freifrau A-dda v. L i l i e n c r o n. Geschichte: Bei Gründung der Gruppe festliche Veranstaltung im Stadttheater. Erste Vorsitzende Frau Ver- §7 waltungs-Gerichtsdirektor Teßmar bis 1811. Mitglieder- zahl bei der Gründung 90—100, bei Kriegsausbruch 83; sank während des Krieges auf 66. Jährlich ein bis zwei Lortagsveranstaltungen. Bllckeburg: Frau Oberst Rabe o. Pappenheim, 1. Vorsitzende, Frau Iebsns, 2. Vorsitzende: Frau Kommerziell, at Langbein, Schriftführerin: Frau v. Lampe, Schatzmeisterin. -— Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 31. — Gegründet: Auf Anregung des Oberbürgermeisters Dr. Külz. Geschichte: Unter dem Protektorat Ihrer Hoheit Fürstin-Mutter zu Schaumburg-Lipps. 1812 Festveranstaltung gemeinsam mit dem Militärhilfsverein. Ertrag 1200 Mark. Koloniale Vortrage. Burg b. Magdeburg: V o r st a n d: Frau Architekt O r t l o f f, Vorsitzende, Markt 16: Frau Geh. Rat Harte, Schriftführerin, Bahnhofstr. 22; Frau Deutsch, Schatzmeisterin, Unterm Hagen. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 131. —- Gegründet: 14. Januar 1910. Geschichte: In kurzer Zeit 200 Mitglieder dank der unermüdlichen Tätigkeit der ersten Vorsitzenden Frau Geh. Rat Iäckel, Kosten für ein halbes Zimmer in Kset- manshoop aufgebracht. 2766 Bände für die Bücherei in Lüderitzbucht gesammelt. Beteiligung an der Herzog- Johann-Albrecht-Spende und der Büchersammlung für die Kriegsgefangenen in Südwest. Nach Gründung von 4 Abteilungen in SUdwest starb Frau Jäckel im Sommer 1916. Burgsteinfurt: Vorstand: Frl. r>. Beulwitz, 1. Vorsitzende, Berlin, Aschasfenburger Str. 24, Frau Gymnasial- direktor Heil mann, 2. Vorsitzende: Frau Justizrat Gansz, Schriftführerin: Frau Wilh. Rotmann, 1. Schatzlnsisterin, Frau SalIandt, 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 64. — Gegründet: 31. März 1910 von Ihrer Durchlaucht der Fürstin zu Bent - heim u. Steinsurt. Geschichte: 4. Mai 1910 Gründung der Ortsgruppe Borghort, die der Abteilung angeschlossen wird. Durch kräftige Werbearbeit Beitritt von 87 ordentlichen und 38 außerordentlichen Mitgliedern. 10. Juni 1910 Kolonial- fest mit Reinertrag von 4000 M. 2000 M. für das Heimathaus gespendet. Häufige Theaterveranstaltungen und Konzerte. 1911 Anschluß an den westfälischen Gauverband. §8 Ealb« a. S.: B o r st a n d: Frau Anna Nicolai, 1. Vorsitzende, Bernburgsr Str. 89/70, Frau Kommerzienrat B r ll ür n e r, 2. Vorsitzende; FrI. Rose Nicolai, Schriftführerin, Bernburger Str. 69/70; Herr Hans Nicolai, Schatzmeister. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 22. — Gegründet: 1. Mai 1909 im Anschluß an die Abteilung Magdeburg. Seit 22. Februar 1910 nach einem ^ Vortrage des FrI. v. Negelein selbständige Abteilung. Geschichte: Gemeinsame Bortragsvsranstaltungen mit der D. K. G. 1910 Entsendung von Decken nach Keet- manshoop. 1915 Beteiligung an der Frauenbundspende. 1916 an der Iohann-AIbrecht-Spsnde. 1917 an der Bücher- und Zigarrensammlung für SUdwest und an der Iubi- läums-Spends. Lannstatt: V o r st a n d: Frau Kommsrzienrat Daimler, 1. Vorsitzende, Taubenheimer Str. 13, Frau Sanitätsrat Pantlen, 2. Vorsitzende; Frau Julie Döbele, Schriftführerin und Schatzmeisterin, Teckstr. 18. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 61. — Gegründet: 1. April 1913. Geschichte: Beteiligung am Kolonialfest im Königsbau in Stuttgart 1. März 1913. Juni 1914 Sommerfest in den Gartenparks der Vorsitzenden, Frau Kommerzienrat Daimler. Reinertrag über 4100 M. Davon 3000 M. an das Elisabethhaus abgeführt. Im Kriege Anlehnung an die Stuttgarter Abteilungsveranstaltungen. Lasse!: Vorstand: Frau Laspari, 1. Vorsitzende, Wsin- bergstr. 12, II, Frau WilIich, 2. Vorsitzende; Frau Schröder, 1. Schriftführerin, Weinbergstr. 12, FrI. Schmidt-Falkenberg, 2. Schriftführerin; Frau S e y f r i e d, 1. Schatzmeisterin, Sophieustr. 2, Frau Knack- fuß, 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 334. — Gegründet: Im Herbst 1908 von Frau Caspari, Exz. Seyfried und Frau Hauptmann Winkel. Geschichte: Anschluß an die D. K. E. Vorstand von 9 Personen. Behandlung von 33 Stellengesuchen, davon 4 Mädchenausreisen. Werbetätigkeit, regelmäßige Mit- gliederzusammenkllnfts. Kolon. Vortrüge. 5-Uhr-Tees, Konzerte größeren Stils zum Besten der Bundesaufgaben. Herstellung von Beschäftigungskisten für die ausreisenden Mädchen. Büchersammlungen, Teilnahme an Veranstaltungen der D. K. E. für das Elisabethhaus und des Flotten- vsreins für ein Sesmannshaus. Arbeiten für Ksetmans- hoop und Lüderitzbucht. Regelmäßige Monatssitzungen des erweiterten Vorstandes. Ausflüge mit den auswärtigen 49 Mitgliedern. Verlosungen und Versteigerungen. Reineinnahmen im ganzen etwa 11648 M., wovon 10 0Ü0 M. für Bundesausgaben verwandt wurden. 1914 Anschluß an den Kriegshilfsdisnst des Verbandes der „Kasseler Frauen- versine". Wöchentliche Arbeitsnachmittage zur Herstellung von Wäsche und Wollsachen für Krieger. Reiche Unterstützungen der Kolonialpaten; Beteiligung an der Dscken- sammlung Ihrer Majestät und an der Haarsammlung. 1500 M. Kriegsanleihe. Anregung zur Iubiläums-Spende. Coblenz: Vorstand: Frau Geh. Rat o. Stsdmann, 1. Vorsitzende, Kaissr-Wilhslm-Ring, Frl. Meyer, 2. Vorsitzende; Frau Oberstleutnant Amlinger, 1. Schriftführerin, Ritza- straße 29, Frau Amtsgerichtsrat Devin, 2. Schriftführerin: Frau Geh.-Rat Schunck, 1. Schatzmeisterin, Oberwsrth, Simrockstr. 10, Frau Reg.-Rat Dyckhoff, 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 82. — Gegründet: Februar 1910 unter dem Vorsitz von Frau Ober- präsident Freifrau v. S ch o r l e m e r. Geschichte: Zählte im ersten Jahrs 80 Mitglieder. Vergrößerte sich bis auf gegen 100. Ging im Kriege etwas zurück. 1911 Galavorstellung im Stadttheater. Reingewinn 4450 M. Dezember 1913 Festvorstellung im Theater zum Besten des Jugendheims. Reinertrag 2000 M. Dezember 1911 Anschluß an den Rhein. Gauvsrband. Seit Oktober 1915 eine Kolon. Patenschaft. Beteiligung der Mitglieder an den Kriegsarbeiten der Nationalen Vereins. Cöln: Vorstand: Frau Kommsrzienrat D e i ch m a n n, 1. Vorsitzende, Kaiser-iWilhelm-Ring,,Frau! Ludwig Grabau und Frau Reg.-Präsident v. Starck, Ehrenvorsitzende; Frau Wilhelm Graef, 1. Schriftführerin, Cöln-Lindenthal, Stadtwald- gürtsl 2, Frau General Nibbentrop, 2. Schriftführerin; Frau Kommsrzienrat Schütte, 1. Schatzmeisterin, Marien- burg b. Cöln, Frau Obsrbaurat Denicke, 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 177. — Gegründet: 1910 von Frau Ludwig Grabau nach einem Vortrage von Frau oonEckenbrscher. Geschichte: Mitgliederzahl April 1910: 45. Erweiterung des Vorstandes auf 25 Mitglieder. 1913/14 186 Mitgl., 1915/16 174 Mitgl., 1917/18 180 Mitgl. Oktober 1917 Festvorstellung im Cölner Opernhause mit großem Erfolg. Im Laufs der Jahre Reineinnahmen von 30 000 M. für koloniale Zwecke gespendet. Beteiligung an den Kolon. Patenschaften. Im Herbst 1916 werden Frau Ludwig Grabau und Frau Reg.-Präsident v. Starck zu Ehrenvorsitzenden gewählt. -4 50 Cottbus: Vorstand: Frau Stadtrat Fritsch, 1. Vorsitzende, Turmstr. 7, Frau Sanitätsrat C r a in e r, 2. Vor-- sitzende: Frau Edele v. Oetinger, 1. Schriftführerin und Schatzmeisterin, Münzstr. 27, Frau Bumm, 2. Schriftführerin und Schatzmeistsrin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 117. — Gegründet: 1909 durch Major Kreut er, Vorsitzender der D. K. G. Geschichte: Erste Vorsitzenden: Frau Hauptmann Günther, Frau Major Hardt, Frau Oberst r>. Jacob i. Seit 1914 Frau Stadtrat Fritsch. Beteiligung an den Sammlungen des Bundes, der Frauenbundspende, der Decken- und Kissensammlung. Bücher- und Zigarren- spenden. Regelmäßige Mitgliederzusammenkünfte und häufige Vortragsveranstaltungen. Vorstellungen im Stadt- theater zum Besten der Iubiläums-Spende. Crossen: Vorstand: Frau Dr Strauß, 1. Vorsitzende und Schatzmeistsrin, Lorenzsteig 5, Herr Dr. Strauß, 2. Vorsitzender: Frau Hauptmann Leutwein, Schriftführerin, Villa Olgivie. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 73. — Gegründet: im Winter 1913/14 auf Anregung von Frau Oberleutnant v. N e g e I e i n. Geschichte: Schnelles Anwachsen aus fast 100 Mitglieder. Beteiligung an den Kriegspatenschaften, den Bücher- und Kleidersammlungen: jährliche Veranstaltung von Kolon. Vortrügen. Danzig: Vorstand: Frau Reg.-Präsident F o e r st e r,. 1. Vorsitzende, Hansaplatz, Frau Oberbaurat Heeser, 2. Vorsitzende: Frau Ingenieur Wächter, 1. Schriftführerin, Kohlsnmarkt 5, Frau Pros. v. Bockelmann, 2. Schriftführerin: Herr Oswald Schäfer, 1. Schatzmeister, Lang- gasse 31, Frau Dr. Eckleben, 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 72. — Gegründet: 18. Okt. 1909 unter dem Ehrenvorsitz von Frau v. Mackensen, Exz„ und Frau v. Iagow, Exz. G e s ch i ch t e:' Werbetätigkeit zur Belobung des Interesses für die Frauenfrage in den Kolonien. Stellenvermittlungen und Geldspenden zur Unterstützung der Frauenauswanderungen. 6 Lichtbildervorträge veranstaltet: 600 M. für Kolonialwohlfahrt gespendet. Bücherssndungen in die Kolonien, Ermittlungen und Patenschaften, kinemato- graphischs Vorführungen zum Besten der Iubiläums- Spende. Ehrenmitglieder: Frau Oberstabsarzt Dr. Mette und Frau Admiral v. H o l l e b e n. 51 Detmold: Vorstand: Freifrau v. W e r t h e r n, 1. Vorsitzende, Schanze, Frau Oberbürgermeister Wittje, 2. Vorsitzende; Frau v. Hake, 1. Schriftführerin, Bandelstr. 10, Frl. v. Dllring, 2. Schriftführerin; Frhr. v. Werthein, stellvertretender Schatzmeister. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 108. — Gegründet: 1808 unter dem Vorsitz von Freifrau v. Werthern. ^ Geschichte: Ehrenvorsitzende Prinzessin Carola zu Lippe. Anfängliche Mitgliederzahl SO. Im Herbst 1908 die Gründung einer Ortsgruppe Lippstadt, die sich Detmold angliederte. Häufige Veranstaltungen, zum Teil gemeinsam mit anderen Vereinen; 1904 großes Gartenfest mit 2185 M. Reingewinn. 1914 Stiftung von 1000 M. für den Aus- reisesonds. Beteiligung an der Frauenbundspende, der Herzog - Johann - Albrecht - Spende, der Iubiläumsspende. Sendungen von Büchern und Kleidungsstücken an die Zentrale, Mitarbeit an der Dockensammlung der Kaiserin und der Deutschen Frauonhaarsammlung. Zeichnung von 5000 M. Kriegsanleihe. Döbeln: Vorstand: Frau E. o. Beulwitz, 1. Borsitzende, Dresden-N-, Schillorstr. 9, Frl. E. Schumann, 2. Vorsitzende, und 1. Schriftführerin, Schillerst!. 11, Frau Pros. Rothe, 2. Schriftführerin: Herr R. Thallewitz, Schatzmeister, Rosmarionstraße. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 82. — Gegründet 9. Februar 1913 auf Beranlassung der Abteilung Dresden durch Frau Oberst Kaden und Frau Ella v. Beulwitz, nach einem Vortrage von Herrn Oberbürgermeister Dr. Külz, Zittau. Geschichte: Erste Vorsitzende Frau Oberst Kaden, 1914/15 Freifrau v. Falken st ein, dann Frau v. Beulwitz. Mitgliedorzahl zwischen 80 und 110. Vortrags- veranstaltungen, Büchsrsammlungen für Südwest. Vermittlung von Mädchenausrsisen; Kolon. Patenschaft. Beteiligung an der Decken- und Kissensammlung, der Haar- und der Büchersammlung. April 1918 Theatervorstellung zum Besten der Iubiläumsspende. Dortmund: V o r st a n d: Frau Landrichter Staeps, 1. Vorsitzende, Hagenstr. 