Achtzehnter Jahrgang Drittes Quarta!.
W.
'LS' »WW^WW
Vk?N8sMi.c
1
U'SM'tWs
MKtKK
'äMMLLV
Der
r. e
W o ch e n s ch r i f k.
d.
Nrenren» Konntrrg ven August issg.
Drum wer empfangen hat Berstandcskräfte Im hohen Grade, wem ein klares Licht Im Jnnnern brennt, der soll sich zum Geschäfts ES machen und zur heilig ernsten Pflicht,
Zu bannnen aus den Geistern schlimme Säfte Und kranke Stoffe; dulden darf er nicht Die Heuchelei, den Wahn, des Lasters Saaten, Er muß zur Wahrheit und zur Lugend rathen»
* Auszüg« aus
„Jesus und seine Junger."
In zwölf Gesängen dargestellt von
Dr-. H. G. Nu rufen; (Fortsetzung.)
3 .
Er geht nach Nazareth, auch dort zu lehren,
Der Geist des Herrn ist bei mir, ruft er laut, Ich werde alle Welt zu Gott bekehren,
Wer meinen Worten glaubet und vertraut,
Der wird nie Frieden, Ruhe, Trost entbehren,
Der hat ein festes, freies Haus erbaut,
Das Evangelium soll ich verkünden
Den armen, lahmen Geistern und den blinden.
Die Botschaft, daß der Vater will vergeben Euch alle Sünden, Frenn ^ Buße thut;
Wenn ihr entschlossen seyd zum frommen Leben Hinfort, dann will er, daß die Strafe ruht,
. Dann dürft ihr fröhlich euch zu ihm erheben,
'Und stahlen wird er euch durch starken Muth,
Thut Buße also und bereut die Lügen,
Die Wollust und das Lastern und Betrügen.
Das Rauben und das Stehlen und das Schlemmen, Den Haß, den Neid, den Stolz, hie Heuchelei,
O waget nicht, euch länger noch zu stemmen Entgegen Gottes Willen ohne Scheu,
L> wollet länger nicht das Gute hemmen,
Ihr Sclaven, werdet würdig, fromm und frei,
Und n<!hmt im Geiste auf mit Lust und Wonne Die, Lehre, reich an Segen wie die Sonne.
Ist er nicht Josephs Sohn, so sagten viel»
In Nazarelh, und dieser redet so?
Woher sind die Gedanken, die Gefühle,
Woher ist er so hohen Geistes froh?