23, Frau Scheidweilsr-Herberg, 2. Vorsitzende; Frau Dr. v. Segnitz, 1. Schriftführerin, Schwabonwall, Frau Bankdirektor Witsch er, 2. Schriftführerin; Frau Generalagent Consbruch, 1. Schatz- meisterin, Bismarckstr. 37, Frau Dr. Brunck, 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 119. — Gegründet: 1910 auf Anregung von Frau Major Gaupp- Witten durch Frau San.-Rat Dr. Ha n s b e r g. 4 * 52 Geschichte: Erste Vorsitzende Frau Dr. Hansberg, dann Frau Landrichter S t a e p s. Festveranstaltungen, Vortrage. Im Kriege Kolon. Patenschaft. Dresden: V o r st a n d: Stistsdame v. Holleben, 1. Vorsitzende, Räcknitzstr. 12, Frau Staatsminister B e ck, Exzellenz, 2. Vorsitzende; Frl. Josephs Sputh, Lipsiusstr.lv, 1. Schriftführerin, Frl. Sophie Schramm, 2. Schriftführerin; Frau Konsul Reimer, Schatzmeisterin, KöniglIohann-Straße. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 357. — Gegründet: 21. Mai 1SV9 durch Herrn R. A. Schlechter, unter dem Vorsitz von Ehrenstiftsdame Ellinor o. Wedel. Geschichte: Seit 1V1V unter dem Protektorat Ihrer Kgl. Hoheit Prinzessin Mathilde zu Hz. S. Ehrenvorsitzende: Frau Generaloberst Freifrau v. Hausen, Exzellenz. 1. Festveranstaltung November 1910. Reingewinn 7898 M.; davon 6VVV M. für ein „Dresdner Zimmer" in Keetmanshoop gestiftet. 1912 auf Anregung von Dresden die Abteilungen Plausn i. Vgtl., Döbeln, Zwickau, Zittau gegründet. 1913 großes Fest, „Ein Krammarkt zu Dresden vor 109 Jahren." Reingewinn 32 690 Mark. 2V 909 M. für den Bau des Kinderheims Karibib abgesondert. 6999 M. als Zinssumme für das „Dresdner Zimmer" in Keetmanshoop reserviert, 2909 M. an die Elis.- Häuser der G. K. G. und 1999 M. für die Lazarettbibliothek in Tanga gespendet. Seit Dezember 1913 ist Frl. v. Hol- leben Vorsitzende. Anschluß an die Kriegsorganisation Dresdner Vereine, 12 Kolonialpatenschast. Ermittelungen, wöchentliche Arbeitsnachmittage zur Herstellung von Docken und Kissen für die Sammlung der Kaiserin. Frauenhaar- sammlung. Beteiligung an der Frauenbundspende, der Herzog-Johann-Albrecht-Spende und anderen Sammlungen. Duisburg: Vorstand: Frau Lütgen, 1. Vorsitzende, Mühl- heirner Str. 58, Frau Gen.-Direktor Reuter, 2. Vorsitzende; Frau Dr. Giesbert, 1. Schriftführerin, Stein- straße 6, Frl. Elfe Schombart, 2. Schriftführerin: Frau Herrn. Paß mann, 1. Schatzmeisterin, Hafenstr., Frau Hugo Bösgen, 2. Echatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 92. — Gegründet: 1912. Geschichte: Lebhafte Beteiligung an den Arbeiten des Bundes. Erfolgreiche Veranstaltungen im Kriegs. Starke Inanspruchnahme durch die örtlichen Krisgs- vorhältnisse. Düsseldorf: Vorstand: Frau Konsul Günther, 1. Vorsitzende, Bsethovenstr. 19, Frau v. Rappard, 2. Vorsitzende; Frau N. Eglinger, Schriftführerin, Schumann- 53 strotze 1g; Frau Kommerzienrat Klaggos, Schatzmsisterin, Jügsrhofstr. 22. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18; 164. — Gegründet: 1913 auf Veranlassung von Frau Ober- präsident v. Rheinbaben durch Frau O. Günther. Geschichte: Die 55 ersten Mitglieder vor der Gründung privatim durch Frau Günther geworben. Seitherige allmähliche Mitglieder-Zunahme. Beteiligung an den Kolon.-Patenschaftsn und anderen Kriegsarbeiten. Eberswalde: Vorstand: Frau Dr. Römer, 1. Vorsitzende, Donopstr. 19, Frau Pros. Pauli, 2. Vorsitzende; Frl. E. Fuhrmann, Schriftführerin, Domplatz; Frau Ernst Wartenborg, Schatzmeisterin, Eissnbahnstr. 12. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 53. — Gegründet: 23. März 1911. Geschichte: Nach dein ersten Vortrage von Frau v. Eckenbrecher Anwachsen der Abteilung auf 59 Mitglieder. Jährliche Veranstaltungen und Vortrage zum Besten der Bundesarbeit. 1914 Beitrag zum Besten der Kolon.-Familisn. Zwei Kolonial-Patenschaften. Kriegs- arbeit der Mitglieder im Vaterländischen Frauonvorein. Eisleben: V o r st a n d: Frau Gertrud Mager, 1. Vorsitzende, Hallesche Stratzs; Frl. Marie Hesse, 1. Schriftführerin, Wilhslm-Beinert-Str., Frl. Helene Thormann, 2. Schriftführerin; Frau Lisbsth Rauch, Wilhelm-Beinert- Stratze, Frau Bertha Niese, Frau Hedwig Thewes, Frau Frieda Buchmann, Schatzmeisterinnen. — Anzahl der * Mitglieder am 1. 3. 18: 74. — Gegründet: im Mai 1914 nach einem Vortrage von Frau Elfe v. Bötticher. Geschichte: 1. Vorsitzende Frau Dr. B ö h m e r. Nach Kriegsausbruch vollständige Ruhe. Seit 1916 Vorsitzende Frau Gsh.-Nat Mager. Regelmäßige Mitglieder- zusammenkllnste. Beteiligung an der Docken- und Kissen- sammlung; an der Herzog-Johann-Albrecht-Sponde. Vor- tragsveranstaltungen. Gartenkonzert, Unterhaltungs- abende. Beteiligung an der 6., 7. und 8. Kriegsanleihe, an der Jubiläumsspende; stetige Mitgliederzunahme. Elberfeld: Vorstand: Frau Ed. Gebhard, 1. Vorsitzende, Moltkestr. 67, Frau W. Simons, 2. Vorsitzende; Frau Otto Glanz, 1. Schriftführerin, Viktoriastr. 24, Frau Rudolf v. Baum, 2. Schriftführerin; Frl. Luise HoIthaus, Schatzmeisterin, In den Birken 14. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 132. — Gegründet: 29. Nov. 1919 in Gegenwart von Frau Hedwig Heyl und Oberstabsarzt Dr. P. H. K u h n im Hause von Frau Julius S ch n i e w i n d. 5 -^ Geschichte: Gemeinsame Arbeit von Elberfeld und Barmen bis zur Gründung einer selbständigen Abteilung in Barmen. 1911 und 1912 Festveranstaltungen zum Besten des Jugendheims. November 1912 Anschluß an den Stadtverband Elberfeld der Frauenvereine. Verbindung mit der Abt. der D. K. G. Gemeinsame Vortragsveran- staltungen. Vermittlung von Mädchenausreisen. Beteiligung an den Sammlungen der Zentrale,Deckensammlung, Viichersammlung, Patenschaften, Stiftungen usw. Ersurt: Vorstand: Frau Geh.-Rat Schlomka, 1. Vorsitzende, Viktoriastr. 19, Frau Salender, 2. Vorsitzende; Frau Greiner, 1. Schriftführerin, Nerbystr. 7, Frau Müller, 2. Schriftführerin; Frau Bayer, 1. Schatzmeisterin, Dorotheenstr. 17, Frau Sanisch, 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 1S7. — Gegründet: Frühjahr 1919 durch Frau Major W i n k l s r. Geschichte: Anfänglich 29 Mitglieder. Erste Veranstaltung im Dezember 1919: „Der Engel in der Kunst". Stiftung eines „Erfurter Zimmers" für Keetmanshoop in Aussicht genommen. Sammlung von Büchern und Zeitschriften für die Kolonien. 1911 Gartenfest mit Feuerwerk. 1912 Koloniales Gartenfest. Aufklärende Vortrüge. 1913 Theaterabend. Anwachsen auf 135 Mitglieder. Seit 1913 Frau Geh.-Rat Schlomka Vorsitzende. Teilnahme an der Kriegshilss zum Besten der Heimarbeiterinnen und andern vaterländischen Arbeiten. Beteiligung an der Decken- und Kissensammlung für die Kaiserin, an der Geld- und Zigarrensammlung für Süd-West, an der Frauenbundspends, der Herzog-Iohann-Albrecht-Spsnde - und am Ausbaukonto. Koloniale Patenschaften. Bunter Abend zum Besten der Jubiläums-Spende. Reinertrag 1599 M. Schnelles Anwachsen der Abteilung. Etzlingen: Vorstand: Frau Ober-Rsg.-Rat Pommer, 1. Vorsitzende, Ritterstr. 19, Frau Fabrikant Furch, 2. Vorsitzende. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 32. — Gegründet: 23. Mai 1911 durch Frau Oberpräzeptor CalM- b a ch. Geschichte: Anfangs 39 . Mitglieder. Seit Anfang 1912 Frau Ober-Reg.-Nat Pommer Vorsitzende. Gemeinsame Vortragsveranstaltungen mit dem Kolonialverein. Teilnahme an den Veranstaltungen in Stuttgart. Beteiligung der Mitglieder an jeder Art Kriegshilss. 5,3 -Essen a. Ruhr: Vorstand: Frau Dettmar, 1. Vorsitzende, Lortzingstr. 6, Frau von Bemberg - Flamersheim, 2. Vorsitzende; Frau Marie B a s ck e r, 1. Schriftführerin, Richard-Wagner-Str, 56, Frau Holz Hausen, 2. Schriftführerin: Frau G. S ch m e m a n n, 1. Schatzmeisterin, Kleist- str. 8, Frau G i r a r d e t> 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1.3, 18: 367. — Gegründet: 16. Februar 1911 durch die Fürstin B e n t h e i m. Geschichte: Erste Vorsitzende Frau Landgerichtsdirek- tor Bougu 6. Erste Veranstaltung im Stadttheater April 1911. Reingewinn: 12 054 M. 2. Vorsitzende seit 1912 Frau Oberbaurat H e e s e r. Januar 1912 Anschluß an den Rheinischen Gauverband. Großes Wohltätigkeitsfsst. Reingewinn 3784,27 M. Beteiligung an den Krisgs- arbeiten für die Marinesoldaten, an der Kaiserin-Spende und an der Haarsammlung. Koloniale Patenschaft. 1918 mehrere Veranstaltungen, die 1869 M. zum Besten der Iub.-Spsnde und der internierten Frauen und Kinder einbringen. Frankfurt a. O.: Vorstand: Frau Friedrichs, 1. Vorsitzende, Sosienstr. 78, Frau Grasbe, 2. Vorsitzende; Frl. v. Stumpf, 1. Schriftführerin, Fllrstenwalder Str. 46, Frl. Stubenrauch, 2. Schriftführerin; Frau Benedix, 1. Schatzmeisterin, Eubener Str. 1, Frl. Marie Koller, 2. Schatzmeisterin. -— Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 164. — Gegründet: 8. Mai 1969 durch Frl. o. N e g e l e i n. Geschichte: Hinaussendung mehrerer junger Mädchen nach Südwest. 1916 Teilnahme an der Sammlung für das Heimathaus. 1911 Festveranstaltung zum Besten von LUderitzbucht. Gemeinsame Vortragsveranstaltungen mit der D. K. G., 5-Uhr-Tees und koloniale Vorlesungen. Sammlung einer Bücherei. Beteiligung an den Kriegsarbeiten in der Heimat. Nähabende für Ostpreußen usw. Teilnahme an der Deckensammlung Ihrer Majestät und der Frausnhaarsammlung. Zeichnung von Kriegsanleihe. Versuchs, einen Märkischen Gauverband zu gründen. Fraustadt: Borstand: Die Papiere sind in Verwaltung von Frl. E. Worms, der Schwester der verstorbenen Vorsitzenden. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3i 18: 6. — Gegründet: 1916. Geschichte: Die Abteilung zählte etwa 26 Mitglieder. Vorsitzende Frau Major M s n z. Seit 1914 stell- vertr. Borsitzende Frau Pastor Gürtler, Juni 1917 Tod der Frau Gürtler. Borsitzende bis November 1917 .Frau Major S ch u ch. Seither ruht die Abteilung. 56 Gelstmkirchen: Vorstand: —. Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: —. — Gegründet: April 1913 durch Ihre Durchlaucht Prinzessin Pauline zu Bentheim-Steinfurt h. Geschichte: Mitgliederzahl im ersten Jahr 83: jetzt 187. 1913 Kolonialfsst. Im Kriegs Beteiligung an verschiedenen Kriegssammlungen. Gießen: Vorstand: Frau Geh.-Rat Eck, 1. Vorsitzende^ Löberstr. 29: Frau Dr. I e ß, 1. Schriftführerin, Alicestr. 31, Frau A. Kindt, 2. Schriftführerin: Frau Kommerzienrat Roll, 1. Schatzmeistsrin, Moltksstr. 14, Frau R.-A. Engisch, 2. Schatzmeisterin. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18 : 262. — Gegründet: im Sommer 1910 unter dem Vorsitz von Frau Pros. B ö t t i ch e r. Geschichte: Anfangs 25 Mitglieder. Alljährlich festliche Veranstaltungen, Beteiligung an einer kolonialen Kunstausstellung und an einer völkerkundlichen Ausstellung. Im Kriegs zweimal Sammlungen, deren Ergebnis 4538 M. für koloniale oder wohltätige Zwecke. Im Dezember 1912 Wiedererweckung der Gistzener Abteilung, der D. K. G. Zehn selbständige Vortragsabende und drei gemeinsam mit anderen Vereinen. Fürsorge für das Heimathaus in Keetmanshoop, Büchersammlungen für verschiedene Lazaretts. Beteiligung an der Decken- und Kissensammlung der Kaiserin, an der Aufklärungsarbeit des Kriegspresseamtes und an der Bücher- und Zigarrensammlung für Südwest. Glogau: Vorstand: —. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3.. 18: 45? — Gegründet: 1919. Geschichte: Bors. war Frau Bürgermeister Iahn. Seit dem Kriege ruht die Abteilung, weil sich keine geeignete Bors. fand. Gnesen: Vorstand: Frau Geh. Sän.-Rat Kayser, Irren- anstalt Dziekanka b. Gnesen. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 82. — Gegründet: 1998 durch Frau v. Lilion- c r o n. Geschichte: Erste Bors. Frl. Fröhlich, seit 1999 Frau Postdirektor Stryk. Seit 1916 Frau San.-Rat Kayser. Vor dem Kriegs häufige Veranstaltungen und Feste. Beteiligung an der Iub.-Spsnde. Eifrige Lektüre von „Kolonie und Heimat". In letzter Zeit Anwachsen der Mitglisderzahl. 57 «Sodesberg: Vorstand: FrI. Margarete Schmidt, 1. Bors., Nüdingsdorfer Str. 37, Frau San.-Nat Rhein, 2. Bors.; Frl. Anna Eelderblom, 1. Schriftf., Heerstr. 25, Frau v. Essen, 2. Schriftf.; Frau Schmale, 1. Schätzn,., Heerstr. 20, Frau Steffenhagen, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 85. — Gegründet: 1308 durch Hauptmann v. A m e l u n g. Geschichte: Anfangs 7 bis 9 Mitglieder. Bors. Frl. M. Schmidt, dann Frau Bertha Lehn; seit 1311 wieder Frl. M. Schmidt. Zahlreiche Vortrage und kleinere Veranstaltungen. 1333 und 1913 je ein großes Kolonialfest mit reichem Ertrag. Im Kriegs Anschluß an die örtliche Kriegsarbeit. 1916 Kolonial-Opfertag. Kolon. Patensch. und Vortrage. Görlitz: Vorstand: Freiin v. Vögten, 1. Bors., Linden- weg 13, Frau Kommerzienrat Weil, 2. Bors.; Baronesse v. Vietinghoff, 1. Schriftf., Blumenstr. 55, Frau Gertrud Iaques, 2. Schriftf.; Frau Direktor Bublitz, 1. Schatzm., Marionplatz 2, Frau Dr. Tschörtner, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 153. — Gegründet: 1338 auf Anregung der Freifrau v. Lilien- cron durch die Herren der D. K. G. General v. Fran - 80 is und Oberst v. I a s k i. Geschichte: Bors. Frl. v. Lewinski, seit 1913 Freiin Maris v. Vögten. Höchstzahl der Mitglieder vor dem Kriege 183. Kolvnialfeste. 1311 Fest in der Stadt- halle. Aus dem Ertrag Spende für Keetmanshoop. 1312 Beitritt zum schles. Gaunerbande. Kolonialvorträge, Stellenvermittlung für ausreisende Mädchen, Beteiligung an den Bllchersammlungen für Südwest, an der Herzog- Iohann-Albrecht-Spende, an der Decken- und Kissensammlung der Kaiserin. Veranstaltung von Vortragen, Spenden für die internierten Frauen und Kinder und für den Iubiläums-Fonds. Goslar: Vorstand: Frau Gsn.-Sup. Schröder, 1. Bors., Am Heiligen Grabe 3g, Frau Hoers, 2. Bors.; Frl. E. Tappen, Schriftf., Triftweg 31; Frau Stabsarzt KaI - weit, Schatzm., Vititorpromenade 8. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 85. — Gegründet: 29. August 1911 von der jetzigen Vorsitzenden. Geschichte: Im ersten Jahre 32 Mitglieder. Höchstzahl 123. Regelmäßige Vorstandssitzungen. Beteiligung an den Büchersammlungen für Südwest. Feste und Veranstaltungen. Im Kriege Beteiligung an den örtlichen ö8 Kriegsarbeitcn. Kolon. Patenschaft. Sammlung von Kleidern für die Frauenbundspende. Beteiligung an der Haarsammlung. Verteilung von Schriften des Kriegs- presseamts. Göttingen: Vorstand: Frau Pros. Göppert, 1. Bors., Hoher Weg 7, Fpau Gsh.-Rat Bertholt,, 2. Bors.,' Frau Pros. Bock, Schriftf., Frisdländer Weg 41; Frau Dr. Ruprecht, Herzberger Chaussee 49, Frau Bburat Bregln nnn, Frau Konsul Nedemann, Frau Hauptmann v. Diemar, Schatzmeisterinnen. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 135. — Gegründet: November 1908 mit 20 Mitgliedern. Geschichte: November 1909 Kolonialausstellung mit großem Erfolgs und einem Reinertrag von 3678 M., davon 3000 für Kestmanshoop abgeführt. Höchstzahl der Mitglieder 200. Regelmäßige Vortragsveranstaltungen, zum Teil gemeinsam mit der D. K. G. Häufige Spenden für Kolon. Zwecks, Bllchersendungen für Südwest. Im Kriegs Sammlung von Männerkleidern, Zigarren und Liebesgaben für das Mannschaftslagsr in Aus. Gronau i. W.: Vorstand: Freifrau v. Elverfeldt, 1. Vors., Eperstr. 14, Frau Geh.-Nat v. Delden, 2. Bors.; Frau Dr. I. v. Delden, 1. Schriftf., Enschsder Str. 57, Frau Lina Meyer, 2. Schriftf.; Frau Bürgermeister Hagedorn, 1. Schatzm., Bahnhofstr. 8, Frau Auguste Hoff, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 22. Geschichte: Kleine Abteilung von ungefähr 20 Mitgliedern. Gemeinsame Kriegsarbeit mit dem Vaterländischen Frauenverein und dem Vorstände des Kolonialvsreins. Halberstadt: Vorstand: Frau Oberstleutn. v. Haustein, Vors., Spisgelstr. 56; Frau Pros. Rüler, Schriftf., Westen- dorfstr. 5; Frau Oberstabsarzt Festenbsrg. Schatzm.. Moltkestr. 32. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 49. — Gegründet: Im Winter 1909 nach einem Vortrage von Frl. v. Negelein aus Braünschweig. Geschichte: Erste Vors. Frau v. K e t t I e r. Gemeinsame Vortragsabende mit der D. K. G. Kolonial-Patensch. für eine Familie. Hamburg: Vorstand: Frau Helga Boysen, 1. Vors.. Brahmsalles 74, Frau-Helene Luetkens, 2. Bors.; Freifrau v. Stern enfels, 1. Schriftf., Heinrich-Hertz-Str. 1, Frau Konsul Hernsheim, 2. Schriftf.; Frau Adele Günther 1. Schatzm., Alts Nabenstr: 13, Frau Pros. 5Y Thilenius, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 488. — Gegründet: 1989 von Frau Helga B o y s e n. Geschichte: Anfangs 78 Mitglieder. Prüfung geeigneter Mädchen für die Ausreise, Betreuung bei der Abreise durch Abteilung Hamburg. Aufführung des „Struwelpeters", woraus 4858 M. für Keetmanshoop ge>, spendet. Jährliche Wohltätigkeitstees und Kolonial- vorträge. Ueberschllsse für die ausreisenden Mädchen. 1912 Hauptversammlung des Frauenbundes der D. K. G. in Hamburg, gleichzeitig mit der Tagung der G. K. E. Veranstaltung eines Tees zu Ehren der Herzogin Joh. Albr. Seit 1913 Frau Bürgermeister Prsdöhl Ehrenvorsitzende der Abteilung. Seit Kriegsausbruch Mitarbeit für die Krisgs- hilfe. 4688 Paar Strümpfe und andere Liebesgaben aus Spenden der Mitglieder aufgebracht. Große Zahl von Kolon.- Patensch. (z.Zt. 12). Regelmäßige Mitglieder-Zusammenkllnfte. Anfertigung von 2386 Lazarettkissen,' Beteiligung an der Kaiserin-Spende, an der Ioh.-Albr.-Sp. und an der Frauenhaarsamml. Kriegsversichsrung von 19 in Hamburg lebenden Kolonialkindern, wofür 14 888 M. gespendet. Stiftung von 16 688 M. durch Herrn und Frau Carl Günther als Grundstock zu der Hamburger Kolonialen Günther-Stiftung zur Unterstützung kolonialer Jugend in Hamburg. 1916 tritt Frau Bürgermeister v. Meile dem Borstand bei. Hamsln: V o r st a n d: Frau v. Unger, 1. Bors., Pyrmonter Straße 3, Frau. Brünig, 2. Bors.; Frl. Bieth, 1. Schriftf., Deisderstr. 71a, Frau Wannschaff, 2. Schriftf.; Frau Bünthsr, 1. Schatzm., Redenallce 1, Frl. Koch, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1.3.18: 189. — Gegründet: 1989 auf Anregung von Leutnant H a r b e r s. Geschichte: Erste Mitgliederzahl 25; erste Vorsitzende Frau Geh.-Nat Krüger. Arbeit für die Schule in Okahandja. Sendungen von Spielsachen u. Schulbüchern. Seit 1918 Vorsitzende Frau v. Ungsr. Gemeinsame Veranstaltungen mit der D. K. G. Entsendung von jungen Mädchen nach Südwest. Teeabende, Vortrage, stetiges Anwachsen der Mitglieder, Büchersammlungen, Spende für das Heimathaus und die Adda-v.-Liliencron-Stiftung. 1912 Höchstzahl der Mitglieder 156. Monatliche Mitglieder- zusammenkünfte. Im Kriegs Anschluß an den Nationalen Frauendienst. Beteiligung an der Frauenhaarsamml. Spende für die Kriegsgefangenen Frauen und Kinder. Kriegsgefangensnsendung nach Aus. Iub.-Sp. 60 Kamm: Vorstand: Frau Ellen Funke, 1. Borst, Bruder- stratze 44, Frau Helene S ch u l z e - P e I k u m. 2. Borst: Frau Frieda Herr, 1. Schriftst, Frau Maria Bahr,. 2. Schriftst: Frau Adels Leineweber, Schatzm., Bismarckstraße 24. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 63. — Gegründet: 28. November 1910. Geschichte: 1911 Anschluß an den westf. Gauverband. Mitglisderzahl anfangs 17, später 53. Vorstandsmitglieder anfangs 3, später 6. 1912—14 Veranstaltung von Vortragsabenden und Festen. Hannover: V o r st a n d: Frau v. Tschirschky-Bögen- dorff, Bors., Larchenberg 4; Frl. v. Arenschildt, Schriftst u. Schatzm., Eretchenstraßs 37. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 139. — Gegründet: 1912 durch Frl. ».Hatten. Geschichte: Erste Bors. Frau v. Em m i ch , Exz., Zusammenhalten der Mitglieder: kein öffentliches Hervortreten. Seit 1918 Bors. Frau v. Tschirschky-Bögsndorff. Beteiligung an den Kolon. Patensch. und Ermittlungen für den K. H. A. Hattingen a. N. Vorstand: Frau Paula Wittich, 1. Borst, Winz b. Hattingen, Frau Joh. Weygand 'jun., 2. Borst: Frl. Hede Kiebarth, 1. Schriftst, Kirchplatz 8, Frl. Hilde Träger, 2. Schriftst, Sprokhövelsr Straße: Frau Rektor Brämer, 1. Schatzm., Frau Elis. Brink- mann, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 58. — Gegründet nach einem Vortrag des Herrn v. Amelun'xen im Herbst 1910 gegründet im Herbst 1911. Geschichte: Anfänglich 50 Mitglieder, Höchstzahl über 70. Bors. seit Beginn Frau Paula Wittich. Gut besuchte Veranstaltungen für die verschiedenen Zwecke des Bundes. Beteiligung an der fokalen Kriegshilfe. Regelmäßige Zusammenkünfte, wobei für Lazarette gearbeitet wird. Heidelberg: Vorstand : Frau Geh.-Rat Wage »mann, 1. Borst, Bergstr. 80, Frau Pros. Häberle, 2. Borst: Frl. Erika Neubert, Schriftst, Erwin-Node-Str. 12; Frau Bankdir. Frein erey, 1. Schatzm., Bergstr. 94, Frau Elsa Trott er, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 128. — Gegründet: 12. Januar 1911 nach einem Bortrage von Frl. Maria Karow erfolgte die Gründung durch Hauptmann Stoy am 22. März. Geschichte: Anfangs 31 Mitglieder. Sehr schnelles Anwachsen auf 84. Erstes Unternehmen ein glänzend verlaufenes Kolonialfest, aus dem 2999 M. für das Kinderheim in Lüderitzbucht angelegt wurden. Stellenvermittlung, Büchersammlungen für Südwest. Häufige Vortrags- veranstaltungen; große Spenden für die Elisabeth-Häuser. 1914 große Festveranstaltung. Mitarbeit im Kolonialen Hilfsausschuß, an der Frauenbundspende. Werbetätigkeit, Nähnachmittags, Kolon. Patenschaften. Paketsendungen nach Aus: Konzerts und Vortragsveranstaltungen, Spende von 11 999 Zigarren und zahlreichen Büchern für Slldwest. Heilbronn: B o r st a n d: Frau Hedwig Bruckmann, Bors., Moltkestc. 8: Frau Dr. Nöser, Schriftf., Karlstr. 49: Frau Antonie Knarr, Schatzm., Gutenbergstr. 51. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 159. — Gegründet im Januar 1911 nach einem Vortrag von Frl. K a r o w. Geschichte: Schnelles Anwachsen auf 122 Mitglieder. November 1911 Tod der ersten Bors. Frau Elisabeth F l a m m e r. Seither Frau Bruckmann. Im Januar 1912 Anschluß an den Gauverband Württemberg. Gemeinsame Vortragsveranstaltungen mit der D. K. G. 1914 größere Spende für die Elisabsthhäuser. Beteiligung an der Joh.-Albr.-Sp., an den Kolon. Patensch. und an der Iub.-Sp. Eifrige Werbearbeit. Heydekrug. V o r st a n d: Frau Mllhlenbesitzsr Schlimm, 1. Bors., Werden bei Heydekrug: Frau Amtsrichter Kreß, 2. Bors.: Frau Nechtsanwalt Till, 1. Schriftf., Frau Rektor Brunk, 2. Schrift.; Frau Iustizrat Hoffmann, 1. Schatzm., Frau Kolitz, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 44. — Gegründet am 27. Januar 1914. Geschichte: Anfangs 39 Mitglieder. Regelmäßige Monatsversammlungen. Vertrags- und Festveranstaltungen. Unterbrechung der Arbeit von 1914 bis 1915 durch den Krieg. August 1915 Wiederaufnahme der Veranstaltungen. Beteiligung an der Frauenbundspende, der Herzog-Iohann- Albrecht-Spende und vaterländischen Zwecken. Anfertigung von Knabenanzllgen für die Ansiedlerfamilien. Ständige Mitgliederwerbung. Beteiligung an der Zigarren- und BUchsrsammlung, an der Iub.-Sp. und an der Sammlung für die Kriegsgefangenen Frauen und. Kinder in Ostafrika. Kiel: B o r st a n d: Frau Admiral Hornung, 1. Bors., Düppelstr. 69, Frau Burchard, 2. Bors.; Frl.' Reichert, Schriftf., Hohenbergstr. 21; Frau Miede, 1. Schatzm., Ringstr. 65, Frau Reess, 2. Schatzm. — Anzahl der Mit- 62 glieder am 1. 3. 18: 117. — Gegründet: Juni 1910 unter dem Borsitz von Exzellenz Aschenborn. Geschichte: Anfangs 89 Mitglieder. Veranstaltung von Vortrügen, Konzerten und Basaren, vor allem für das Heimathaus in Keetmanshoop. Seit 1913 Frau Admiral Hornung Vorsitzende. Exzellenz Aschenborn Ehrenvorsitzende. 1918 Sammlung von 2300 M. für die Kolon. Spende. Zwei Kolon. Patenschaften und Mitarbeit im Kolon. Hilfsausschutz. Kissingen: V o r st a n d: z. Z. vertreten durch Freiherr Lochnsr v. Hütten dach. — Gegründet: 1908. Geschichte: Die Mitgliederzahl betrug etwa 45. Augenblicklich ruht die Abteilung, da sich keine Vorsitzende für sie fand. Den Vorstand vertritt der Schriftführer Freiherr Lochner v. Hüttsnbach. Kolberg: V o r st a n d: Frl. von Braunschweig, Wilhelmstr. 7. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 16. — Gegründet: 3. 11. 1913 auf Anregung von Frau Ionas von Frl. v. Braunschweig. Geschichte: Infolge der Kriegszeit konnte die Abteilung sich als solche nicht durch Veranstaltungen be- tätigsn, da sie zu klein ist. Königsberg: V o r st a n d: Frau J.-Rat Hennig, 1. Bors-, Hintertragheim 19, Frau Elis. Böhm, 2. Bors.: Frau v. Streszynski, 1. Schriftf., Tiergartenstr. 49g, Frau Minna Stantien, 2. Schriftf.,' Frau Bankdirekt. Frech, 1. Schatzm., Vordere Vorstadt 48/52, Frau Emmy Zander, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 73. — Gegründet: Mai 1910 durch Frau Geh. J.-R. H e n n i g. Geschichte: Werbearbeit, Vortrüge, Festveranstaltungen. Dezember 1913 „Jahrmarkt in Windhuk" zum Besten des Heimathauses. Stellenvermittlung. Oktober 1913 Gründung des Ostpr. Gauverbandes. Dessen Zentrale Königsberg. Beteiligung an der Frauenbundspende, der Hsrz.-Joh.-Albr.-Sp- und vaterländischen Arbeiten. Uebernahme von Kolon.-Patenschaften. Köslin: B o r st a n d: Frau Olga Ionas, 1. Bors., Miihlen- torstratzs 24, Frau Selsr, 2. Bors.; Frl. v. Kamcke, 1. Schriftf., Ragzower Allee 1; Frl. Geiseler, 1. Schatzm., Danziger Str. 18. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 157. — Gegründet: März 1910 aus Anregung von Frl. Maria Karow durch Frau Dir. I o n a s. S3 Geschichte: Mitgliederzahl am Schluß des ersten. Jahres 89. Höchstzahl vor Kriegsausbruch 189. Häufige Vortragsveranstaltungen. Feste, Ausflüge. Summe der Mitglisdsbeiträge bis heute 5585 M. Davon an die Zen- träte 5247 M. abgeführt. Bruttoeinnahmen aus den Veranstaltungen 7283 M. Davon an die Zentrale 4116 M. abgeführt. Spende eines Harmoniums für Kestmanshoop. Kreuznach: Vorstand: Frau Pros. Witte, 1. Bors., Elisabethstraßs, Frau Landrat v. Nasse, 2. Bors.,- Frau San.-Rat Steppetat, 1. Schriftf., Königstr. 4, Frau Münsch, 2. Schriftf.; Frau Direktor Parisius, 1. Schatzm., Luisenpromenade 39, Frau Aug. Petthoff, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 165. — Gegründet: 1968 im Anschluß an einen Vortrag des Hauptm. v. Amelunxen. Geschichte: Erste Bors. Frau Professor Witte. Jährliche Fest- .und Vortragsveranstaltungen. 1912 Vortrug von Adda v. Liliencron. 1913 Beitritt zum Rhein. Gauverband. Große Iahresfeste. Während des Krieges vaterländische Vortrüge, die stets sehr lebhaft besucht waren. Krotoschin: V o r st a n d: Frl. Ottmann, stellvertr. Bors-, Zdunyerstraße; Frau Margarete Schiller, Schriftf. und Schatzm-, Schollstr. 43. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 36. — Gegründet 1969 durch Freifrau Adda v. Liliencron. Geschichte: Anfangs 66 Mitglieder. Erste Bors. Frau Oberst B r e i t h a u p t. 1916 dreimal wiederholte Kolonial-Aufsllhrungen. 1911—1913 Frau Oberst H a e v e r- n i ck. Stellvertretend Fräulein O t t m a n n. Teilnahme an den örtlichen Kriegsveranstaltungen, an der Frauen- bundspende, an der Iub.-Spsnde. Leipzig: Vorstand: Frau Konsul S p e r l i n g, 1. Bors., Leipzig-Go., Schloß Eohlis; Frau Clara Schmeichelt, 2. Bors.; Frau Elsa Nübner, 1. Schriftf., Kaiser-Wilhelm- Straße 47, Frau Marg. Otto, 2. Schriftf.; Fr. Käte Hert- wig. 1. Schatzm., z. Z. im Felde, Frau Marg. Bris gieb» 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 146. — Gegründet: 6. November 1912, in Gegenwart der Freifrau v. L i l i e n c r o n. Geschichte: Namhafte Stiftungen für die Elisabeth- häuser. Beteiligung an der Herz.-Ioh.-Albrecht-Spende. Stiftung des „Hildegard-Hanni-Bleichert"-Zimmers in Keetmanshoop durch die Vorsitzende. 1916 legt Frau Bleichsrt den Vorsitz nieder. Mitarbeit im Kolon. Hilss- -6H ausschuß. Fürsorge für 5 Kolon. Patensch. Beteiligung an der Lazarettdecksnspende für die Kaiserin. Liegnitz: V o r st a n d: Frau Oberpostdirektor Goerke, 1. Bors., Holteistr. 6, Frau Dr. Preuße, 2. Bors.; Frl. Peppel, Schriftf., Däslerstr. 14; Frl. v. Freyhold, Schatzm., Neue Goldberger Str. 51. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 68. — Gegründet: 1910 nach einem Vortrag der Freifrau Adda v. Lilien cron. Geschichte: Erste Bors. Frau Dr. Preuß: seit 1911 Frau G o e r k e. Jährliche Festveranstaltungen. Beteiligung an den BUchersammlungen für Südwest. Seit 1916 Beteiligung an den kolonialen Kriegsarbsitsn, der Decken- und Kissensammlung für Ihre Majestät, der Zigarren- und Lesestoffsammlung für Südwest und der Jub.-Sp. Anwachsen der Mitglieder durch eifrige Werbearbeit. Veranstaltung von vaterländischen Borträgen. Lübeck: Vorstand: Frau Dr. Görtz, 1. Bors., Am Burg- feld 12, Frau Dr. Prieß, 2. Bors.; Frl. v. Stsinmann, 1. Schrift., Sophienstr. 1, Frau Kohrs, 2. Schriftf.: Frl. B. Stolterfoht, 1. Schatzm., Cransforder Allee 8, Frau Nissen, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 150. — Gegründet im Herbst 1909 unter dem Borsitz von Frau Dr. G ö r tz. Nach einem Bortrag von Oberstabsarzt Dr. Kühn Beitritt von etwa 100 Damen. Jährliche Sammlungen für das Heimathaus in Keetmanshoop, die 1909 bis 1913 5019 M. einbrachten. August 1911 Zusammenstellung einer Bücherei für Mosches aus Abteilungsmitteln. Zusammenstellung von Büchereien für Südwest durch finanzielle Hilfe des Bundes unter Leitung von Frl. A. v. S t e i n m a n n. Häufige Vortragsveranstaltungen und Feste, die insgesamt 10 170 M. einbrachten, wovon dem Bunde 7700 M. für seine Arbeiten zur Verfügung gestellt wurden. Ludwigsburg: Vorstand: Frau B. Mack, Bors., Holz- straße 21; Frau E. N. E u t sch e r, Schriftf., Mylinstr. 4; Frau Frieda Feyerabend, Schatzm., Friedrichstr. 9. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 73. — Gegründet: Oktober 1911 durch Frau Major Breyer-Franck im Verein mit Frau General v. Berrer und Frau General- Oberarzt Dr. Fischer. Geschichte: Erste Bors. Frau General v. Bsrrer. Anfangs 40 Mitglieder. Protektorin I. K. H. Prinzessin Max zu Schaumburg-Lippe. Seit März 1913 1. Bors. Frau Fabrikant M a ck. Kriegspatenschaft. Sammlung für die .notleidenden Kolonialfamilien. 65 Lyck i. Ostpr. Vorstand: Frau Pros. Dr. Scheffler, 1. Bors., Königin-Luise-Pl. 13, Frau Rschtsanw. Rohe, 2.Bors.; Frau Generallsutn. Miitelstedt, Exzellenz, 1. Schrists., Norckstraße, Frau Staatsanwalt Eilendt, 2. Schrists.: Frau Dir. Neinberger, Schatzm. — Anzahl der Mit- glieder am 1. 3. 18: 34. — Gegründet im Anschluß an einen Vortrug von Frau o. Eckenbrecher. Geschichte: Teilnahme an der Einrichtung des Heimathauses in Keetmanshoop. Verlust. sämtlicher Papiere durch den Russeneinfall 1914. Wiederzusammen- tritt der Abteilung Anfang 1917. Beteiligung an - den Spenden für die Kriegsgefangenen Kolonialfamilien durch große Summen. Magdeburg: Vorstand: Frau Toni Sommer, 1. Bors., Fürstenwallstr. 6, Frau Anna Luise Schlicke, 2. Bors.: Frau Agnes Gutfche, Schrists., Kaiser-Wilhelm-Str. 15: Frau Marie Brunn, Schatzm., Richard-Wagner-Str. 2. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 182. — Gegründet: Winter 1907/98 dank den Bemühungen von Herrn u. Frau P. O. G e r i ck e. Geschichte: Ehrenvorsitzende Frau Gen.-Leutnant v. Raven. 1909 Uoberweisung von 6600 M. an das Heimathaus in Keetmanshoop. Teilnahme an den Vortragen der Deutschen Kolonialgssellschaft. In letzter Zeit Mitgliederzunahme. Marburg: Vorstand: Frau v. Blanksnsee, 1. Bors., Deutschhausstr. 34, Frau v. Negelein, 2. Bors.,- Frau Hege mann, 1. Schrists., Biegsnstr. 34, Frau Hilde- brand, 2. Schrists.; Frau Binder, 1. Schatzm., Aggershäussr Allee 5, Exzellenz v. Behring ; 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 111. — Gegründet: November 1908, nach dem Wsrbevortrag des Frl. v. Negelein aus Braunschweig. Geschichte: Erste Bors. Frau Geh.-Rat Lehman». Im ersten Jahr über 80 Mitglieder. Ständige Verbindung mit der D. K. G. Regelmäßige Bersammlungen. Wirksamkeit für die Gründung einer Pensionszsntrale für die Kinder von Ausländsdeutschen. Förderung kolonialer Wohlfahrtseinrichtungen durch größere Feste und Veranstaltungen. 1910 1590 M. nach Lüderitzbucht gesandt. Sammlung von Büchern für Südwest. Beteiligung an der neugsgründeten Gesellschaft „Deutsche Auslandsjugend". Beteiligung an der Kriegshilfe für die Familien aus Süd- west. Uebernahme von zwei Kriegspatenschasten. Opfertag für Slldwest am 16. Januar 1916. Einnahme 5 <6 2188,28 M., die auf verschiedene Kolonialspenden verteilt wurden. Gründung einer Krisgsnühstube. Spende von 813 Stück Wäsche für Slldivest. Veranstaltung von Vortrügen gemeinsam mit anderen vaterl. Vereinen. Seit 1917 Frau v. Blankensee Bors. Beteiligung an der Haarsammlung, an der Iubiläums-Spende. Koloniale Werbearbeit. Meiningen: Vorstand: Frau H. Schomburg-Schaller, Bors., Bismarckstr. 28; Frau Reg.-Rat Gerstenhauer, Echriftf.; Frau Geh.-Rat Kirchner, Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 38. — Gegründet in Anwesenheit von Adda v. Liliencron. Geschichte: Veranstaltung von Kolon.-Festen. Im Kriege Beteiligung der Mitglieder an der örtlichen Kriegshilfe, an der Frauenhaarsammlung. Meißen: Vorstand: Frau Emmerich, 1. Bors., Tonberg 17, Frau Dolch, 2. Bors.; Frau Franke, 1. Schriftf., Domplatz 8, Frau Feller, 2. Schriftf.; Frau Zimmermann, 1. Schatzm., Bismarckstr. 28, Frau Wieland, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 42. — Gegründet:. 12. Mai 1912. Geschichte: Anfangs 8 Mitglieder. Ende 1912 19, Ende 1913 26. Monatliche Zusammenkünfte mit Büchsen- sammlung. Kolonialvotträge. Februar 1914 Gründung eines Iugendbundes mit 36 Mitgliedern, die 1,86 M. Jahresbeitrag zahlen. Anfertigung von Kinderkleidern für Lllderitzbucht. Im Kriege Beteiligung an vaterländischen Arbeiten. Sammlungen für den Kolon. Hilss- ausschuß. Beteiligung an der Decken- und Kissen- sammlung I. M., Vorlragsveranslaliungen. Beteiligung an der Frausnhaarsommlung, an der Jub.-Sp-, an der Bücher- und Zigarren-Sp. für Südwest. Stetes Anwachse» der Abteilung. Memol: V o r st a n d: Frau E. Schwarz, 1. Dorf., Markt 86, Frl. I. Krüger, 2. Bors.; Frau Schroeder, 1. Schriftf., Polangenstraße, Frau H. B o ck, 2. Schriftführerin; Frau H. Dehning, 1. Schatzm., Friedrich- Wilhelm-Stratze, Frau Großmann, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 116. — Gegründet: 1913 durch einen Ausruf von Frau Professor le Manc. Geschichte: Anfangs 31 Mitglieder. Störung durch den Russeneinsall. Dezember 1918 Wiederaufnahme der Arbeit und Wahl von Frau Bankdirektor Schwarz zur Vorsitzenden. Ständiges Anwachsen der Mitglieder. Näh- 67 stunden für Kolon. Familien. Beteiligung an der Herzog- Joh.-AIbr.-Sp. und an der Frauenhaarsamml. Kriegs- patensch. Veranstaltung von Vortragen und Ausführungen. Beteiligung an der Jub.-Sp. Meseritz: Vorstand: Frau Landger^-Präs. Lieber, 1. Bors., Bismarckstraße, Frau Güthgens, 2. Bors.; Frau Landger.-Rat Dr. Steinert, 1. Schristf., Georgen» straße 1, Frau Oberzollinsp. Kranemann, 2. Schristf.,' Frau Baurat Bartsch, 1. Schatzm., Bahnhofstr. 24, Frau Haug, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 94. — Gegründet: 1910 von Freifrau Adda o. L i l i e n c r o n. Geschichte: Anfangs 49 ordentl. und 23 außer- ordentl. Mitglieder. Erste Bors. Frau Landger.-Präs. Engelbrecht. Veranstaltung von Festen und Vortrügen. Anschluß an den Gauverband Posen. Beteiligung am Ausbau des Jugendheims. Seit Mai 1912 Bors. Frau Land- gerichtsprüs. Schubert. Spende von 1188 M. für das Jugendheim. 1914—1916 Frau Kaufmann Rathe stell- vertr. Bors. Mai 1916 Frau Landgerichtspräsident Lieber Bors. Beteiligung an vaterländischen Frauenarbeiten, an der Frauenbundspende, der Herzog-Iohann-Albrecht-Sp-, der Sammlung für Kriegsgefangene Frauen und Kinder. Zeichnung der 8. und 7. Kriegsanleihe. Häufige Zusammenkünfte der Mitglieder. <94 ordentl. und 41 außer- ordentl.) Regelmäßige Büchsrsamml. Beteiligung an der Jub.-Sp. Bisherige Spenden insgesamt 2185 M. München: Vorstand: Gräfin Anna Montgelas, 1. Dorf., Habsburger Platz 8, Frau Dr. E. Gaensler, 2. Bors.: Freiin Martha Frank zu Fürstcnwerth, 1. Schristf., Bausrstr. 2, Grüsin Elsa Deym, 2. Schristf.; Fr. M. Oldenbourg, 1. Schatzm-, Elisabethstr. 25, Frau Sophie Ottinger, 2. Schatzm. — Gegründet: 7. Januar 1909 durch Major Schlagintweit. Geschichte: 1. Vors. Frau General v. Schuch. Anfangs 35 Mitglieder. Anwachsen auf 125 im ersten Jahr. Ehrenvors. seit November 1909 I. K. H. Prinzessin Rupp- recht von Bayern. Regelmäßige Sitzungen. Seit März 1913 Ehrenvors. Prinzessin Pilor von Bayern. Seit April 1913 Bors. Gräfin Montgelas. Beteiligung an den Krisgspatenschaften, an der Kissensammlung. Errichtung einer Sammelstelle für Kriegszwecke. Verbreitung von' Wecbeblättern. Anregung zur Gründung neuer Abteilungen in Bayern. Spenden für Kestmanshoop und Makatumbe. Beteiligung an der Frauenbundspende, der Sammlung für Kriegsgefangene Frauen und Kinder in Ost- 6 « 68 Afrika, an der Bücher- und Zigarrensammlung für Süd- west, Seit 1909 etwa 100 Anfragen von Bewerberinnen, die geprüft wurden. 9 Veranstaltungen. 4 Kriegspatenschaften, die dauernd unterstützt werden. Münster: Vorstand: Ihre Durch!. Fürstin zu Bentheim- Stein fürt, 1. Bors., Schloß Burgsteinfurt, Frau Geh.- Nat Funke, 2. Bors.; Frau Reg.-Rat Krückmann, 1. Schrists., Alturnstr. 1,- Frau Ioh. Odendahl, 1. Schatz»!., Langenstr. 25. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 192. — Gegründet: 9. Febr. 1909 nach Werbevorträgen von Freifrau v. Liliencron und Frau v. Eckenbrecher. Geschichte: 1. Bors. Frau v. Bernhardt. Seit Herbst 1909 Fürstin zu Bsntheim u. Steinfurt. Veranstaltung eines großen Kolonialfestes, von Konzerten und Vortragen. Auf Veranlassung der Vors. Gründung des Wests. Gauverbandes. 16.—18. Juni 1914 Hauptversammlung in Münster. Januar 1915 Büchersammlung. Nähnachmittage. Beteiligung am der Kissensammlung. Zwei Theateraufführungen zum Besten der Iub.-Spende. Naumburg a. S. Vorstand: Frau General v. Fiedler, 1. Vors., Bismarckplatz 2, Frau Buhlers, 2. Bors.; Frau Riedel, 1. Schrists., Frau Vogel, 2. Schrists.; Herr Bankier Vogel, Schatzm., Grochlitzer Str. 40. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 121. — Gegründet: 24. Oktober 1908 durch Freifrau v. Liliencron. Geschichte: Anfangs 20 Mitglieder, 1909 56 Mitglieder. 1910 Verpflichtung, gemeinsam mit Abt. Nudol- stadt ein Zimmer in Keetmanshoop einzurichten. Auswahl von Bewerberinnen für Südwest- Veranstaltung von Festlichkeiten. Samml. eines Fonds für Kriegsanleihe. 1916 Einrichtung einer Nähstube für die Decken- und Kissen- sammlung. Beteiligung an der Haarsammlung und an der Iub.-Spende. Neumünster: Vorstand: Frau Dr. Thode, 1. Vors. u. 1. Schrists., Mühlenhof 63, Frau L. Hinanymus, 2. Schrists.; Frl. Braasch, 1. Schatzm., Groß-Flecken 42. Frau I. R. M y l o r d, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 69. — Gegründet: 19. März 1911 nach einem Vortrage von Frl. v. Hatten. Geschichte: Anfangs 60 Mitglieder. Erste Vors. Frau Major Schramm, Frau Hauptmann Mob es, dann Frau Dr. Thode. 1913 Anschluß an den Gauverband Schlesw-- Holst. 1911, 1912 und 1913 erfolgreiche Veranstaltungen für Kolon. Zwecke. Seit dem Kriege Stockung der Arbeit durch Fortzug der Vorsitzenden. 69 Reunkirchen: Borstand: Frau San.-Rat Dr. Schmitz- Helff, 1. Bors., Sturmstr. 4, Frl. Johanna Gieser, 2. Bors.; Frau K. Melsheimer, 1. Schrifts., Goethe- stratze 22, Frau Bauer, 2. Schrifts.: Frau Weckwarth, 1. Schatzm., Wilhelmstr. 4, Frau Echley, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 8. 18: 39. — Gegründet: 1912 «uf Anregung von Frau Direktor Turk. Geschichte: Bors. Frau Turk, Frau Bormann. Dann Geschäftsführung durch Frau Kate M e l s h e i in e r. Seit 1916 Frau Dr. Schmitz-Helff. Jährliche Ber» anstaltungen zum Besten des Heimathauses, der Johann- Albrecht-Spende, der Frauen in Ostafrika, der Iubiläums- Spende. Beteiligung an den Veranstaltungen der D. K. G. Mitarbeit im Nationalen Frauendienst. Kolon. Werbearbeit. Neuruppin: Vorstand: Frau Baronin v- Knesebeck, 1. Bors., Krsishaus: Freifrau v. Buchon, 1. Schrifts., Bis- marckstr. 12, Herr Dr. Weisker, 2. Schrifts.: Frl. Marie Kroschel, 1. Schatzm., Nheinsbergstr. 12, Frl. Marg. Reis, Frl. Annemarie v. König, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: S8. — Gegründet: Fsbr. 1919 nach einem Bortrage der Frau v. Eckenbrecher. Geschichte: Eifrige Mitarbeit des 1. Schrifts. Dr. Geitzler, Anfangs 68 Mitglieder, bald 128. Eifrige Beranstaltung von Borträgen und Festen. Beteiligung an den Kolon. Patenschaften. Schneller Wechsel der Bors. Im Kriege Sinken der Mitgliederzahl. Nienburg a. W.: Vorstand: Frau Eise Frucht, 1. Bors., Wilhelmstr. 29: Frau Toni Werke, Schrifts., Wilhelmstr. 33: Frau Margarete Fanvst, Schatzm., Er. Drakenburger Etr. 36. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 29. — Gegründet: 6. März 1918, auf Veranlassung von Frau Elfe Frucht. Geschichte: Nach einem Bortrag von Frau v. Eckeiibrecher, schnelles Anwachsen der Mitglieder auf 21. Monatliche Zusammenkünfte mit kolonialen Aussprachen. 1913 Bazar mit Reinertrag von 2009 M. für Keetmanshoop, das Elisabcthhaus und Karibeb. Höchst- zahl 37 ordentl. und 8 autzerordentl. Mitglieder.- Abnahme infolge des Krieges. Beteiligung der Mitglieder an der örtl. Kriegshilfe. Zeichnung von Kriegsanleihe. Beteiligung an der Frauenbundspende und an der Sammlung für die Kriegsgefangenen in Südwest. Norderdithmarschen: Vorstand: Frau Geh.-Rat Behncke, 1. Bors., Am Markt, Frau Dr. Lammers, 8. Bors.; Frau Deichbaumeister Reimers, Heide i. Holst., Markt. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 103. — Gegründet: Sept. 1912 durch Freifrau v. Liliencron. Geschichte: Durch werbende Vortrüge von Frau v. Liliencron in den Städten Norderdithmarschen wurden 118 Mitglieder gewonnen, Stellenvermittlung. Die Abt. ist zahlendes Glied des Frauenbundes und sucht den kolonialen Gedanken zu fördern. Northeim: Vorstand: Frau v. Schuckmann, 1. Bors. Frau Heinzmann, 2. Bors.: Frau M. Rohrs, 1. Schriftf., Marienstr., Frau Wanda Bods, 2. 'Scyrti-j.: Frau Marie Jacob, Schatzm., Wieterstr. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 58. — Gegründet: Im Sommer 1910, nach einem auf Veranlassung der Abt. Göttingen gehaltenen Dorirag des Herrn Oberstabsarzt Dr. Kühn. Geschichte: 1. Bors. Frau Bürgermeister Peters. Interimistische Geschäftsführung durch die jetzige Schatzmeisterin Frau M. Jacob. Seit 1917 1. Bors. Frau v. S ch u ck m a n n. Veranstaltung von Vortrügen und Festen zu Werbezwecken. Höchststand der Mitglieder 1912, dann Rückgang bis auf 37. Seit 1917 wieder kräftiges Ausblühen der Abteilung. Oeynhausen: Vorstand: Frau Julie Schell er, 1. Bors., Herforder Str., Frau Dr. Strempel, 2. Bors.; N.-A. Solhausen, Schristf., z. Zt. im Felds; Frau Anna Erler, 1. Schatzm., Mindensr Str., Frl. Helene P a a s ch e, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 135. — Gegründet: 1911 durch Frau Dr. Ernestine Meyer. Geschichte: 1912/13 Bors. Frau Eisenbahndirektor Kaltschmidt, seither Frau Julie S ch e l l e r. Höchst- zahl der Mitglieder 1914 mit 185 Personen. Im Kriege Abnahme von 57 Mitgliedern. 1918 neuer Zuwatys vo» 27 Mitgliedern. Oppeln: Vorstand: Frau Reg.-Rat Altmann, 1. Bors-, Turmstr. 8, Frau Oberpostdirektor Stroh, 2. Bors. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 22. — Gegründet: Im Februar 1911 durch Herrn Reg.-Rat Behrend. Geschichte: 1. Bors. Frau Behr end. Schneller Mitgliederzuwachs. 1912 Anschluß an den Schles. Gauverband. Feste und Vortrüge. Im Kriegs keine Veranstaltungen. Beteiligung an der Iub.-Spende. Osnabrück: Vorstand: Frau Reg.-Präsident Ttlmann, 1. Bors. u. Schatzm., Klubstr. SO, Frau Gärtner, 2. Bors,: Frau Heinecke, 1. Schrifts., Bismarckstr. 32: Frau Reimerdes, 2, Schrifts.; Frau Schäffer, 1. Schatzu., Bergstr. 15. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 148. — Gegründet: 1911 durch die Fürstin B e n t h e i m. Geschichte: Vortrage, Stellenvermittlung nach Siidwesl, Feste. 1913 1000 M. für Keetmanshoop gespendet. Beteiligung an der Decken- und Frauenhaarsammlung. Zwei Kolon. Patensch. Große Wäschespende für Südwest. Vortrüge der Herren Rohr dach und H u p s e I d. Eifrige Werbearbeit. Beteiligung an der Jub.-Spende. Pforzheim: V o r st a n d: Frau Hauber, 1. Dorf., Luisen- straße 33, Frau Lydia Härdtner, 2. Bors.; Frau Dr. K r a t t, Schrifts., Zähringer Allee 19: Frau E. Todt, 1. Schatzm., Oestl. Karljriedrichstr., Frau Elise Stöckle, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 83. — Gegründet: 26. November 1907 durch Frau Forstdirektor Fischer. Geschichte: Iährl. Vortrüge (Frau Dr. Eckenbrecher, Frl. Karow, Herr Einwald, Paasch«, u. a.). Namhafte Beiträge für Keetmanshoop und das Elisabethhaus. Beteiligung am Nationalen Frauendienst. Plllliallen: Vorstand: Fehlt zur Zeit. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: Etwa 12. — Gegründet: 1911. Geschichte: Beim Russeneinfall sind sämtliche Papiere verbrannt und die Mitglieder verstreut. Daher hat die Abt. sich ausgelöst. Pinneberg: Vorstand: Frau Geh.-Rat Scheisf. — Anzahl der Mitglieder betrug 1916: 35. — Gegründet: —. Geschichte: Die Abteilung hat vor dem Kriege mit Eifer gearbeitet. Infolge Umzuges verschiedener Mitglieder geriet jedoch die Arbeit ins Stocken, so daß sie sich im Frühjahr 1918 der Abt. Altona als Ortsgruppe angegliedert hat, und nach dem Kriege die Arbeit wieder aufnehmen will. Pirna: Vorstand: Frau Finanzrat Zenker, Grolman- straße. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 22. — Gegründet: 1912. Geschichte: Die Arbeit geriet während des Krieges ins Stocken, und die Abteilung bittet, bis nach dem Kriege als ruhende Abt. angesehen zu werden. 72 Planen: Vorstand: Frau Iosefa Mehnert, 1. Bors., Neundorfer Str. 96, Frau Kommsrzienrat Backling, 2. Bors.; Frau R.-A. Netcke, 1. Schriftf., Breite Str. 4, Frau Baronin Halkett, 2. Schriftf.,- Frau Joh. Träger, 1. Schatzm., Bärenstr. 1, Frau Kommerzisnrat Rössing, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 102. — Gegründet: 18. Fobr. 1913 durch Frau Baronin v. Falken- st e i n. Geschichte: Anwachsen auf über 160 Mitglieder, Hauptversammlungen und Festveranstanltungen. Im Kriege keine Beranstaltungen. Seit 1914 Bors. Frau Oberbürgermeister Dr. Dehne,' seit 1916 Frau Geh.- Rat Dr. Mehnert. Posen: Vorstand: Frau Präsident Garthaus, 1. Bors., Frau Reg.-Präsident Kirsch st ein, 2. Bors.; Frau Justiz- rat le Viseur, Schriftf., Wilhelmstr. 6; Herr Stadtrat Kronthal, 1. Schatzm., Wilhelmplatz 7, Herr Senats- Präsident Iuliusberg, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 193. — Gegründet: Frühjahr 1908 durch Freifrau r>. Liliencron. Geschichte: 1. Bors. Frau Rittergutsbesitzer Griebe!, seit 1909 Frau v. Lilien cron. Werbearbeit in den angrenzenden Bezirken. Gründung des Gauverbands Posen, der die Fürsorge für das Jugendheim in Lüderitz- bucht übernimmt. Seit Febr. 1913 Bors. Frau Präsident Carlhaus. Werbearbeit in Stadt und Provinz. Mitarbeit im Nationalen Frauendienst. Beteiligung an den Sammlungen des Frauenbundes. Potsdam: Vorstand: Frau Anna vl Klitzing, 1. Bors., Bshlertstr. 27; Frau Gräfin Finck von Finckenstein, 2. Bors,' Frl. v. Bötticher, 1. Schriftf., Kronprinzen- stratze 11, Frau Holmgren, 2. Schriftf.: Frau Ssif- fert, Schatzm., Waldemarstr. 31. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 99. — Gegründet: 1910 auf Anregung von Exz. , v. Wayl nach einem Vortrage von Frau v. Ecken- b r e ch e r. Geschichte: Anfangs 21 Mitglieder. Häufige Fest- üüd Vortragsveranstaltungen, auch gemeinsam mit der D. K. G. Kriegsarbeit der einzelnen Mitglieder. Regelmäßiger Austausch von Nachrichten aus den Kolonien. Beteiligung an der Decken- und Kissensammlung für Ihre Majestät, sowie Anfertigung von Schuhen und Pantoffeln bei Zusammenkünften, die alle 14 Tage stattfinden. 73 Pyritz: Vorstand: Frau Clara Hansen. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: Etwa 20. — Gegründet: 1910. Geschichte: Arbeit der Abt. beschränkt sich aus Zahlung der Mitgliederbeiträgs. Ragnit: Vorstand: Frau P. v. Seiten, Bors., Schlotz- miihls; Frau I.-R. Bodky, Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 15. — Gegründet: 1910. Geschichte: Anfangs 8 Mitgl., später 12. Litt durch den Russeneinfall. Seit 2 Jahren Anwachsen der Mitgliederzahl durch eifrige Werbearbeit der Bors. Regensburg: Vorstand: Gräfin Schenk v. Stauffen- berg, 1. Nors., Bismarckplatz 8, Baronin Zuylen, 2. Bors.,' Frau A. Fischer, 1. Schristf., Malerstr. 2: Frl. Siler, 2. Schristf.: Frau Sonntag, 1. Schatzm., Strau- binger Stri 8, Frau Strobel, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 97. — Gegründet: 23. Januar 1909. Geschichte: Anfangs 31 Mitgl. Bors. Frau Oberst Hort. Stellenvermittl. für die Kolonien. Sammlungen für Jugendheim und Heimathaus. Seit Oktober 1910 Bors. Frau Oberst Wsnninger, dann Frau Oberst- leutn. Hang. Seit 1912 Gräfin Stauffsnbsrg. Häufige Veranstaltungen zum Besten von Zuschüssen für Heimathaus, Jugendheim, Makatumbs usw. Beteiligung an der Krisgshilfs, Kolon. ,Patensch. Samml. von Lesestoff für Südwest, Spenden für die notleidenden Ansiedler, für die Hsrzog-Iohann-Albrecht-Spende. Erfolgreiche Verlosung zum Besten der Jub.-Spends. Frauenhaarsammlung. Neutlingen: Vorstand: Frau San.-Rat Appenzeller, Bors., Bahnhosstr. 2; Frau Bankier Müller, Schristf., Gartenstr. 43; Frau P. Winter, Schatzm., Lüfte 4. — Anzahl der Mitglieder am. 1. 3. 18: 230. — Gegründet: Im November 1911 durch Frau Oberstleutn. Sprandel. Geschichte: 1. Bors. Frau Dr. Appenzeller: anfangs 22 Mitglieder. 1. März 1912: 157. Feste und Veranstaltungen, zum Teil gemeinsam mit den andern Ko- lonial-Vereinen. Reinerträge für die Elisabethhäuser. 1914 Kolonialfest mit 1000. M. Einnahme. Mädchsnaus- reisen. Kriegsarbeiten. Kolonial-Patenschasten, Vortrüge. Eifrige Mitgliederwerbung, Spenden für Frauen und Kinder in den Kolonien, für die Iub.-Spende. Erfolgreiche Propaganda für den Kolonialgedanken. Rheinpsalz: V o rsta n d: Frau R.-A. Riga u er, 1. Bors., Schützenstr. 12, Fr. A. Krautz, stellvertr. Bors.; Frau A. Fritsch, 1. Schriftf., Ludwigstr. 42z, Frau I. Schalt- Hafer, stetlv. Schriftf.; Frau M. Bischofs, 1. Schätzn,.. Bismarckstr. 49, Frau P. Hammelmann, stellv. Schätzn,. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 54. — Gegründet: Im März 1917 durch Frau R.-A. Rigauer. Geschichte: Hervorgegangen aus dem 1913 gegründeten „Togolrränzchen" der Damen der Abt. Ludwigshafen der D.K.V., das sich im Oktober 1914 zur kolonialen Nähstube erweiterte und den kolonialen Hilfsausschuß alljährlich mit 13 Kleidersendungen zum Besten der deutsche» Ansiedierfamilien bedachte. Die Kolonialnähstube besteht noch heute und arbeitet für die aus Ostafrika heimgekehr- ten Kolonialdeutschen. Rottweil: V o r st a n d: Frau Oberstaatsanwalt Kreuser, 1. Bors., Känigstratze, Frau Landger.-Rat Faber, 2. Bors.; Frau Dr. Hetz, Schriftf. u. Schätzn,. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18.: 95. -— Ergründet: 1912 nebst den Ortsgruppen Schwenningen, Trossingen, Oberndorf, Rosenfeld von Frau Dir. Dr. Göthen, in Gegenwart von Frau Sprandel. Geschichte: 2. Bors. Frau Direktor v. Burgs - dorff, seit 1913 Frau Oberstaatsanwalt Kreuser. Mitglied des Gauverbandes Württemberg. Rudolstadt: Vorstand: Frau Landrat v. Baumbach, 1. Bors., Gelindstr. 2, Frau General v. K l e i st, 2. Bors.; Frau Kommerzienrat Bllller, Schriftf., Schloßstr.; Ehren- stiftsdame v. Ho Neben, Schätzn,. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 143. — Gegründet: 1910 durch Frau Landrat v. Baum dach. Geschichte: Anschluß der Ortsgruppen Blanken- burg und Königssse, die durch Frau v. Brabender und Frau San.-Rat Sorge vertreten sind. Seit 1912 Ihre Durchlaucht die regierende Fürstin Anna Luise Schirmherrin der Abt. Freundschaftliches Zusammenarbeiten mit der G. K. G. und dem Flottenverein. Borträge des Herzogs Adolf Friedrich zu Mecklenburg. Häufige Festveranstaltungen. Gründung eines Zimmers in Keetmanshoop. Stiftung von Porzellan und von 3000 M. für das Heimat- haus. Seit 1914 Beteiligung an der Landeskriegshilfe, an der Decken- und Kissensammlung, an der Iub.-Spende, an der deutschen Frauenhaarsammlung. 7S Saarbrücken: Borstand: Frau Geh.-Rat B ö ck i n g , 1. Bors., Brebach a. Saar, Frau Mangold, 2. Bors.; Frl. Reck, Schriftf., Waiorloostr. 19; Frau Georg Heckel, Schätzn^ Königin-Luisen-Slr. 29. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 197. — Gegründet: Januar 1910 unter dem Borsitz von Frau Geh.-Nat Böcking, geb. v. A m m o n. Ge schichte: Veranstaltung von Kolonial-Borträgen. Auswahl von Mädchen für Elldwest, Kolonial-Patenschas- ten. Kciegsanleihe. Sammlung für die Kriegsgefangenen in Slldwest. Beteiligung an einer Kolonialausstellung in Saaibrücken, Abführung größerer Summen an den Rhein. Gauverband. Sagan: Vorstand: Frau Rittergutsbesitzer Mießner, Bors., Bohnhosstr. 52; Frl. Boemyck, Schriftf., Poln. Machen b. Sagan; Frl. A. Köhler, Echatzm., Stadtwiese Nr. 11u. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 89. — Gegründet: Im November 1999 mit 67 Mitgl. Geschichte: Vortragsabende, Kolonialausstellungen. 1911 Vlumenlag mit einem Gesamterträge von 2590 M. 1911 Anschluß an den Gauverband Posen, Beteiligung an der Fürsorge für das Jugendheim. 1913 Gartenfest im herzogt. Park. Gesamteinnahme 1763 M. Spende für Karibeb. Seit 1914 Beteiligung an der örtlichen Kriegs- arbeit. Kriegsanleihe. Schlawe: Borstand: Frau Oberst Görlitz, Kusserow, Kr. Schlawe. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 38. — Gegründet: 1910. Geschichte: Der Vorstand besteht z. Z. aur au» der Vorsitzenden. Außer der Zahlung der Mitglleder- beiträge leistet die Abt. keine koloniale Arbeit. Schleswig: Borstand: Frau Präsident Schneider, Bors., Eottorpstr. 13; Frau Ober-Reg.-Rat Pampel, Schriftf., Gottorpstr. 2u: Frau Menge, Schatzm., Gasstr. 8. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 93. — Gegründet: Januar 1911. Geschichte: Rege Werbearbeit der Frau Dr. Maret, Lichtbildervorträge, Prüfung von Mädchen für Auswanderung. Im Kriege gemeinsame Sammlungen mit andern Vereinen. Allmähliche Besserung der Kassen- verhältnisse. 76 Schmolln S--A.: Vorstand: Frau Max Iahn, Weststraße. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 83. — Gegründet: Im November 1811 auf Veranlassung von Hauptmann Kühn durch Frau Max Iahn. Geschichte: Frau Iahn verwaltet auch den Posten der Schriftf. u. Schatzm. Die Abt. nimmt an den Vortrügen und Veranstaltungen der D. K. G. teil. Schorndors: Vorstand: Frau Landgerichts-Rat Hart- > mann, Bors.; Frl. E. Arnold, Schriftf. u. Schatzm., Augustaplatz 4. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 36. — Gegründet: Im Januar 1913 von Frau Oberstleutnant Sprandel. Geschichte: Anfangs 38 ordentl. und 33 außer- ordentl. Mitgl. 1913 großer Basar Zum Besten der Elisabethhäuser. Reineinnahmen H899 M. Stetes Anwachsen der Mitgl, bis zum Kriege. Beteiligung an der städtischen Kriegshilse, an der Herzog-Iohann-AIbrecht- Spends, Lichtbildervorlrägs zum Besten der Deutschen in Slldwest. Kolonial-Vorträge für die Schuljugend. Besonders eifrige Mitarbeit der stellvertr. Bors., Frau,Hauptmann Holland und der Schatzm. Frau Apotheker Palm. Schwebt a. O.: Vorstand: Frau San.-Nat Quehl, Bors., Predigerstr. 8: Frau Wischeropp, Schriftf.: Frau Pastor Schlegtendal, Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 52. — Gegründet: Im Herbst 1909 nach einem Vortrage von Herrn Hauptmann Letzner in der D. K. G. Geschichte: Anfangs 11 Mitglieder, Höchstsatz! 63. Jährliche Vortrage und Festveranstaltungen zum Besten des Hsimathauses. Während des Krieges Beteiligung an der Hsrzog-Iohann-Albrecht-Spende und der Gesangenen- hilfe sowie der Iub.-Spsnde. Echweidnitz: Vorstand: Freifrau v. Nichthofen, Bors., Strisgauer Str. 16: Herr Bankier Grünig, Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 27. — Gegründet: 1912. Geschichte: Die Tätigkeit der Abt. besteht in der regelmäßagsn Beitreihung der Mitglisderbeiträge. Schwerin: Vorstand: Cxz. Staatsminister Langfeld, 1. Bors., Alexandrinenstr. 19: Frl. v. Esch struth, 2. Bors., Schriftf. u. Schatzm., Kaiser-Wilhelm-Str. 91. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 32. — Gegründet: Durch Freifrau Adda v. L i l > e n c r o n. 77 Geschichte: 1. Bors. Freifrau v. Lilisncrou und Gräfin u. B a s s e w i tz - L e v e tz o w. Seit 1914 Bors. Frau Staatsminister o. Langfeld, Exz. Solingen: Bor st and: Frau Leo Geisenheimer, Bors. u. Schatzm.; Frau Pros. Dr. Röpke, 1. Schriftf., Augusta- straße 13; Herr Syndikus Dr. Betgenhäuser, 2. Schriftf., Eölner Str. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 18. — Gegründet: 1911. Geschichte: Erste Bors. Frau Peter Liesendahl; Mitgliederbestand etwa 40. Die Abt. ruht während des Krieges. Spandau: Bor st and: Frl. Hedwig L ii d s ck e, Bors., Potsdamer Str. 44/48; Iustizrat Freiherr v. Lyncker, Schriftf. u. Schatzm., Potsdamer Str. 21. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 40. — Gegründet: 1908 von Frau Gsh.-Rat E st e r n a u x. Geschichte: Erreichte anfänglich die Zahl vo» 60 Mitgl. 2. Bors. Frau Oberstleutn. Iancke, dann Frau Oberst S k e y d e. Während des Krieges hat die Abt. durch Bersetzung der Offiziere gelitten. Sprottau: Bor st and: Frau Amtsgerichts-Nat M e y e'r, 1. Bors., Hangelbergstraße, Frau Baronin v. Kottwitz, 2. Bors.; Frl. Martha Glantz, 1. Schriftf., Glogauer Str. 32, Frau Dr. Zastera, 2. Schriftf.; Frl. Maria v. Walds w , 1. Schatzm., Post, Frau Baronin v. Blomber, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 78. — Gegründet: 1908 unter Frau Major Z w e n g e r. Geschichte: 1911/12 Bors. Frau Major Rabe, 1912/17 Frau Landrat Freifrau v. Kottwitz. Oktober 1910 Anschluß an den Gauverband Posen. 1913 Eintritt in den schles. Gauverband. Abgaben an die Zentrale. Im ganzen 2110 M., für das Heimathaus, das Jugendheim, Kolon. Hilfsausschuß, Frauenbundspende, die Frauen uni? Kinder in Ostafrika und die Iub.-Spende. Vortragsveran- staltungen gemeinsam mit anderen Vereinen. Erfolgreiche Werbearbeit. Stargard: Bor st and: Frl. Maria Karow, Bors., Gerichts- platz 5; Frau Pros. Kurz, Schriftf., -Bahnhofstr. 7; Frau Emmy Paetow, Schatzm., Holzmarktstr. 4. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 60. — Gegründet: 1910 durch Frl. Maria Karow nach einem Vortrage „Südwest-Asrika und die deutsche Frau". Geschichte: Bor dem Kriege koloniale Feste und Veranstaltungen. 78 Stettin: Vorstand: Frau Marie Malbranc, 1. Bors., Petrihofstr. 33, Frau J.-R. Junghans, 2. Bors.; Frau Herfordt, 1. Schriftf., Arndstr. 14, Frau Stevensen, 3. Schriftf.; Frau Bankdirektor Lilly, 1. Schatzm., Arndt- straße 13, Frau San.-Rat Dr. Hübn er, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 182. — Gegründet: 1308 im Anschluß an eine Veranstaltung der D. K. G. Geschichte: 1. Bors. Freifrau o. Liliencron. Seit 1909 Frau Malbranc. Im Jahre 1911 Gründung * des Eauverbandes „Pommern", mit Anschluß der Abt. Stargard und Schlawe. 1913 Stiftung von 3000 M. für das Heimathaus und hiermit Anrecht aus eine Freistelle. Bis Kriegsausbruch jährlich größere Veranstaltungen, zum Besten der Bundesaufgaben. Stolp: Vorstand: Frau Direktor Dr. Moerner, Wasserstraße 4. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 53. — Gegründet: 8. Nov. 1913, nach einem Vortrag von Frl. Wolss- Weilbach. Geschichte: Regelmäßige Beratungen. Beteiligung an den vaterländischen Opfsrtagen, an der Bücher- und Zigarrensammlung. Werbung für die 8. Kriegsanleihe. Straßburg: Vorstand: Frau Geh.-Rat Stilling, Bors-, Murnerstr. 1: Frau Pros. Kühn, Schriftf., Stöberstr. 8: Frau Pros. Schultz-Eora, Schatzm., Gartenstr. 9. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 43. — Gegründet: 1910 auf Veranlassung von Pros. G ä t h g e n s. Geschichte: Erste Vors. Frau v. Gemmingen. Dann Frau Eisenbahnprüsident F r i t s ch. Seit 1915 Frau Geh.-Nat Gabriele Stilling. Vortrug von Dr. Rohr- dach. Stuttgart: Vorstand: Frau Direktor Schneider, 1. Vors., Weinfteigo 21, Frau Gräfin Uxkull, 2. Vors.; Frau General-Oberarzt Krämer, 1. Schriftf., Pfitzer Str. 12, Frau Oberstleutn. Pasquay, 2. Schriftf., Frau General v. Habsrmaas, 1. Schatzm., Lenzhalde, Frau Dr- Römer, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 299. — Gegründet: 11. März 1911. Geschichte: 1. Vors. Frau Obsrleutn. Sprandel, die bald die Abt. zum Gauverband Württemberg erweitert, der bald 1000 Mitglieder zählt. Große Arbeitssreudigkeit, Mitsorge für die Elisabethhäuser in Windhuk. Seit Kriegsausbruch Stockung der Arbeiten. Seit 1. April 1916 Vors. Frau C. Schneider. Regelmäßige Sitzungen, Veranstaltungen und Vortrüge. Koloniale Patenschaften. Der- 79 anstaltungen zum Besten der zurückgekehrten Frauen und Kinder aus Ostasrika. Neues Anwachsen der Mitglieder« zahl. Tilsit: Vorstand: Frau I.-R. Meyer, 1. Dorf., Jäger« straßs 6, Frau o. Holst, 2. Bors.; Frau Möller. 1. Schriftf., Fabrikstr. 86, Frau Büchler, 2. Schriftf.: Frau Ehrlich, 1. Schatzm., Hohe Str., Frau Twitt- fchett, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 75. — Gegründet: 1911 vom Bors. der D. K. G. Justizrat Anders. Geschichte: Anwachsen der Mitgliederzahl bis April 1912 auf 95. Vortrüge, Feste, Besuch der Freifrau v. Lilien cron. 1912 Beitritt zum Gaunerbande Ostpreußen. Büchersammlungsn für Südwest. Monatliche Mitglieder-Zusammenkünste mit Bllchsensammlung. Lebhafte Vereinstätigkeit. 1914 Russeneinfall. Stockung der Vereinsarbeit. Beteiligung an der vaterländischen Kriegs- hilse. Seit 1915 wieder monatliche Zusammenkünfte, Vortrüge. 1918 wohlgelungene Theateraufführungen. Neues Anwachsen der Mitgliedsrzahl. Trier: Geschäftsführung: Handelskammersyndikus Baus. Vorstand besteht z. Zt. aus: Frau Oberbürgermeister v. Bruch Hausen, Frau F.-N. Dr. Hey, Frau Geh.-Nat Dr. Staub: Kassenführung: Bankdirektor Lösch. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 13. — Gegründet: 1911. Geschichte: Erste Vorsitzende Frau v. Lindenau, Exzellenz. Durch die Nähe des Kriegsschauplatzes wurde während der Kriegszsit die Arbeit vollständig gehemmt. Unna i. W.: V o r st a n d: Frau Rechtsanwalt v. Meyer Bors.; Frl. M. Kipp. Schriftf.. Kaiserftr. 92: Frau Dr. West er mann, Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 195. — Gegründet: November 1909. Geschichte: Anfangs 19 Mitgl., 1911 30. 1914 4». 1917 77, 1918 195 orden:I. Mitglieder. 3 Werbebüchsr eingeschickt. Gemeinsame Vortrüge mit der D. K. G. Iährl. Festveranstaltungen zum Besten des Heimathaufes und des Jugendheims. Kriegsarbeit der Mitglieder. Beteiligung an der Frauenbund-Spende, der Herz.-Joh- Albr.-Sp-, der Kissensamml., der Frausnhaarsamml. und der Iub.-Sp. Sammlung für Kriegsgefangene Frauen und Kinder. Unterweserorte: V o r st a n d : Frau Stadtdirektor Be ck 6, 1. Bors., Br-emerhaven, Grünestraße, Frau Geh. Rat Rade- macher, 2. Bors.: Frau Pros. Holle, 1. Schriftf., Bremer Straße, Frau Krüger, 2. Schriftf.: Frau Dr. 80 Volbehr, Schatzm., Schloßstraße. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 81. — Gegründet: 1912 nach einem Vortrag von Frl. Maria K a r o w. Geschichte: Ende des Jahres 57 Mitgl., 1914: 7V. Rückgang im Kriege. Seit 1918 Wiederaufbliihen. Im Dezember 1912 erfolgreicher „Puppentag". Samml. von Büchern für Südivest, die zum Teil der deutschen Marine überwiesen wurden. Beteiligung an der Kissensammlung. Beteiligung der Borstandsmitglieder an der Kriegssürsorgs. Warmbrunn: V o r st a n d: Frau v. Rosen, Bors.; Frl. Frieda Lange, Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 53. — Geg.llndet: 1919. Geschichte: 1. Bors. Frau Postdirsktor V o s s i u s. Gemeinsame Vortragsveranstaltungen mit der D. K. G. Erötzere Veranstaltungen durch die große Lazarettätigkeit in Warmbrunn unterbunden. Weimar: Vorstand: Frau Oberstabsarzt Dr. Chemnitz, 1. Bors., Lottenstr. 4, Frau Sigl, 2. Bors.,' Frau v. Lorck, 1. Schristf., Kranachstr. 7s, Frl. Nöpke, 2. Schristf.,' Frau Sigismund, 1. Schatzm., Buchfarther- straße 23. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 89. — Gegründet:, 6. Dezember 1908. Geschichte: 1. Bors. Freiin Marie von Lohen, gest. 1914. Gräfin Anna v. Zech rettet die Abt. vor dem Zerfall, indem sie den Borsitz übernimmt. Eifrige Mitarbeit an allen Bundesaufgaben. Sept. 1918 Tod der Gräfin Zech. Unter der jetzigen Vorsitzenden weitere Arbeit im gleichen Sinn. St. Wendel: Vorstand: Frl. M. Müller, Bors., Schloßplatz. — Gegründet: 12. November 1909, auf Anregung des Oberleutnants Keuche aus Saarbrücken. Geschichte: Bors. Frau Postdirskt. Knoch, Frau Fritz Halseband. Seit 1913 keine Vorsitzende. Zur Zeit ruht die Abteilung. Vertreterin Schristf. Fräulein M. Müller. Die Abt. hatte zuletzt 13 ordentl. Mitglieder. Werden a./R. Vorstand: Frau Otto Feulgen, 1. Dors., Heckstrabe, Frau Geh. Rat Engelhardt, 2. Bors.; Frau Elfe Simon, 1. Schristf., Laupendahlerlandstraße, Frau Apotheker Schmitz, 2. Schrists.; F.I. Christel Heimbach, 1. Schatzm., Heckstraßs, Frau Pros. Aß hoff, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 82. — Gegründet: 18. Januar 1911. Geschichte: Schnelles Anwachsen von 27 auf 11g Mitglieder. Vortragsveranstaltungen und Feste zum Besten des Jugendheims in Lüderitzbucht. Beteiligung der Borstandsmitglieder an der örtlichen Kriegshilfe und an der Frauenhaarsammlung. Wesel: V o r st a n d: Frau Tilla Krieg. 1. Bors., Kaiserring 16. Frau Elfe Luyken, 2. Bors.; Frau General Knoch, 1. Schriftf., Kommandantur, Frau Hauptmann Ficinus, 2. Schriftf.; Frau Oberstabsarzt Ieschke, 1. Schatzm., Bleicherstraße, Frl. Emma Braun, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: . — Gegründet: 1911 durch Frau Major Meinardus. Geschichte: Die Mitglisderzahl, über 1V0, hielt sich trotz der Kriegsverhältnisss auf dem ursprünglichen Stand. Seit 1914 Bors. Frau Tilla Krieg. Witte» a. R.: V o r st a n d: Frau Major Gaupp, 1. Bors., Iohannisweg 20, Frau Komm.-Rat M ü I l e n s i e f e n, 2. Bors.; Frau Dr. Behm, 1. Schriftf., Bismarckstr. 29, Frau Direktor Kumpf, 2. Schriftf., Frau Karl Barger, 1. Schatzm., Ruhrstr. 69, Frau Herm. Dönhoff, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 114. — Gegründet: 1911. Geschichte: Trat dem Wests. Gaunerbande bei und beteiligte sich an dessen Arbeiten. Im Kriege sind die Vorstandsdamen sehr beschäftigt in der Kriegsarbeit, so daß die Arbeiten des Kolonialen Frauenbundes zurücktreten muhten. Würzburg: Vorstand: Frau Rechtsanw. Meißner, 1. Bors., Domstraße. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 58. — Gegründet: 1911. Geschichte: Die Tätigkeit der Abt. beschränkt sich z. Zt. aus die Zahlung der Mitgliederbeiträge, da durch den Krieg die Mitglieder stark in Anspruch genommen sind. Zittau: V o r st a n d: Frau Erna Külz, 1. Bors., Uferstr. 17, Frau K. Forstmüller, 2. Bors.; Frau Frieda Moras, 1. Schriftf., Schillerstraßs, Frau G. Peppmüller, 2. Schriftf.; Frau Anna Zück er, 1. Schatzm., Iuststr. 8, Frau Agnes Weise, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder am 1. 3. 18: 107. — Gegründet: 1914, nach einem Vortrage von Frau v. Eckenbrecher. Geschichte: 1. Bors. Frau Bürgermeister Külz, wirbt eine ansehnliche Mitglisderzahl. Seit Kriegsausbruch Beteiligung an regelmäßigen Frauenabenden. Patensch. für Margrabowa i. Ostpr. Beteiligung an der 6 Frauenbundsp., den Kolon. Patenschaften, der Herz.-Ioh.- Albr.-Sp., der Büchsrsp. für Südwest, der Frauenhaarsammlung, der Samml. für die Frauen und Kinder aus Ostafrika. Erfreulicher Aufschwung der Abteilungen in allen ihren Arbeiten. Zivickau: V o r st a n d: Frau Gen. v. Seydewitz, 1. Vors., Hohenzollernstr. 7g, Frau Landgerichts - Präs. Clautz, S. Vors.,' Frau M. Ebert, 1. Schriftf., 2. Schriftf. Frau Hauptm. Gauß, Schedewitz, Frau Kommissions-Rat Leon- tz a r d t, 1. Schatzm., Grossen sMolde), Frau Obsrbergrat Titte1, 2. Schatzm. — Mitgliederzahl am 1. 3. 18: 148. — Gegründet: 10. Febr. 1913 unter dem Vors. von Frau Generalmajor o. Seydewitz mit SO Mitglieder. Geschichte: Die Abteilung führte im Laufe der Jahre 1820 M. für Unterstützungszwecke an die Zentrale ab. Vom Jahre 1818 an übernahm sie eine Kolon. Patenschaft. Gauverbänds. Posen lgegr. 1910): Vors. Fr. Präs. C a r t h a u s. Posen, Brombsrg, Gnesen, Krotoschin, Meseritz, Sagan. Westfälischer Gauverband (gegr. 1910). Vors. Fürstin z. Ben 1 - heim u. Steinfurt. Münster, Bochum, Bielefeld, Burgsteinfurt, Dortmund, Gronau, Hagen, Hamm, Hettingen, Bad Oeynhausen, Unna, Mitten a. Ruhr, Gelssnkirchen. Württembergischer Gauverband lgegr. 1911 durch Frau Oberstlt. Sprandel): Vors. Frau Generaldirektor Cäcilie Schneider. Stuttgart, Etzlingsn, Hsilbronn, Cannstatt, Ludwigsburg, Neutlingen, Rottweil, Schorndorf und Ortsgruppen, Alten- steig, Epsendorf, Merbach, Metzingen, Obsrndorf, Pfullingen, Ravensburg, Rosenseld, Schramberg, Schwemmlingen, Trossin- gen, Tübingen, Ulm, Welzheim. Ostpreutzischer Gauoerband (gegr. 1913): Bors. Fr. Justizrat H e n n i g. Königsberg, Allenstein, Tilsit, Memel, Lyck, Ragnit. Pommcrschsr Gauverband lgegr. 1911): Vors. Frau M. Mal- branc. Stettin, Schlawe, Stargard. Rheinischer Gauverband lgegr. 1911): Bors. Frau von Rhein- baden, Exz. Stellvertr. Fr. Gsh.-Rat Böcking - Brebach- Coblenz, Aachen, Barmen, Bonn, Cöln, Duisburg, Elberfeld, Essen, Godesberg, Bad Kreuznach, Saarbrücken, Solingen, Werden, Wesel, Neunkirchen lSaar). Tchlesischer Gauverband lgegr. 1911): Vors. Fr. Geh.-Rat Winkowski. Breslau, Oppeln, Echweidnitz, Sprottcm. Uebersee-Abteilungen des Frauenbundes. (Seit Kriegsausbruch erhält der Frauenbund keine Beiträge von den Uebersee-Abtsilungen, führt sie jedoch als ruhende Abteilungen in seinen Listen fort.) Daressalam (D.-O.-A.). Vorstand: Frau Generaloberarzt Dr. Meixner, 1. Bors.: Frau Betr.-Direktor Hillenkamp, 8. Bors.; Frau Apotheker Stietzel, 1. Schriftf.: Frau Apotheker Dr. Schülze, 2. Schriftf.: Hsr^ Bankdirektor Frühling, 1. Schatzm.: Herr Kaufmann Ott, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder: 88. — Gegründet: 1913 durch Frau von Bredow. Geschichte: Eifrige Vorarbeiten für die Errichtung eines Erholungsheims in Makatumbe. Wobabis (D.-S.-W.-A.). Vorstand: Frau Stella Nunck, 1. Bors.,' Frau Landmesser Gertrud Voß, 2. Bors-: Frau Helene Quentin, Schriftf.: Frau Hedwig Eschen, Schatzm. — Anzahl der Mitglieder: 41. — Gegründet: 1914 durch Frau Geh.-Nat Fackel. Karlbib (D.-S.-W-A.): Vorstand: Frau Eduard Halb ich. 1. Bors.,' Frau Dr. Dammermann, 2. Bors.,' Frau Missionar Olpp, 1. Schriftf.: Frau Wassidloro, 2. Schriftf.: Frau Frieda Lorenz, 1. Schatzm.: Frau Ufer, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder: 37. — Gegründet: 1910. Geschichte: In Karibik wurde der Bau eines Kinderheims „Sachsen" geplant und die Vorarbeiten waren bereits im Gange. Keetmanshoop sD.-S.-W.-A.): V o r st a n d : Frau Dr. M e - rensky, 1. Bors.: Frau Dr. Forkel, 2. Bors.: Frau Bezirksrichter Gobbels, 1. Schriftf.: Frau Missionar 8 " 84 Kühirt, 2. Schriftf.; Frau Hauptm. Berlin, 1. Schatzm.; Frau Oberin Neugebohrn, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder: 87. — Gegründet: 1918. Geschichte: Die Abteilung leitete die Geschäfte des Heimatshausss Kestmanshoop, das 1918 erbaut wurde, und berichtete der Zentrale Berlin über die Vorkommnisse im Heimathause. Lüderitzbucht (D.-S.-W.-A.). Borstand: Frl. Anna Marie Wehlmann, 1. Bors.; Frau Bürgermeister Kreplin, 2. Bors.; Frau Käthe Schroeder, Schatzm. — Anzahl der Mitglieder:. 184. — Gegründet: 1912. Geschichte: Die Vorsitzende der Abteilung Lüderitzbucht führte persönlich die Oberaufsicht über das Jugend- heim in Lüderitzbucht und erstattete der Zentrale Berlin regelmäßige Berichte. Als 1914 die Frauen und Kinder aus Lüderitzbucht verschleppt und das Jugendheim zerstört, mußte die Abteilung ihre Arbeit aufgeben. 191S nahm sie sie jedoch wieder auf, und noch jetzt wird das Jugendheim unter der tatkräftigen Leitung unserer Abteilung Lüderitzbucht fortgeführt. Deutsch-Neu-Guinea. Borstand: Frau Gouverneur Hahl, Exz-, Herbertshöhe, 1. Bors.: Frau Reg.-Tierarzt Braun, Rabaul, 2. Bors.; Herr Bszirksamtssekretär Steffen, Nabaul, 1. Schriftf.; Herr G o t t s ch a l ck, Rabaul, 2. Schriftf.; Herr Stationsleiter Sigwanz, Rabaul, 1. Schatzm.; Herr Postsekretär Weiler, Rabaul, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder: 278. — Gegründet: 1989. Tsumeb (D.-S.-W.-A.). Vorstand: Frau Missionar Marie Lang, 1. Bors.; Frau Msnnekes, 2. Bors.; Frl. Korb, Schriftf.; Frau Siel-er, Schatzm.; Frau Wolfs, stsllv. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder: 37. — Gegründet: 1914 durch Frau Geh.-Rat Iäckel. Usakos (D.-S.-W.-A.). V o r st a n d: Freifrau von Hou- waId, 1. Bors.; Frau Hedwig Köhler, 1. Schriftf.; Frau Ella R e i s e n, 1. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder: 28. — Gegründet.: 1911. Geschichte: Verbreitung von Büchereien des Frauenbundes. Warmbad (D.-S.-W.-A.). Vorstand: Frau Bezirksamtmann Beyer, 1. Bors.; Frau Hauptmann Ebeling, 2. Bors.: Frau Bezirksamtmann Bey er, Schriftf.; Frau Polizeisergeant Döhler, Schatzm. — Anzahl der Mitglieder: 28. — Gegründet: 1914 durch Frau Geh.-Rat Iäckel. Geschichte: Bsrbreitung von Büchereien des Frauenbundes. Windhuk (D.-S.-W.-A.). V o r st a n d: Frau Frieda Boigts, 1. Bors.: Frau Hauptmann Streitwolf, 2. Bors.: Frau Missionar Becker, Schriftf.; Herr Bezirksamtssekrstär Neubauer, 1. Schatzm.; Frau Marie Reckecker, 2. Schatzm. — Anzahl der Mitglieder: 82. — Gegründet: 1913. Geschichte: Verbreitung der Schriften des Frauenbundes, Fürsorge für deutsche Mädchen, Vorbereitungen zur Gründung eines Kinderheims in Klein-Windhuk. s6 Werbearbeit. Um die Werbekraft der Nkitglieder anzuregen, hat der Frauenbund Werbebücher eingeführt. Wer der Zentrale ein mit den Namen von s5 neuen Nlit- gliedern gefülltes Werbebuch einsendet, erhält von der Vorsitzenden als Prämie die Frauenbund-Brosche anf blauem Bande. Nachstehende Damen haben bereits die Prämie für eifrige Werbearbeit erhalten: Frau Bankdirektor Schwarz-Wemel 2, Frau Geheimrat von Lippa-Breslau, Frau General Wiederhold- Bonn, Frau (Oberstabsarzt Greiner - Lrfurt, Frau Bergassessor Wiebe-Unna-Uönigsborn, Frau Aarl Schäffer-Gsnabrück, Frau Präsident Sommer-Nkagde- burg, Frau Sanitätsrat Dr. Appenzeller-Reutlingen, Frau paulinc Winter-Reutlingen, Frau Bankier Nüller-Reutlingcn, Frau Martha Winter-Gr. Flott- beek, Frau Anobloch-Grunewald, Frau Geheimrat Wagenmann-Heidelberg, Frau Iustizrat Theo Laspari- Tassel, Frau Gberpostdirektor Goerkc-Liegnitz, Frau Rechtsanwalt Lngels-Gelsenkirchen, Frau Rechtsanwalt Rigauer - Ludwigshafen, Frau Bankdirektor Parisius-Areuznach, Frau Glga Pinkuß - Heidelberg, Frau Dr. Büchner-Lssen, Frau Zielaskowski-Bochum, Frau Wilhelm Graef-Aöln-Lindenthal, Frau Professor Janisch - Erfurt, Frau wählender - Erfurt, Frau Stephanie Nordheim-Hamburg, Frau Ratharina Henseler-Memel, Frau Anna Dehning-Memel, Frau Dr. Röser-Heilbronn, Frau Julie Scheller-Bad Geyn- hausen, Frau Senator Jacob-Northeim, Freifrau von Werthern-Detmold, Frau von Brabender-Blanken- burg, Frau E. Moerner - Stolp i. Pommern, Frau Bürgermeister Meyer - Steppenberg 5, Frau Hed- wig Bruchmann - Heilbronn, Frau Rommerzienrat Rnorr-Heilbronn, Frau Alice Zimmermann-Meißen, Fräulein von Holleben, Stiftsdame -- Dresden, Frau Elfe Frobenius-Berlin, Frau Elfe Hossen- felder - Eottbus, Frau Elfe Briest - Bonn, Frau Fandreyer - Erfurt, Frau Bergassessor G. Wiebe- Unna, Frau Stadtrat Fritsch-Eottbus 2, Frau M. Böhringer-Stuttgart, Frau M. Berger-Witten, Frau E. Arauß - Rheinpfalz, Frau M. Malbranc - Stettin, Frau E. Blumenhagen - Berlin, Fräulein Räthe Bayer-Erfurt, Frau Emma Schlimm-Werden, Frall Maria Eleonore Schönebeck-Wilhelmshaven, Frau Rommerzienrat Dainiler-Eannstatt, Frau Apotheker Döbele-Eannstatt, Frau E. Wartenberg-Eberswalde. Frau Einbeck - Berlin, Frau Just. Rat Junghaus- Stettin, Fräulein Lina Rohlstock-Berlin 2, Frau Emma Grabau, Fräulein Elisabeth Achelis-Bremen, Frau Sanitätsrat Schmitz-Hilff-Neuenkirchen a. d. Saar, Fräulein Mary Stevenson-Stettin, Frau Vberbaurat Brunn-Magdeburg. 88 Vermögensbestand. Bcrmögensbestand dcs Frauenbundes der Deutschen Aolonialgcsellschaft um s. Januar sgOs).Du 2 909 ,— Bermögensbestand des Frauenbundes der Deutschen Aolonialgesellschaft ain s. Dlai t 9 t 8 Effekten ...» s56 578,85 „ s37 86^,30 Derinögen der Abteilungen laut eingegangenen Nachrichten . . . . „ 7s) H59,55 M. 573 902,68 Der bVert der Bauten in Afrika ist darin nicht enthalten. Am f f. Juni soll dem Frauenbunds eine von den Abteilungen gesammelte „Iubiläumsspendc" überreicht werden. Die Vorsitzenden des Frauenbundes der deutschen Kolonialgesellschaft. 89 Freifrau v. Richthofen, 1909 bis 1910. Freifrau Adda v. Liliencron, 1808 bis 1908. Frau Hedwig Heyl, die jetzige Vorsitzende des Frauenbundes der deutschen Kolonialgesellschaft. 1919. Das Heimalhaus in Keetmanshoop. -v ^ '- ^ Mädchen-Ausreise. Ankunft der Mädchen in Keetmanshoop. Vl Ws 4 . Beschästigungsstunden im Jugendheim in Lüderitzbucht. Die ersten aus der Gefangenschaft in Frankreich zurückgekehrten Ostafrikaner nach ihrer Ankunft in Konstanz. Die ersten aus der Gefangenschaft in Frankreich zurückgekehrten Ostafrikaner nach ihrer Ankunft in Konstanz. Die Kriegskiichs des Frauenbundes der deutschen Kolonial- gessllschaft in Berlin, Lützowplatz 9, Samuilung von Lazarettdecken und Kissen, dargebracht der Kaiserin vom Frauenbund der deutschen Kolonialgesellschast. L«, Gruppenbild von der Hauptversammlung des Frauenbundes der deutschen Kolontalgesellschast in Münster 1914. Gruppenbild von der Hauptversammlung des Frauenbundes der deutschen Kolonialgesellschaft in Münster 1914. '^7 6uc>id!n6esei kremen kuckist^LLe 62 Llssis- uno 0n>vsi's>t3isv>v>>oi^6>< öi'smsn 46K 000 027 623 5